Inhalationsgeräte Test & Kritik 2019

Inhalationsgeräte können vor allem bei einer Erkältung, bei allergischen Reaktionen oder sogar einem ausgewachsenen Keuchhusten oder der Bronchitis eine wertvolle Hilfe darstellen. Die Geräte erfüllen prinzipiell zwei wichtige Aufgaben: Sie können zur Einnahme von Medikamenten genutzt werden, als konkrete Alternative zu Tabletten, und zugleich die Atemwege auf schonende Art und Weise von Schleim befreien. Inhalationsgeräte zeichnen in der Praxis viele Stärken aus, wobei die meisten Deutschen nur ausgesprochen selten damit in Kontakt kommen - oftmals erst auf Empfehlung des Arztes hin.

Ein großer Vorteil bei den Inhalationsgeräten ist die Verwendung unabhängig vom Alter. Babys, Kinder, Erwachsene und Senioren - passende Inhalationsgeräte gibt es für jede Altersgruppe, was ihre Anwendung ausgesprochen vielseitig gestaltet. Weitere Unterschiede finden sich bei der Technik, mit der die Geräte arbeiten. Vor allem wenn Inhalationsgeräte bei einer schwereren Erkrankung genutzt werden, erlangt die Technik eine besondere Bedeutung - dazu später mehr.

Eine Erhebung der Statista aus dem Jahr 2016 hat ergeben, dass lediglich rund zehn Prozent der Befragten eigene Erfahrungen in der regelmäßigen Anwendung von Verneblern haben - obwohl diese selbst davon sehr überzeugt waren und die medizinischen Ergebnisse eine mehr als positive Sprache sprechen. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei den Geräten wirklich ankommt, worin sich diese unterscheiden und welche acht Inhalationsgeräte für uns eine Top-Platzierung hier im Test verdient haben!

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste zu Inhalationsgeräten in aller Kürze

Es gibt mehrere Inhalationsgeräte-Technologien, wobei heutzutage drei sehr verbreitet sind. Nachfolgend möchten wir Ihnen die Unterschiede der populären Vernebler hervorheben:

Ultraschall-Vernebler

Ultraschall-Vernebler versetzen das Wasser in Schwingungen, wodurch sich der Inhalt des Verneblers in feine Bestandteile auflöst und dann inhaliert wird. Das Ergebnis ist ein recht feiner Nebel, wobei die winzigen Tröpfchen sogar bis tief in die Atemwege gelangen. Die Inhalation ist besonders intensiv und erfolgt wahlweise über ein Mundstück oder eine komplette Maske, mit der dann auch noch die Nase abgedeckt wird. Aufgrund der sehr intensiven Wirkung der Inhalation ist mitunter eine vorherige Absprache mit dem behandelnden Arzt zu empfehlen.

Düsen-Vernebler

Die Düsen-Vernebler (manchmal auch als "Unterdruck-Vernebler" bezeichnet) arbeiten mit einem Unterdruck, der von der Düse des Gerätes erzeugt wird, was wiederum zu einer Tröpfchenbildung führt. Etwas vereinfacht ausgedrückt können Sie sich das so vorstellen, als wenn Sie ein Strohhalm in ein Glas Wasser stecken und dann Luft reinpusten. Weil es zu einer Blasenbildung kommt, können Salz und andere Wirkstoffe inhaliert werden, da diese Blasen natürlich auch etwas der Feuchtigkeit mitnehmen. Solche Düsen-Vernebler gelten vor allem bei Kindern als eine gute Alternative, da sie sehr sicher sind, weil es nicht zu einer Dampferhitzung kommt.

Membran-Vernebler

Die letzte Alternative sind Membran-Vernebler, die getreu ihrer Bezeichnung mit Membranen arbeiten. Dank unzähliger Mikrobohrungen, welche als Pumpen fungieren, werden die Membranen in Schwingung versetzt. Das Ergebnis sind feine Tröpfchen, die von Betroffenen eingeatmet werden und dank der angerauten Oberfläche der Membranen das Medikament enthalten. Vorteile solcher Inhalationsgeräte zeigen sich beispielsweise bei der Geschwindigkeit, da sie sehr schnell arbeiten.

Übrigens lassen sich Inhalatoren zudem noch in diese drei Funktionsweisen unterteilen:

  • die Vernebler
  • die Druckgas-Inhalatoren
  • die Pulver-Inhalatoren

Bei den Verneblern wird immer die sogenannte "feuchte Inhalation" erzielt. Das hat gegenüber den anderen Typen gewisse Vorteile. Bei Pulver-Verneblern wird beispielsweise das Pulver konkret inhaliert, weshalb Betroffene eine entsprechend starke und koordinierte Atmung vorweisen müssen - bei schweren Erkrankungen, Babys und Kindern sowie Senioren könnte das zu Problemen führen. Druckgas-Inhalationsgeräte sind in der Handhabung ebenfalls komplizierter, denn Druck und Atmung gehören aufeinander abgestimmt. Die Druckgas-Vernebler haben Sie sicher schon einmal, in abgewandelter Form, in Film und Fernsehen gesehen: Die typischen, handlichen Asthma-Sprays sind nämlich als solche konzipiert.

Ebenfalls haben Sie je nach Typ, Funktionsweise und Konstruktion des Gerätes die Möglichkeit den Inhalator wahlweise als mobiles Gerät oder als Standinhalator auf einem Tisch zu verwenden. Insbesondere bei Kindern empfehlen wir, wenn nicht ausdrücklich vom Arzt anders vorgeschrieben, die Verwendung von einem Standgerät. Dieser gibt mehr Sicherheit und erlaubt eine bessere Koordination bei der Anwendung. Bei Babys könnten mobile Geräte mit geringem Geräuschpegel die bessere Wahl sein.

Zuletzt sollten Sie beim Kauf der Geräte immer das mitgelieferte Zubehör berücksichtigen. Je nach Hersteller und Gerät kann sich dieses erheblich unterscheiden, weshalb beispielsweise nicht pauschal jedes Gerät zur Verwendung bei Babys und/oder Kindern geeignet ist.

Zusammenfassung Inhalationsgeräte Testberichte

SIEGER
  • Stand-/Tisch Inhalator
  • Düsenvernebler (Unterdruck)
  • mit Maske und Mundstück
  • ab einem Alter von 4 Jahren
  • Besonderheit: inklusive PIF-System für koordinierte Atmung
  • Ausgezeichnet (1,1)
  • Stand-/Tisch Inhalator
  • Düsenvernebler (Unterdruck)
  • mit Maske und Mundstück
  • ab einem Alter von 3 Jahren
  • Besonderheit: mit 20 Ampullen Inhalationslösung
  • Ausgezeichnet (1,2)
  • Stand-/Tisch Inhalator
  • Düsenvernebler (Unterdruck)
  • mit Maske, Mundstück und manuellem T-Stück
  • ab einem Alter von 6 Jahren
  • Besonderheit: inklusive Tragetasche und T-Aufsätzen
  • Sehr gut (1,4)
  • Stand-/Tisch Inhalator
  • Düsenvernebler (Unterdruck)
  • mit Maske, Nasenadapter und Mundstück
  • ab einem Alter von 4 Jahren
  • Besonderheit: extra langer Schlauch, Ersatzfilter, diverse Adapter
  • Sehr gut (1,5)
  • mobiler Inhalator
  • Ultraschall
  • mit Masken und Mundstück
  • ab einem Alter von 3 Jahren
  • Besonderheit: besonders geräuscharm, verstärkte Maske
  • Sehr gut (1,7)
  • mobiler Inhalator
  • Membran
  • mit Mundstück und Masken
  • ab einem Alter von 6 Jahren
  • Besonderheit: sehr lange Batterielebensdauer und sehr leise
  • Gut (1,8)
  • Stand-/Tisch Inhalator
  • Düsenvernebler (Unterdruck)
  • mit Masken und Mundstück
  • ab einem Alter von 4 Jahren
  • Besonderheit: zwei Geschwindigkeiten verfügbar, modernes Design
  • Gut (2,0)
  • Stand-/Tisch Inhalator
  • Düsenvernebler (Unterdruck)
  • mit Masken und Mundstücken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • ab einem Alter von 4 Jahren
  • Besonderheit: inklusive einer Nasendusche, kompakt geformte Masken
  • Gut (2,1)

Inhalator Kriterien: So haben wir die Inhalationsgeräte beurteilt

Die Inhalatoren sind medizinische Geräte, was Ihnen bereits einen guten Standard hinsichtlich der Qualität vorgibt. Weiterhin lassen sich viele der professionellen Inhalatoren sogar gegenüber der Krankenkasse absetzen. Die Hersteller weisen in der Regel dann gut darauf hin, zudem übermitteln sie die Nummer aus dem Leistungsbuch, welche für solch ein Inhalationsgerät verwendet wird. Beide Umstände, sowie viele namhafte Hersteller am Markt, erleichtern Ihnen den Kauf maßgeblich.

Dennoch macht es natürlich Sinn, sich die Produkte jeweils im Detail anzuschauen, denn Unterschiede gibt es reichlich. Nicht nur können solche Inhalatoren mit verschiedenen Antriebstypen arbeiten, selbst innerhalb dieser Untergliederung existieren noch diverse Funktionsweisen. Zudem müssen Sie für sich selbst entscheiden, ob Sie lieber einen mobilen Handinhalator verwenden oder ob Sie auf der Suche nach einem Stand-/Tischinhalator sind.

Wir liefern Ihnen zu unseren Kriterien jeweils umfassende Erläuterungen, die Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen sollen. Damit Sie bereits vorab einen Überblick über Stärken und Schwächen des Gerätes erhalten, führen wir zudem eine Punkteskala, die direkt an erster Stelle gelistet wird. Wir vergeben bei dieser Punkte zwischen 1 bis 100, wobei das Produkt umso mehr überzeugt hat, je höher die vergebene Punktzahl ausfällt. Die Punkteskala baut sich wie folgt auf:

  • Leistung und Konstruktion vom Inhalator
  • Anwendung/Handhabung des Gerätes
  • Zubehör Qualität & Umfang
  • Kundenzufriedenheit
  • Unser Urteil (Gesamtbewertung)

Die Punkteskala garantiert Ihnen eine erste, wertvolle Information. Zudem spiegelt sie natürlich in direkter Art und Weise die weiteren, detaillierten Kriterien wider. Bei diesen widmen wir uns einzelnen Umständen und erläutern im Detail, wie sich das Produkt da geschlagen hat, was uns besonders gefallen oder vielleicht nicht ganz überzeugt hat. Da es sich hier um die 8 besten Inhalatoren handelt, fallen unsere Bewertungen natürlich tendenziell positiv aus, Unterschiede gibt es aber allemal.

Die Kriterien für unseren Test staffeln sich so:

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

Alle drei Aspekte gehen bei Inhalationsgeräten ineinander über. Die Beschaffenheit gibt vor, mit welcher Technologie das Gerät arbeitet, die Leistung ergänzt diese und resultiert schließlich in der Qualität der Zerstäubung. Wichtig ist diese deshalb, weil nur eine besonders hohe, feine Qualität sicherstellt, dass die medizinischen Wirkstoffe (oder einfach das Salz/der Wasserdampf) tief in die mittleren und unteren Atemwege vordringen können. In dieser Kategorie widmen wir uns demnach der technischen Beschaffenheit und den reinen Fakten.

Anwendung des Inhalators

Zwischen der mobilen und der Stand-Anwendung existieren schon einmal erhebliche Unterschiede. Dennoch ist es damit nicht getan. Die Ergebnisse aus unserem ersten Kriterium werden bei diesem aufgegriffen, wenn wir uns anschauen, für welche Anwendung der Inhalator geeignet ist und wie sich die Handhabung davon gestaltet. Unter anderem spielen Funktionen wie eine automatische Abschaltautomatik oder ein integriertes System für das koordinierte Atmen eine Schlüsselrolle. Kurzum: Alles, was Ihnen die Anwendung noch effektiver und zugleich komfortabler gestaltet, wird in dieser Kategorie mit Zugewinnen bei der Punktevergabe verlohnt.

Zubehör und Besonderheiten

Während bei anderen Geräten das Zubehör meist eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist es bei einem Inhalationsgerät ausgesprochen wichtig. Es gibt in direkter Art und Weise vor, bei was und bei wem sich das Gerät überhaupt verwenden lässt - so beispielsweise indem separate Masken für Kinder oder spezielle Aufsätze für besondere Umstände mitgeliefert werden. Weiterhin bewerten wir in dieser Kategorie ebenfalls mögliche Besonderheiten eines Gerätes, beispielsweise wenn dieses etwas kann oder bestimmtes Zubehör hat, was keinesfalls als selbstverständlich erachtet werden kann.

Preis-/Leistungsniveau

Die Preisspanne ist bei den Inhalatoren ausgesprochen groß. Wir haben in unserem Test sowohl teure High-End-Modelle als auch Mittelklasse-Geräte und günstige, aber immer noch gute Schnäppchen zusammengefasst. Eben weil der mögliche Preis so weit auseinander geht und sich die Geräte nach Typ, Funktion und Zubehör so stark unterscheiden können, wird die Bewertung vom Preis-/Leistungsverhältnis umso wichtiger. Wir zeigen Ihnen in dieser Kategorie demnach, wie "viel" sie für Ihr Geld tatsächlich bekommen und ob sich das alles lohnt.

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

Wir testen nach bestem Gewissen und möglichst objektiv. Dennoch verstehen wir völlig, dass es für potentielle Käufer immer interessant ist, noch eine zweite oder dritte Meinung geboten zu bekommen. Deshalb schauen wir uns an, wie das Produkt bei den Kunden ankommt und ob es erwähnenswerte Platzierungen in anderen Tests oder bei relevanten Magazinen gibt. So erhalten Sie einen kompakten, transparenten Überblick darüber, wie sich das Produkt außerhalb von unserem Test schlägt und was andere Käufer als positiv oder negativ bewerten.

Sie können bei jedem Produkt, auch wenn wir es mitunter nicht immer wieder separat erwähnen, von einem medizinischen Produkt ausgehen - mitsamt aller hohen Standards, die sich dadurch ergeben. Diese Klassifizierung schützt Verbraucher und stellt sicher, dass die Geräte von ihren Herstellern nach vorgegebenen Normen produziert werden.

Natürlich bekommen Sie am Ende dieser Kriterien noch jeweils ein zusammenfassendes Fazit für das Gerät geboten. Bei diesem tragen wir alle Ergebnisse zusammen und geben eine Empfehlung ab, für wen sich der Inhalator wohl am ehesten empfehlen würde!

Pari TurboBOY SX Inhalationsgerät

Unser Testsieger hört auf den Namen "Pari TurboBOY SX" und ist schon ein "alter Hase" auf dem Markt. Sein Vorgänger wurde unter anderem von der Stiftung Warentest zu einem der besten Inhalatoren gekürt, der Neuentwicklung verleihen indes wir die Auszeichnung zum Testsieger. Aufgrund des hohen Preises kommt er nicht für jeden in Frage, dafür erhalten Sie aber eine Top-Qualität, die besonders schnelle und wirksame Inhalation, Zubehör und das einzigartige PIF-Control-System zur koordinierten Atmung.

Pari TurboBOY SX Inhalationsgerät

Zusammenfassung des Tests

Leistung & Konstruktion

0%
97 %

Anwendung & Handhabung

0%
98 %

Zubehör Qualität & Umfang

0%
93 %

Kundenzufriedenheit

0%
95 %

MedUni Urteil

0%
96 %

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

19 x 15 x 15 cm bei einem Gewicht von 1,7 kg arbeitet der Pari TurboBoy SX mit einem Druck von 1,6 bar. Über einen Kompressor erzeugt er einen immens hohen Druck, mit dem medizinische Wirkstoffe oder die Salzlösung in feinste, winzige Partikel zerstäubt werden und sich dann inhalieren lassen. Ausgezeichnete Bewertungen erzielte der "Pari Boy" schon im Jahre 2007, als er von der Stiftung Warentest mit erstklassigen Noten ausgezeichnet wurde. Seither hat sich natürlich viel getan, denn mittlerweile trägt der "Boy" noch den Zusatz "Turbo", da die Vernebelung mittlerweile viel schneller geschieht. Weil der Vernebler zugleich noch atemgesteuert ist, wird ein etwaiger medizinischer Wirkstoff sehr sparsam verwendet, die Inhalation erzielt hingegen bestmögliche Ergebnisse

Beim Pari TurboBOY SX gibt es hinsichtlich der Leistung und Zerstäubung nichts zu bemängeln. Auch deshalb wird dieses Gerät häufig in Praxen von Medizinern verwendet oder den eigenen Patienten da zum Verleih angeboten. Es wird höchsten Anforderungen gerecht und liefert bestmögliche Ergebnisse.

Anwendung des Inhalators

Eine weitere Stärke ist seine Verwendung für (fast) jeden. Der Hersteller empfiehlt einen Einsatz ab einem Alter von vier Jahren. Dennoch sollten Sie bei Kleinkindern natürlich immer zuvor Absprache mit dem behandelnden Mediziner halten.

Das Gerät aus dem Hause Pari wurde mitsamt dem Hersteller im Jahr 2016 als "Marken des Jahrhunderts" der "Deutsche Standards" ausgezeichnet. Die Anwendung spiegelt die hohen Qualitätsstandards in der vorherigen Kategorie wider. Seinen Zusatz "Turbo" verdient sich der "Boy" durch die sehr kurze Inhalationszeit. Lediglich fünf Minuten sind notwendig, um 2,5 ml Lösung zu inhalieren - das ist ein sehr guter Wert! Da es sich um ein Standgerät handelt, sollte dieses während der Anwendung auf einem festen Untersatz, beispielsweise den Tisch, platziert werden. Vernebler und Kompressor werden über einen Anschlussschlauch miteinander verbunden.

Zwischen dem Einsatz einer Maske oder eines Mundstücks lässt sich frei wählen. Es erfolgt bei der Bestellung des Produktes erst einmal keine Unterscheidung zwischen den Masken, dazu im nächsten Abschnitt mehr. Die Anwendung selbst ist kinderleicht. Das Gerät wird aufgestellt, angeschlossen, Maske oder Mundstück aufgezogen und dann eingeschaltet, nachdem die Flüssigkeit (oder das Medikament) zuvor eingefüllt wurden.

Eine besondere Stärke vom Pari-Gerät finden Sie direkt im nächsten Abschnitt, welcher sich bei jeder Anwendung aufs Neue zeigt.

Zubehör und Besonderheiten

Der Pari Turbo Boy Inhalator arbeitet mit dem "PIF Control System". Das von Pari entwickelte System unterstützt Sie bei einer sachgemäßen Verwendung des Gerätes, indem es eine zu schnelle Einatmung erkennt und Sie in Folge bei einer langsameren Atmung unterstützt. Die langsame Einatmung ist deshalb nötig, weil sich die Inhaltsstoffe so besser und gleichmäßiger in den Bronchien verteilen können. Wird hingegen zu schnell geatmet, bleiben Teile vom Aerosol in der Luftröhre zurück und lagern sich später im Magen ab, was die Effizienz der Inhalation negativ beeinflusst. Das PIF Control-System eignet sich damit hervorragend für erstmalige Anwender oder Kinder, die mit der Nutzung von solch einem Inhalator noch nicht vertraut sind.

Das Zubehör umfasst die zu erwartenden Basics: Unter anderem ein Mundstück sowie eine komplette Maske. Beachten Sie bitte den Umstand, dass die mitgelieferte Maske tendenziell für Kinder gedacht ist. Unter Umständen könnte sie auf zierlichen, feinen Gesichtern dennoch passen, das ist aber nicht gewährleistet. Der Hersteller bietet auf Amazon auch eine separate Maske für Erwachsene an.

Während wir es zwar schade finden, dass die Maske für Erwachsene nicht mitgeliefert wird, ist sie in den meisten Fällen nicht notwendig. Erstklassige Noten gab es in dieser Kategorie allein schon für das ausgezeichnete "Pari PIF Control System", welches für eine bestmögliche Effizienz bei der Verwendung sorgt - unabhängig davon, ob schon Erfahrungen mit Inhalatoren vorliegen oder nicht.

Preis-/Leistungsniveau

Das Inhalationsgerät aus dem Hause Pari ist zweifelsohne nichts für den schmalen Geldbeutel. Hier gilt es zu bedenken, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Gerät handelt, was speziell für den medizinischen Bedarf entwickelt wurde, was sich natürlich im Preis widerspiegelt. Die UVP des Herstellers beziffert sich auf rund 200 Euro, wobei der Realpreis mittlerweile ein gutes Stück darunter liegt. Aktuell wird es auf Amazon zum Preis von 149 bis 160 Euro verkauft, Amazon selbst führen es aktuell für 149,19 Euro.

Der Preis ist also durchaus happig, der Pari Turbo Boy SX wird damit automatisch zum teuersten Gerät in unserem Test. Eine "ausgezeichnete" Wertung gibt es dennoch, denn hinsichtlich der Leistung und Qualität gibt es beim de facto Marktführer nichts zu bemängeln. Weiterhin besteht unter Umständen die Möglichkeit, die Kosten für das Inhalationsgerät bei Ihrer Krankenkasse einzufordern, wenn dieses nach Empfehlung beziehungsweise auf Rezept des Arztes wegen einer bestimmten Erkrankung erworben wird. Diesen Umstand müssten Sie individuell mit Ihrem Krankenversicherer besprechen.

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

Die Geräte aus dem Hause Pari erhalten durch die Bank weg exzellente Bewertungen, der 085G3200 Turbo Boy SX ist keine Ausnahme. Bereits eingangs haben wir darauf hingewiesen, dass der Vorgänger von der Stiftung Warentest ausgezeichnet wurde. Seither hat sich das Gerät dank der schnelleren Inhalation und dem Control System nur noch stetig verbessert. Die Käufer bei Amazon sind ebenfalls sehr zufrieden, da kommt der Inhalator auf 4,5 von 5 Sterne. Die Bewertungen verteilen sich wie folgt:

  • 79% aller Käufer vergeben die Bestnote
  • 14% haben nur kleinste Abzüge (4 Sterne)
  • nur 4% aller Käufer sind nicht zufrieden

Die 4% der nicht zufriedenen Käufer ist nicht nur verschwindend gering, zugleich beklagen die Käufer da in erster Linie Probleme bei der Zustellung durch einen Verkäufer. Solche negativen Bewertungen sind also nicht einmal dem Produkt selbst anzulasten. Wenn Kritik geäußert wird, dann normalerweise nur bei den Mundstücken oder Masken, die nicht pauschal jedem zusagen. Die fehlende Maske für Erwachsene wird ebenfalls häufiger beklagt. Das Gerät selbst überzeugt aber in allen Belangen, das zeigt schon der Umstand, dass so viele Käufer trotz des hohen Preises rundum zufrieden sind und gern 5 Sterne vergeben.

In anderen Tests und Magazinen ist der Pari "Boy" nicht nur quasi immer vorzufinden, sondern nahezu immer ein Anwärter auf die Auszeichnung zum Testsieger.

Fazit: Unsere Meinung zum Testsieger zusammengefasst

Das Pari 085G3200 Turbo Boy SX Inhalationsgerät eignet sich nicht für jedes Budget und eine Maske für Erwachsene muss für rund 5 bis 7 Euro separat bestellt werden - damit sind die "Schwächen" des Gerätes aber auch schon vollzählig, denn in anderen Belangen überzeugt der Pari Inhalator auf ganzer Linie. Eine unglaublich feine und schnelle Zerstäubung, das intelligente System zur Unterstützung der Atmung und der Einsatz bei vielen Medizinern sprechen eine deutliche Sprache. Für uns hat sich das Gerät seine Auszeichnung als Testsieger redlich verdient und bleibt immer die erste Wahl, wenn Sie ein etwas größeres Budget zur Hand haben und einen Standinhalator suchen.

Vorteile

  • unglaublich feine, schnelle Zerstäubung
  • mit intelligenter Technik als Atmungs-Hilfe
  • von einer Traditionsmarke und dem Vorreiter für Inhalatoren
  • erstklassige Verarbeitung
  • bereits für Kinder ab 4 Jahren geeignet (lt. Hersteller)

Nachteile

  • teuerstes Produkt hier im Test
  • Maske für Erwachsene wird nicht mitgeliefert

Inqua BR021000 Inhalator

Kompakt, robust und mit starker Verneblung für eine Therapie der oberen und unteren Atemwege gleichermaßen: Unser zweiter Platz agiert im direkten Windschatten des Testsiegers, ist aber wesentlich günstiger. Alle, denen die Traditionsmarke Pari zu teuer ist, finden bei Inqua eine super Alternative, die de facto Stirn an Stirn mithalten kann, aber nur rund ein Drittel des Testsiegers kostet. "Made in Germany", ergibt sich für uns ein klarer, verdienter zweiter Platz und ein "Testsieger Preis-/Leistungsverhältnis".

Inqua BR021000 Inhalator

Zusammenfassung des Tests

Leistung & Konstruktion

0%
96 %

Anwendung & Handhabung

0%
94 %

Zubehör Qualität & Umfang

0%
95 %

Kundenzufriedenheit

0%
93 %

MedUni Urteil

0%
94 %

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

Der Inqua Inhalator kommt in einem satten Blau (oder Weiß), besitzt ein praktisches Staufach und eine Aussparung, um das Mundstück sicher festzuklemmen. Die Zerstäubung findet ebenfalls über einen Kompressor und Unterdruck statt, wodurch eine sehr feine Zerstäubung in winzige Partikel gewährleistet wird, die man im Fachjargon als "Aerosol" bezeichnet. Dank eines praktischen Griffes könnte dieses Gerät, welches vom Hersteller als "Inhalator für die ganze Familie" beworben wird, sogar ganz unkompliziert transportiert werden. Vernebelt wird mit 420 mg/min und einer mittleren Partikelgröße von 4,1 Mikrometer.

Das Gerät misst 13 x 22,5 x 28,5 cm und kommt mit Verpackung auf 2,9 kg. Die maximale Geräuschentwicklung beträgt 59 db, womit das nicht unbedingt leise ist, aber auch nicht zwingend laut. Die Verarbeitung und technischen Details sind erneut als exzellent zu bewerten, vor allem mit Hinblick auf den eher niedrigen Preis für solch eine Qualität. Die Zerstäubung über den leistungsstarken Kompressor garantiert winzige Partikel, die selbst in die tieferen Atemwege vordringen können.

Anwendung des Inhalators

Der Hersteller gibt ein Mindestalter von drei Jahren zur Anwendung vor. Im Zweifelsfall empfehlen wir, wie auch beim Testsieger und vorweg genommen bei allen weiteren Produkten, eine vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Wie schon unser Testsieger lässt sich dieser Inhalator, wie alle qualitativ hochwertigen, medizinisch konzipierten Inhalationsgeräte, bei einer Vielzahl von Erkrankungen verwenden, so beispielsweise:

  • Erkältungen
  • Schleimbildung
  • Asthma
  • Bronchitis

Von Vorteil ist bei der Anwendung, dass für Kinder und Erwachsene unterschiedliche Masken geliefert werden. Die Anwendung ist kinderleicht, jedoch existiert bei diesem Gerät keine zusätzliche, intelligente Hilfe, wie bei unserem Testsieger. Deshalb sollten sich Einsteiger die Anwendung unter Umständen vorher von ihrem Arzt aufzeigen lassen oder gegebenenfalls entsprechende Videos anschauen. Tendenziell geht es in erster Linie aber einfach darum, möglichst kontrolliert und tief ein- sowie auszuatmen.

Zubehör und Besonderheiten

Jegliches Zubehör wurde aus schadstofffreien Materialien gefertigt und ist damit gesundheitlich unbedenklich. Löblich ist der Umstand, dass Inqua nicht nur eine Maske für Kinder, sondern auch noch eine für Erwachsene mitliefern. Ein Mundstück gibt es natürlich ebenso, falls die Nase ausgespart werden soll. Zudem legen Inqua direkt noch 20 Ampullen je 2,5 ml Inhalationslösung bei, was definitiv weiteres Geld spart. Generell ist der Umfang des Zubehörs ebenso ausgezeichnet wie dessen Qualität, was bei der Vergabe der Silbermedaille an Inqua eine große Rolle spielte.

Preis-/Leistungsniveau

Preis und Leistung sind gleichermaßen als "ausgezeichnet" zu bewerten. Hinsichtlich der Leistung gibt es bei diesem Qualitätsprodukt keine Zweifel, eine Besonderheit ist der relativ niedrige Preis, der dafür abgerufen wird. Ursprünglich ging das Inhalationsgerät mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 99,95 Euro an den Markt, wobei es zu diesem Preis heutzutage nicht mehr vertrieben wird. Amazon selbst bieten es aktuell für 59,99 Euro an, andere Händler für etwa 60 bis 70 Euro. Gegenüber unserem Testsieger können Sie also viel Geld sparen!

Ebenfalls vorteilhaft ist der Umstand, dass jegliches Zubehör sowie 20 Ampullen Inhalationslösung mitgeliefert werden. Beim Preis-/Leistungsverhältnis erhält der Inqua BR021000 Inhalator von uns damit die Auszeichnung zum "Testsieger Preis-/Leistung".

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

Auf Amazon kommt der Inqua Inhalator auf mehr als 400 Kundenrezensionen, wobei sich hier ein Durchschnitt von 4,3 von 5 Sternen ergibt - was bei einem medizinischen Produkt als ein super Ergebnis zu werten ist. Negative Rezensionen machen lediglich 6% davon aus, im Gegenzug vergeben 68% aller Käufer die Bestnote ohne Abstriche.

Aufgrund des erstaunlich niedrigen Preises wird der Inhalator zudem immer wieder in anderen Magazinen und Tests mit einer sehr guten Platzierung oder einer besonderen Auszeichnung belohnt. Der "Inhalator für die ganze Familie" ist eine super Erweiterung in jedem Haushalt, ganz egal ob gegen spezifische Erkrankungen oder einfach nur als praktische Hilfe gegen einen Schnupfen.

Kleinere Kritik zeigen Käufer bei dem Gerät aufgrund der Lautstärkeentwicklung sowie dem Umstand, dass sich das Mundstück beim Ausatmen nicht schließt, wodurch etwas Aerosol verloren geht - das ist nicht tragisch, aber eben auch nicht optimal. Ansonsten überzeugt das Inqua Inhalationsgerät Käufer auf ganzer Linie und lockt vor allem mit dem sehr niedrigen Preis - der immer wieder besonders gelobt wird.

Unser Fazit zum Inqua BR Inhalationsgerät

Ein Standgerät, was es in sich hat. Leistungstechnisch müssen nur kleine Abstriche gegenüber dem Testsieger gemacht werden, dafür ist der Preis nur etwa ein Drittel so hoch, der Lieferumfang ist dank der zusätzlichen Maske für Erwachsene noch etwas größer. Unser "Testsieger Preis-/Leistungsverhältnis" ist in jedem Fall sein Geld wert und eine erstklassige Ergänzung für jeden Haushalt, wo häufiger Erkrankungen der Atemwege oder Erkältungen anzutreffen sind. Kostet Ihnen der Testsieger zu viel Geld, haben Sie hier die passende, günstige Alternative, die sich in der Praxis für die meisten Anwender genauso gut schlagen wird!

Vorteile

  • sehr feine Zerstäubung
  • praktisches Design mit Staufach und Griff
  • hochwertige Materialien
  • umfangreiches Zubehör
  • unschlagbar gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Nachteile

  • relativ laut, aber nicht zu laut
  • keine Sperre beim Ausatmen am Mundstück

MicroDrop 11994 Pro2 Inhalationsgerät

Der MicroDrop Pro2 gehört in seinen unterschiedlichen Ausführungen ebenfalls zu den "alten Hasen" unter den Inhalatoren und ist vor allem auf internationalem Boden sehr beliebt. Er besitzt eine etwas gewöhnungsbedürftige, aber eigentlich super praktische Form. Zugleich zeichnet er sich mit einer besonders unkomplizierten Handhabung und Pflege aus, während er sich preislich im Mittelfeld ansiedelt - und sich hier im Test dank der innovativen Konstruktion und hohen Qualität eine Bronze-Medaille sichert.

MicroDrop 11994 Pro2 Inhalationsgerät

Zusammenfassung des Tests

Leistung & Konstruktion

0%
90 %

Anwendung & Handhabung

0%
95 %

Zubehör Qualität & Umfang

0%
94 %

Kundenzufriedenheit

0%
94 %

MedUni Urteil

0%
92 %

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

Der MicroDrop Inhalator wirkt optisch ein wenig wie eine Kombination aus Sandwichtoaster und kleinem Koffer. Letzteres hat er vor allem den praktischen Tragegriffen an der Oberseite zu verdanken. Das Gehäuse kommt auf Maße von 17 x 10,5 x 20 cm, was für einen Tisch- beziehungsweise Standinhalator absolut anständig und kompakt ist. Damit passt das Inhalationsgerät auf einen kleinen Beistelltisch genauso wie auf dem großen Esstisch, je nachdem wo die Anwendung als praktischer empfunden wird.

Der MicroDrop Pro2 wiegt recht leichte 1,2 kg und lässt sich mit mindestens 2 ml sowie maximal 8 ml befüllen - auch hier erzielt das Gerät damit gute Durchschnittswerte. Die Inhalation wird in der Standardeinstellung langsamer vollzogen, dauert ungefähr 30 Minuten pro Lösung. Besonders gut ist die durchschnittliche Partikelgröße, die durch das Gerät erzielt wird: mit 2,53 bis 2,73 µm wird deutlich, warum sich der MicroDrop auch als ein "alter Hase" seinen dritten Platz redlich verdient hat.

Die Qualität der Zerstäubung ist folglich als sehr positiv zu bewerten, ebenso die Leistung. Für eine schnellere Inhalation ist ebenfalls gesorgt, wie Sie im nächsten Abschnitt erfahren werden.

Anwendung des Inhalators

Dank dem Kompressor und der Zerstäuber lässt sich der MicroDrop Pro2 sowohl bei kleineren als auch größeren Beschwerden verwenden, da die feinen Partikel bis tief in die Atemwege vordringen, da beispielsweise Medikamente zuführen oder Schleim lösen. Die Anwendung ist kinderleicht, wobei die Maske vor allem die ersten Anwendungen etwas unkomfortabel anmuten könnte. Zwar erledigt sie voll und ganz ihren Zweck, die Masken unserer Spitzenmodelle und einiger anderer hier im Test sitzen aber schlicht und ergreifend besser.

Positiv zu bewerten ist der Umstand, dass das Gerät über eine "Max"-Einstellung verfügt, mit der die Geschwindigkeit der Zerstäubung kräftig angezogen wird. Dank des Anschlusses über ein Netzteil ist der Medical MicroDrop, in der Nähe einer PowerBank oder einer Steckdose, zudem immer sofort einsatzbereit - Sie müssen sich also nicht erst um den aufgeladenen Akku oder neue Batterien sorgen. Eine Abschaltautomatik fehlt zwar, ist unserer Ansicht nach aber sowieso nicht notwendig, da die Inhalation sitzend stattfinden sollte.

Zubehör und Besonderheiten

Der Hersteller liefert eine Reihe von hochwertigem und praktischem Zubehör mit, darunter:

  • separate Kinder- und Erwachsenenmaske
  • Mundstück
  • Geschwindigkeitsregler
  • manuelles T-Trigger-Stück
  • eine praktische Aufbewahrungstasche mit Verschluss

Das Zubehör empfanden wir im Test als super praktisch, auch passt alles ganz bequem in die dazugehörige Tasche. Hier im Test ist es dieses Inhalationsgerät, welches hinsichtlich des Umfangs vom Zubehör die Bestnoten erzielt. Sie erhalten tatsächlich alles, was Sie für eine Inhalation benötigen, weshalb keine späteren Kosten entstehen - außer bei einem Austausch.

Preis-/Leistungsniveau

Der MicroDrop 11994 Pro2 Inhalator ist ein klassisches Mittelklassegerät, welches zu einem Realpreis zwischen 80 und 90 Euro verkauft wird. Einen Hinweis gibt der Hersteller selbst noch ab: Das Gerät (nicht das Zubehör) ist über Krankenkassen über den Schlüssel 14.24.01.0121 abrechenbar. Voraussetzung hierfür ist natürlich generell eine Notwendigkeit.

Wir beurteilen das Preis-/Leistungsverhältnis als "sehr gut". Der exzellente Zubehörumfang ist definitiv ein positiver Umstand, auch sonst kann das Gerät in allen Belangen überzeugen. Als Mittelklassegerät kostet es weniger als unser Testsieger aber mehr als unser zweiter Platz. Hier entscheidet demnach auch das persönliche Empfinden.

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

Dieser MicroDrop Pro2 Inhalator ist ein ständiger Begleiter in nahezu allen unabhängigen Tests und in Magazinen, wenn Inhalatoren empfohlen werden. Von Experten wird das Gerät daher konsequent als "sehr gute" bis "gute" Lösung erachtet, was unter anderem dem optimalen Teilchenspektrum sowie der kinderleichten Reinigung zu verdanken ist.

Bei Amazon finden sich mehrere Rezensionen, aber nicht so viele wie für viele andere Geräte hier im Test. Die Rezensionen, die vorhanden sind, fallen jedoch sehr positiv aus. 4,6 von 5 Sternen erzielt der MicroDrop aktuell bei 20 Rezensionen, wobei keine einzige negative Bewertung vorliegt - ein super Ergebnis! Positiv werden die legitime Erstattungsfähigkeit sowie die sehr feine Vernebelung erwähnt, Kritikpunkte haben einige Kunden hinsichtlich der Lautstärke. Hier arbeiten Geräte mit Kompressor aber tendenziell immer lauter als beispielsweise mobile Inhalatoren mit Ultraschall.

Unser Fazit zum MicroDrop 11994 Pro2 Inhalationsgerät

Für die ganze Familie konzipiert, absolut schadstofffrei und mit exzellenten Werten bei der Zerstäubung. Das alles wird durch ein sehr umfangreiches Zubehör ergänzt, bei dem es an nichts mangelt. Dank einer Max-Option bleibt zudem eine interessante Alternative, wenn es einmal schneller als die gewöhnlichen 30 Minuten gehen soll. Erstattungsfähig ist das Gerät ebenso, hierzu sollte der Inhalator aber über einen deutschen Händler (beispielsweise Amazon) bezogen werden.

Unser dritter Platz ist eine würdige Ergänzung für den Podest der Inhalationsgeräte und ein altbekannter Klassiker, der sich über die Jahre kontinuierlich verbessern konnte.

Vorteile

  • umfangreichstes Zubehör hier im Test
  • besonders feine Vernebelung
  • mit Turbo-Funktion
  • absolut schadstofffrei
  • sehr leichte und schnelle Reinigung

Nachteile

  • Masken könnten etwas bequemer sitzen
  • relativ laut

Medisana IN 500 Inhalator 54520

Unser vierter Platz bekommt zwar keine Medaille oder einen Podestplatz, ist aber immer noch ein super Gerät. Aufgrund des niedrigen Preises eignet sich dieser Inhalator vor allem für das kleine Budget oder wenn Sie nur einen sehr sporadischen Einsatz planen und daher lieber etwas weniger ausgeben. Ein extra langer Verbindungsschlauch sowie das kompakte Format erlauben zudem maximale Flexibilität unter den Tisch- und Standinhalatoren.

Medisana IN 500 Inhalator

Zusammenfassung des Tests

Leistung & Konstruktion

0%
85 %

Anwendung & Handhabung

0%
92 %

Zubehör Qualität & Umfang

0%
90 %

Kundenzufriedenheit

0%
84 %

MedUni Urteil

0%
87 %

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

Direkt auf den ersten Blick fällt auf, wie klein der Inhalator ausgefallen ist. Lediglich 9,2 x 19,5 x 13,5 cm misst er, kommt damit auf ein Gewicht von 1,3 kg und lässt sich mit wahlweise 2 ml (minimal) bis hin zu 10 ml (maximal) befüllen. Die Ergebnisse hinsichtlich der Zerstäubung sind als gut zu bewerten, so dauert eine Inhalation bei maximaler Füllmenge rund 32 Minuten, er erzielt dabei eine Partikelgröße von rund 3,5 bis 4,5 µm. Im Vergleich zu unserer Top-3 fallen die Partikel damit schon größer aus, dafür ist das Gerät aber eben auch in der unteren Preisklasse angesiedelt. Die Lautstärke ist akzeptabel, wie immer ist bei einem Kompressor aber mit einem hörbaren Geräusch zu rechnen.

Anwendung des Inhalators

Bei der Anwendung spielt das Gerät mehrere Vorteile aus:

  • die Länge des Verbindungsschlauchs von 2 Metern
  • die wirklich kompakten Maße

Von der Befüllung bis zur Reinigung ist außerdem alles sehr unkompliziert gestaltet, selbst wenn Sie zuvor noch keine Erfahrungen mit Inhalationsgeräten gesammelt haben. Mit einer Inhalationstemperatur von 21 Grad ergeben sich Werte im Mittelfeld. Diese Temperatur wird zwar mitunter noch etwas kalt, aber nicht zu kalt empfunden. Angenehmere Temperaturen erzielen fast immer nur hochpreisige Geräte.

Dank praktischer Nasenadapter wird die Flexibilität, die größte Stärke von diesem Inhalator aus dem Hause Medisana, weiter gestärkt. Da es sich um ein Stand- beziehungsweise Tischgerät handelt, sollte er trotz seiner handlichen Maße aber immer auf einem festen Untergrund abgestellt werden, auch um die Füllmenge möglichst ruhig zu halten.

Zubehör und Besonderheiten

In der Lieferung enthalten sind:

  • Maske für Kinder und Erwachsene
  • Mundstück
  • zwei Nasenadapter

Zudem natürlich alle notwendigen Verbindungsgeräte, so beispielsweise der 2 Meter lange Schlauch und das Netzteil, welches an den Strom genommen wird. Ersatzfilter werden ebenso mitgeliefert. Umfang und Qualität vom Zubehör sind als positiv zu bewerten, die Besonderheit dieses Gerätes ist der lange Schlauch, der gepaart mit den kompakten Maßen möglichst viel Flexibilität gewährleistet.

Preis-/Leistungsniveau

Schon eingangs haben wir auf den niedrigen Preis hingewiesen. Die UVP des Herstellers beträgt für den Medisana IN 500 Inhalator 54520 zwar 59,95 Euro, zu diesem Preis wird das Gerät heutzutage aber nicht mehr verkauft. Amazon selbst führen es für 36,99 Euro, generell siedelt sich der Realpreis zwischen diesen rund 37 Euro und etwa 42 Euro an. Zusammen mit dem Zubehör und der Gewissheit, dass es sich bei Medisana um einen bekannten Hersteller für medizinische Geräte handelt, ergibt sich also ein sehr gutes Preis-/Leistungsniveau, welches unserem zweiten Platz durchaus die Stirn bieten kann.

Das Gerät gibt es auch noch in der teureren "Pro"-Variante, die hier im Test aber nicht auftaucht. Sie unterscheidet sich in erster Linie durch ein integriertes Zubehör- und Kabelfach, wobei wir den günstigen Preis der hier getesteten "Compact"-Variante als wichtiger erachten.

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

Die Geräte von Medisana profitieren von dem guten Ruf des Unternehmens und sind in Bestenlisten daher immer ein Anwärter auf gute Positionen. Das Compact-Gerät erzielt zwar generell keine Spitzenbewertungen, das ist aber bei dem sehr günstigen Preis und der Ausrichtung als sehr handliche, kompakte Lösung auch nicht zu erwarten.

Andere Käufer zeigen sich mit ihrem Kauf mehr als zufrieden, was der gesammelte Durchschnitt von 4,0 von 5 Sternen bei Amazon unterstreicht. Wie beliebt das Medisana Inhalationsgerät da ist, belegen unter anderem die mehr als 520 Rezensionen, die für den IN 500 Inhalator 54520 geschrieben worden. Punktabzüge sind eigentlich immer wieder wegen den identischen Gründen zu finden: Das Gerät wird als recht laut empfunden, hat aufgrund der kompakten Konstruktion kein Fach zum Verstauen und kommt nicht auf die Sprühleistung wie die teuren Top-Geräte.

Fazit zum Medisana IN 500 Inhalator 54520

Bei einem Gerät, was sich preislich in den mittleren 30-ern ansiedelt, müssen die Erwartungshaltungen natürlich angepasst werden. Hinsichtlich der Leistung reicht das Gerät beispielsweise nicht an unseren Testsieger heran, der kostet aber auch 6- bis 8-Mal so viel Geld. Stattdessen liefern Medisana ein Inhalationsgerät, was vor allem viel Flexibilität und Komfort gewährt. Die Leistung ist gemessen am Preis als absolut anständig und gut zu bewerten, ebenso das mitgelieferte Zubehör.

Für einen Podestplatz hat es damit zwar nicht gereicht, interessant dürfte der Inhalator aber für kleinere Budgets sein.

Vorteile

  • sehr handlich und kompakt
  • mit langem Schlauch für mehr Flexibilität
  • auch als handliche Alternative auf Reisen denkbar
  • einfache Steuerung (nur 1 Knopf) und praktisches Zubehör
  • sehr günstiger Preis

Nachteile

  • Qualität der Vernebelung kann nicht mit teuren Top-Geräten mithalten (das ist zu erwarten)
  • kein Aufbewahrungsfach (aufgrund der handlichen Konstruktion)
  • recht laut und lange Inhalationsdauer

Medisana USC Ultraschall Inhalator 54105

Auf dem fünften Platz findet sich das erste mobile Gerät, welches zudem nicht mit einem Kompressor, sondern mit Ultraschall arbeitet. Dadurch arbeitet es sehr leise, die mitgelieferten Masken passen sich der Gesichtsform zudem außerordentlich gut an. Die Leistung ist für einen handlichen, mobilen Inhalator ebenfalls als erstklassig zu bewerten.

Medisana USC Ultraschall Inhalator

Zusammenfassung des Tests

Leistung & Konstruktion

0%
88 %

Anwendung & Handhabung

0%
89 %

Zubehör Qualität & Umfang

0%
90 %

Kundenzufriedenheit

0%
70 %

MedUni Urteil

0%
83 %

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

Hierbei handelt es sich um ein mobiles Gerät, was also keinen festen Untersatz benötigt. Das zeigt sich bei den Maßen von lediglich 6 x 14,2 x 7,5 cm. Mit lediglich 300 Gramm ist der mobile Medisana Inhalator zudem ein echtes Leichtgewicht, was aber nicht zu Lasten der Leistung geht. Er lässt sich zwischen 2 und 8 ml befüllen, womit er den größeren Standgeräten die Stirn bietet.

Die Inhalationsdauer ist aufgrund der eingesetzten Ultraschalltechnologie sehr schnell. Während Kompressoren bei voller Füllmenge rund 20 bis 32 Minuten veranschlagen, reichen beim Medisana USC Ultraschall Inhalator 54105 schon etwas mehr als 9 Minuten aus. Die Vernebelungsleistung beziffert sich damit auf 0,4 ml pro Minute, die Partikelgröße erzielt einen Wert von 4,8 µm. Das ist erwartungsgemäß höher als bei den Standgeräten mit Kompressor.

In Anbetracht dessen, dass es sich hierbei um eine mobile Alternative handelt, die bequem in der Hand gehalten werden kann, sind die Werte durchaus als sehr positiv zu bewerten.

Anwendung des Inhalators

Schon im vorherigen Abschnitt wurde eine Stärke bei der Anwendung kurz angedeutet: Bei einer vollen Füllmenge benötigt der "handliche" Inhalator (im wahrsten Sinne des Wortes), nur etwas mehr als 9 Minuten. Das ist beispielsweise bei Kindern oder ungeduldigen Menschen positiv zu bewerten. Dank der lediglich 300 Gramm liegt das Inhalationsgerät zudem immer sicher und bequem in der Hand, wird selbst bei der voller Füllmenge nicht zu schwer. Weil ohne Kompressor und stattdessen mit Ultraschall gearbeitet wird, ist das Gerät leiser als alle bisherigen Inhalatoren in diesem Test - das Nervengerüst wird also gleich noch mit geschont.

Einen kleinen Kritikpunkt haben wir dennoch: Zwar liegt die Maske sehr bequem und lässt sich sogar etwas anpassen, es kondensiert aber recht viel Wasser in dieser. Das macht sich vor allem beim Endspurt der Inhalation bemerkbar. Mit Batterie betrieben, müssen Sie vor einer geplanten Anwendung natürlich sicherstellen, dass diese ausreichend geladen oder neu eingesetzt worden - dieser Umstand ist aber allen mobilen Inhalationsgeräten vorbehalten.

Zubehör und Besonderheiten

Folgendes Zubehör wird vom Hersteller für den Medisana USC Ultraschall Inhalator 54105 mitgeliefert:

  • Batterien
  • Maske für Kinder und Erwachsene
  • Mundstück
  • Aufbewahrungstasche, in die alle Teile sicher verstaut werden können

Beim Zubehör gibt es nichts zu bemängeln. Wie erwartet, werden die Batterien mitgeliefert. Die Qualität der Masken empfanden wir im Test als sehr angenehm, zumal sich diese leicht individuell ausrichten lassen, um einen möglichst guten Sitz im Gesicht zu gewährleisten.

Preis-/Leistungsniveau

Die Kombination aus mobilem Gerät und moderner Ultraschalltechnologie macht sich im Preis bemerkbar. Medisana haben ihren USC Inhalator 54105 damals mit einer UVP von 129,95 Euro auf den Markt gebracht. Der Realpreis heutzutage bewegt sich eher zwischen 75 und 80 Euro, was im Vergleich zu vielen Standgeräten aber immer noch ein stattlicher Betrag ist.

Beachten Sie, dass es eine weiße und eine graue Variante von diesem Inhalator gibt, die sich technisch nicht unterscheiden. Die graue Variante kostet aber meist etwas mehr, wohl weil sie hochwertiger aussieht oder zumindest so empfunden wird. Wir orientierten uns hinsichtlich des Preises am günstigeren weißen Gerät.

Das Preis-/Leistungsniveau ist als "sehr gut" zu bewerten, wenn man den Realpreis von rund 75 Euro heranzieht. Die vollen knapp 130 Euro wären unserer Ansicht nach zu viel für das Gerät, dafür bekommt man fast den Testsieger und Marktführer, der dieser mobilen Alternative in fast jeder Hinsicht überlegen ist - bis auf eventuell die Lautstärke, die aber eine untergeordnete Rolle spielt.

Wenn Sie sich für ein besonders leises Gerät interessieren, das Sie ganz bequem in der Hand halten können und was dank Ultraschalltechnologie einen sehr schnellen Durchsatz sowie eine geringe Lautstärkeentwicklung hat, ist dieser Preis aber durchaus gerechtfertigt.

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

Erstaunlicherweise wechseln sich Licht und Schatten in dieser Kategorie ab. Der mobile Medisana USC Ultraschall Inhalator 54105 mit Mikromembranvernebelung schneidet unter Experten generell sehr gut ab, erhält hier und da sogar ein Testsieger-Urteil, noch vor den Alternativen für einen festen Untersatz.

Kunden auf Amazon zeigen sich aber nicht ganz so euphorisch, denn hier kommt das Gerät bei mehr als 290 Rezensionen "nur" auf 3,1 von 5 Sterne. Kritisiert wird auf Amazon vor allem, dass die Geräte relativ zügig verschleißen sollen. Teilweise berichten Kunden von einer notwendigen Reklamation nach 3 bis 20 Monaten, zudem wackeln einige Teile bei Käufern schon nach wenigen Wochen. Zeitgleich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Bewertungen nach dem Fake-Check über "ReviewMeta" auf 3,7 von 5 Sternen kommen.

Selten haben wir im Test so polarisierende Ergebnisse feststellen müssen, bei denen Experten, Test und technische Daten überzeugt sind/überzeugen, während Käufer regelmäßig eine schlechte Qualität, vor allem nach einigen Anwendungen, beanstanden. Weil wir das in unserem eigenen Test nicht feststellen konnten, findet sich der Ultraschall Inhalator mit Membran von Medisan dennoch in diesem Test, zumal die Marke selbst eigentlich nicht für eine schlechte Qualität bekannt ist. Der Transparenz wegen möchten wir Sie damit aber selbstverständlich auf diese polarisierenden Bewertungen hinweisen.

Fazit zum Medisana USC Ultraschall - Inhalator 54105, mit Mikromembranverneblung

Uns hat das Gerät im Test überzeugt. Für ein mobiles Gerät ist die Leistung mehr als anständig, siedelt sich sogar über den Erwartungen an. Das Zubehör wirkt hochwertig und ist umfangreich, die Tasche ein perfekter Begleiter auf Reisen. Außerdem arbeitet das Gerät unglaublich leise und schnell, erzielt damit konkrete Vorzüge gegenüber Standgeräten.

Negativ fallen die doch vermehrt schlechten Erfahrungen von Käufern auf Amazon auf, obwohl das Gerät regelmäßig gut bis ausgezeichnet in Expertentests abschneidet. Unter Umständen ist hier eine qualitativ schlechte Tranche ausgeliefert worden, das können wir aber nicht bestätigen. Wir raten Ihnen daher in jedem Fall zur Bestellung bei einem Händler mit sehr kulanter Reklamation, wie beispielsweise direkt bei Amazon.

Vorteile

  • super leise und ausgesprochen schnell
  • hochwertige Qualität der Inhalation
  • mit praktischer Abschaltautomatik
  • kann flexibel und standortunabhängig genutzt werden

Nachteile

  • viele Kunden beklagen schnellen Verschleiß
  • preislich in der Oberklasse angesiedelt (was angesichts der vermeintlichen Qualitätsbeschwerden umso schwerer wiegt)

Omron MicroAIR U100 Inhalator

Die zweite mobile Alternative in unserem Test, preislich sogar noch über Medisana angesiedelt. Der Omron MicroAir U100 ist technisch ein erstklassiges Gerät, was dank des hohen Preises aber nicht für jeden eine Alternative bleibt. Wenn Sie ein mobiles Gerät vom weltweiten Inhalations-Marktführer suchen und gewillt sind, dafür etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, ist dieser Omron Inhalator mehr als nur einen Blick wert!

Omron MicroAIR U100 Inhalator

Zusammenfassung des Tests

Leistung & Konstruktion

0%
85 %

Anwendung & Handhabung

0%
75 %

Zubehör Qualität & Umfang

0%
89 %

Kundenzufriedenheit

0%
78 %

MedUni Urteil

0%
80 %

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

Unser zweites Handgerät im Test ist sogar noch etwas leichter als das zuvor bewertete Inhalationsgerät aus dem Hause Medisana: Lediglich 170 Gramm fallen an, was ein absoluter, unerreichter Spitzenwert ist! Mit Maßen von 3,8 x 5,1 x 10,4 cm fällt der Inhalator zudem so kompakt wie nur möglich aus. Mit einer Metallmembran ausgestattet, ermöglicht er eine durchschnittliche Partikelgröße von 4,2 µm.

Die technischen Daten überzeugen damit, ebenso wie die Qualität der Zerstäubung, auf ganzer Linie. Lediglich der Durchsatz könnte mit rund 0,25 ml/min noch etwas höher bemessen sein, ein schlechter Wert ist das aber auf gar keinen Fall - viel eher gehobenes Mittelfeld, aber eben nicht High-End! Optisch fällt der Omron MicroAir U100 auch nicht unbedingt durch ein Blickfang-Design ab, das spielt hier im Test aber eine untergeordnete Rolle.

Anwendung des Inhalators

Anhand der Leistungsdaten könnte man meinen, dass das Gerät eine Platzierung vor dem Medisana-Inhalator verdient hätte. Die zwei Handgeräte kämpfen um jeden Zentimeter, erste Schwächen offenbart das Omron Produkt erst bei der Anwendung. Positiv zu bewerten ist der Umstand, dass sowohl eine Abschaltautomatik als auch eine manuelle Vernebelung wählbar sind. Die manuelle Vernebelung ist bei den meisten Geräten eher eine Ausnahme und nicht unbedingt notwendig, aber für alle eine gute Ergänzung, die die entsprechende Koordination besitzen.

Schade ist, dass wir das Gerät im Test immer schräg halten mussten. Es ist also keine Anwendung in sitzender Haltung möglich, außer Sie wollen sich dafür schräg hinsetzen und den Kopf zurücklegen. Bei Babys ist vorteilhaft, dass das Gerät in liegender Haltung tadellose Arbeit leistet. Die Temperatur vom Inhalationsdampf ist zudem recht kalt (20 Grad Celsius), hier ist das Medisana Gerät etwas angenehmer. Bei einer maximalen Füllmenge dauert die Anwendung circa 22 Minuten. Erneut nicht ganz so schnell wie die Konkurrenz, immerhin liegt der Inhalator aber super leicht in der Hand.

Zubehör und Besonderheiten

Folgendes Zubehör ist beim Omron MicroAIR U100 als tragbarer Taschen-Inhalator enthalten:

  • Mundstück
  • Gesichtsmaske für Kinder und Erwachsene

Eine Aufbewahrungstasche für alle Teile gibt es natürlich ebenfalls. Damit könnten Sie das Gerät sogar unterwegs mitnehmen und bei Bedarf innerhalb weniger Sekunden zusammenstecken, beispielsweise wenn Sie krank aber dennoch auf Arbeit sind und sich etwas Linderung verschaffen möchten - oder Medikamente zu einer bestimmten Zeit eingenommen gehören. Die mitgelieferte Batterie überzeugt ebenfalls durch eine sehr lange Lebensdauer, gepaart mit dem geringen Verbrauch des Inhalators.

Preis-/Leistungsniveau

Omron gelten weltweit als die Nummer 1 unter den Inhalatoren-Herstellern - ein Umstand, der sich beim Preis widerspiegelt. Die UVP beträgt 149,95 Euro, heutzutage wird das Gerät zwischen 110 und 130 Euro verkauft. Amazon selbst führen es aktuell für 113,80 Euro, wobei da immer einige Euro nach oben oder unten ausschlagen können.

Zweifelsohne gehört der MicroAIR 100 aus den Händen von Omron damit zu den teureren Produkten, sowohl hier im Test als auch generell am Markt. Das Preis-/Leistungsniveau ist dennoch noch als gut zu bewerten, weil das Gerät hinsichtlich seiner technischen Daten und der Konstruktion restlos überzeugt. Kleinere Schwächen zeigen sich eher bei der Anwendung, aber auch hier gibt es individuelle Vorteile, wie unter anderem die Möglichkeit einer manuellen Steuerung.

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

Omron ist als eine der Top-Marken in diesem Segment immer ein Kandidat für gute Platzierungen. Die Geräte finden in allerlei Magazinen Erwähnung, wobei insgesamt eher eine überschaubare Anzahl festzustellen ist, was sich sicherlich mit dem hohen Preis begründet, der nicht von jeder Person finanzierbar bleibt. Käufer geben dem Produkt ein "gutes" Urteil. In Zahlen ausgedrückt:

  • 3,8 von 5 Sternen bei Amazon bei mehr als 50 Rezensionen
  • 82% sind mit dem Produkt mehr als zufrieden (4 oder 5 Sterne)
  • 14% zeigen sich nicht zufrieden (1 oder 2 Sterne)

Die positiven Bewertungen, vor allem solche mit Bestnoten, überwiegen jedoch deutlich. Käufer befinden generell, dass das Gerät seinen gehobenen Preis absolut wert ist, vor allem aufgrund des exzellenten Handlings und sehr leisen Betriebs. Viele der negativen Bewertungen gehen außerdem darauf zurück, dass offensichtlich die Beschreibung nicht gründlich gelesen wurde. Aufgrund des Einsatzes einer Metallmembran muss das Gerät schräg gehalten werden, was viele Käufer scheinbar auch nach mehreren Anwendungen noch nicht bemerkten. Eine berechtigte Kritik ist der dadurch beschränkte Einsatz zwar, jedoch wurde zuvor durch den Hersteller darauf hingewiesen.

Fazit zum Omron MicroAIR U100 Taschen-Inhalationsgerät

Wer etwas mehr Geld für den geplanten Inhalator-Kauf zur Verfügung hat und unbedingt ein mobiles, geräuscharmes Gerät möchte, ist mit dem Omron MicroAIR U100 super beraten. Leistung und Technik überzeugen restlos, lediglich die Einschränkung des schrägen Gebrauchs durch die Metallmembran ist ärgerlich. Das kommt aber auch ganz darauf an, in welcher Position Sie solch einen Inhalator am liebsten benutzen wollen. Sich entspannt in einen Sessel zu lümmeln oder vielleicht die Augen auf dem Sofa oder Bett etwas zu entspannen, ist in Kombination mit dem Inhalator durchaus angenehm - dann fällt die Einschränkung der schrägen Anwendung gar nicht mal mehr so auf!

Vorteile

  • exzellente Leistung und Zerstäubung
  • ausgesprochen leicht, leise und energieeffizient
  • hochwertige Verarbeitung
  • mit manueller Vernebelung und Abschaltautomatik

Nachteile

  • funktioniert nur in schräger oder horizontaler Lage
  • gehobener Preis
  • aufgrund der Konzeption als mobiles Gerät kein vergleichbar hoher Durchsatz zu Standgeräten

Flaem Ghibli Plus Inhalationsgerät

Der Flaem Ghibili Plus zeichnet sich vor allem durch seine zwei Geschwindigkeitsstufen und sein modernes Design aus. Außerdem gehört er unter den Standgeräten zu den günstigeren Inhalatoren beziehungsweise siedelt sich im unteren Mittelfeld an. Eine Alternative für alle, die ein Tischgerät mit Kompressor suchen und lieber weniger als mehr zahlen.

Flaem Ghibli Plus Inhalationsgerät

Zusammenfassung des Tests

Leistung & Konstruktion

0%
77 %

Anwendung & Handhabung

0%
77 %

Zubehör Qualität & Umfang

0%
79 %

Kundenzufriedenheit

0%
82 %

MedUni Urteil

0%
78 %

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

Der Ghibli Plus kommt auf stolze 1,1 kg, was bei Tischgeräten aber eher ein niedriger Wert ist. Die Maße beziffern sich auf 15,5 x 13,5 x 11 cm, minimal muss er mit 2 ml befüllt werden, maximal kann er 8 ml tragen - soweit alles im Standard-Bereich. Bei der Partikelgröße werden 3,8 µm veranschlagt, der Durchlass beziffert sich auf rund 0,25 ml pro Minute. Das sind für das Preissegment absolut angemessene Werte, wobei er mit diesen technischen Daten natürlich nicht mit unserem Testsieger mithalten kann, der aber auch ein gutes Stück teurer ist.

Positiv fällt auf, dass das Gerät keine scharfen Kanten hat und sich einfach desinfizieren sowie reinigen lässt. Zudem ist es das einzige Gerät in unserem Test, was mit einem modernen und sehr ästhetischen Design auffällt, welches nicht der "Norm" der eher trostlos anmutenden medizinischen Geräte entspricht. Somit muss der Ghibli nicht immer außerhalb der Sichtweite verstaut werden.

Der genutzte Kompressor arbeitet eher laut, aber auch das ist in diesem Preissegment zu erwarten.

Anwendung des Inhalators

Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet, bedarf es einem festen Untersatz, um den Ghibli Plus zu verwenden. Ihn zu befüllen geht dafür kinderleicht, auch sonst ist die Handhabung intuitiv. Eine volle Füllung wird über ungefähr 27 Minuten inhaliert, was ein guter Wert ist. Die Temperatur ist mit rund 21 Grad Celsius ebenfalls als positiv zu bewerten.

Der Inhalator überzeugte uns in der Anwendung, auch unter den Gesichtspunkten des eher niedrigen Preises. Lediglich der recht hohe Geräuschpegel könnte bei einem Einsatz von einer knappen halben Stunde mit der Zeit etwas nervig werden. Außerdem wäre es unserer Ansicht nach schöner, wenn die Maske für Erwachsene etwas kleiner wäre - aber auch das ist stark individuell von der Kopfform abhängig.

Zubehör und Besonderheiten

Beim Zubehör geht der Ghibli Plus kaum überraschend keine neuen Wege. Er kommt folglich mit zwei Masken (Erwachsene und Kinder), einer praktischen Aufbewahrungstasche, in die aber nur das Zubehör passt, sowie einem Mundstück. Schade ist, dass sich das Gerät selbst nicht in der Tasche verstauen lässt. Es sollte daher möglichst in einer Schublade untergebracht werden, wo es vor Staub geschützt wird, da regelmäßiger Staubeinfall nicht nur die Qualität der Inhalation, sondern auch die Langlebigkeit negativ beeinflussen.

Positiv ist der Umstand, dass sich das Gerät mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten in Betrieb nehmen lässt. So können Sie noch individueller auf Ihre eigenen Wünsche eingehen.

Preis-/Leistungsniveau

Das Inhalationsgerät aus dem Hause Flaem kommt auf einen Realpreis von rund 50 bis 55 Euro, teilweise wird es aber auch schon für etwa 40 Euro verkauft. Es lohnt sich daher, sich auch die Marketplace-Angebote bei Amazon näher anzuschauen, zumal das Gerät da von seriösen deutschen Sanitätshäusern und/oder Online-Apotheken vertrieben wird. Gemessen an der Leistung ergibt sich ein gutes Preis-/Leistungsniveau, denn die Leistung siedelt sich im gehobenen Durchschnitt an, der Preis hingegen im (positiv zu erachtenden) unteren Mittelfeld.

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

Der Ghibli Plus ist eher ein Nischengerät. Andere Geräte aus unserem Test von namhaften Herstellern erhalten meist mehr Beachtung. Auffällig wird der Inhalator im Regelfall wegen seines sehr ansprechenden, modernen Designs und dem günstigen Preis. Bei Amazon hält der Ghibli aktuell mehr als 80 Rezensionen, wodurch sich ein Durchschnitt von sehr guten 4,2/5 Sternen ergibt. Nahezu 70% aller Käufer vergeben die Bestnote und haben daher nichts zu bemängeln.

Falls doch Kritik geäußert wird, dann im Regelfall an der Lautstärke des Kompressors. Das Gerät ist der lauteste Inhalator hier im Test. Zudem finden einige andere Käufer, dass die Gesichts- und Kopfform schon sehr speziell sein muss, damit die Masken wirklich einwandfrei sitzen.

Unser Fazit zum Ghibli Plus Inhalationsgerät

Ein sehr guter Preis, eine sehr gute Resonanz unter Käufern und ein schickes Design sind zweifelsohne die größten Stärken von diesem eher kompakten Tischgerät. Die Qualität der Zerstäubung ist ebenfalls im gehobenen Durchschnitt angesiedelt, lediglich die Lautstärke fällt negativ auf und kann mit der Zeit, bei einer kompletten Füllmenge, schon einmal etwas nerven. Außerdem hätten wir weitere Punkte vergeben, wenn der Hersteller Flaem die Tasche so konzipiert hätte, dass nicht nur das Zubehör, sondern auch das Gerät selbst hereinpassen.

Vorteile

  • guter Sparpreis
  • das modernste und schickste Design in unserem Test
  • gute Ergebnisse beim Durchsatz und der Qualität der Zerstäubung
  • zwei Geschwindigkeiten

Nachteile

  • das lauteste Gerät hier im Test
  • Masken passen eher schlecht als recht
  • Aufbewahrungstasche ist nur für das Zubehör gedacht

Beurer IH 26 Inhalator & Nasendusche

Ein weiteres Mittelklasse-Gerät zum erschwinglichen Preis von einem bekannten deutschen Hersteller. Positiv fällt auf, dass das Beurer Inhalationsgerät direkt noch mit einer Nasendusche geliefert bekommt - ideal, wenn Sie auch mit der Probleme haben und sie direkt mitbehandeln möchten.

Beurer IH 26 Inhalator & Nasendusche

Zusammenfassung des Tests

Leistung & Konstruktion

0%
72 %

Anwendung & Handhabung

0%
75 %

Zubehör Qualität & Umfang

0%
82 %

Kundenzufriedenheit

0%
80 %

MedUni Urteil

0%
75 %

Leistung, Beschaffenheit und Qualität der Zerstäubung

Die Vernebelungsleistung beziffert sich auf durchschnittliche 0,3 ml pro Minute, auch beim Gewicht und den Maßen werden Durchschnittswerte erzielt. Das Gerät ist im Beurer-Segment kaum überraschend ebenfalls im Mittelfeld angesiedelt. Es ist leistungsstärker und teurer als der Vorgänger (IH 18), aber nicht so leistungsstark wie der IH 40 mit Ultraschall oder der mobile IH 50 mit Schwingmembran-Technologie. Das Design weiß ebenfalls zu überzeugen. Zwar nicht ganz so schick wie der Ghibili plus auf dem vorherigen Rang, aber immer noch optisch hochwertig.

Der Markenschriftzug "Beurer" prangt gut sichtbar auf der Oberseite. Praktische Griffe hat das Gerät leider keine, was aber nur ein kleiner Wermutstropfen ist.

Anwendung des Inhalators

Sie können den Inhalator sowohl bei Kindern als auch als Erwachsener nutzen - die Position spielt hierbei keine Rolle, solange das Gerät auf einem festen Untersatz steht. Sofern das Baby die Gesichtsmaske toleriert, ist eine Anwendung nach vorheriger Absprache mit dem Kinderarzt ebenfalls denkbar. Praktisch ist außerdem, dass es am Gerät entsprechende Vorrichtungen gibt, um nicht benötigte Teile sicher zu "parken".

Bei der Anwendung fiel uns außerdem die angenehme Betriebstemperatur auf, auch der Geräuschpegel ist erträglich, wenn er auch eher zu einer höheren Lautstärke neigt. Generell ist der Beurer Inhalator so laut, dass nebenher TV schauen nicht möglich ist. Man muss sich also schon eine kleine Auszeit nehmen.

Zubehör und Besonderheiten

Neben den typischen Zubehörteilen, von Masken über Mundstücke, ist es vor allem die mitgelieferte Nasendusche die eine besondere Erwähnung verdient. Nasenduschen helfen dabei Schleim zu lösen und können außerdem, gespickt mit beruhigenden Essenzen, Entzündungen schneller abheilen lassen. Praktisch ist die Kombination allemal, da bei den meisten der Erkrankungen, die ein Inhalator behandelt, die Nase nicht ungeschoren davonkommt.

Die mitgelieferte Tasche empfanden wir als besonders hochwertig, sowohl das Gerät als auch jegliches Zubehör passt da hinein, zudem lässt sie sich zuverlässig verschließen und macht insgesamt einen guten Eindruck. Lediglich hinsichtlich der Konzeption der Masken ist etwas Eingewöhnung notwendig, da diese sehr klein ausfallen.

Preis-/Leistungsniveau

Mit einer UVP von 59,99 Euro und einem durchschnittlich gewichteten Realpreis von rund 48 Euro siedelt sich das Beurer Gerät im Mittelfeld an. Es gibt günstigere, aber auch teurere Geräte. Die Leistung überzeugt, ist aber ebenfalls im Mittelfeld angesiedelt. Positiv ist die zusätzliche Nasendusche, die durchaus praktisch ist und somit nicht separat erworben werden muss. Insgesamt ergibt sich ein Preis-/Leistungsniveau, das einem Gerät in der Top-8 der Inhalationsgeräte würdig ist.

Meinungen anderer Käufer und relevante Erwähnungen

In anderen Tests und bei Experten findet das Beurer Gerät nicht unbedingt wenig Liebe, erfährt aber etwas weniger Aufmerksamkeit - vor allem da Beurer auch Ultraschall- und Schwing-Technologie-Geräte anbieten, die etwas mehr Beachtung finden, jedoch auch teurer sind. Amazon Käufer zeigen sich in jedem Fall zufrieden, was die mehr als 60 Rezensionen und der 4,0 Durchschnitt widerspiegeln.

Erwartungsgemäß wird die Lautstärke kritisiert. Außerdem meinen einige Käufer, dass das Gerät einen starken Kunststoffgeruch ausstrahlt, andere widersprechen dem. Wir selbst konnten im Test ebenfalls keinen Kunststoffgeruch ausmachen. Falls dieser doch auftritt, sollten Sie eine mögliche Retoure in Erwägung ziehen - unter Umständen wurde das Produkt falsch verpackt oder gelagert. Teilweise sind solche Kritikpunkte eher dem Händler als dem Hersteller anzulasten.

Fazit für den Beurer IH 26 Inhalator

Im Beurer-Sortiment siedelt sich das IH 26 Inhalationsgerät im Mittelfeld an, bei uns ebenfalls. Eine Platzierung in den Top-8 der unserer Meinung nach besten Inhalationsgeräte ist damit gesichert, eine bessere Position war aber nicht drin. Wenn Sie die zusätzliche Nasendusche als besonders wünschenswert erachten, empfiehlt sich der Beurer IH 26 Inhalator für Sie vielleicht eher als andere Geräte in dem Preissegment.

Vorteile

  • von einer deutschen Traditionsmarke
  • inklusive Nasendusche
  • hochwertige Aufbewahrungstasche
  • gute Ergebnisse bei der Leistung zu moderatem Geld

Nachteile

  • eher laut
  • teilweise klagen einige Käufer über einen Kunststoffgeruch
  • Masken sind etwas gewöhnungsbedürftig

Zusammengefasst: Unsere Ergebnisse noch einmal kurz vorgestellt

Die unserer Ansicht nach acht besten Inhalationsgeräte unterscheiden sich vor allem in drei Belangen: Beim Preis, der Anwendung und der Leistung. Totalausfälle gibt es wie zu erwarten nicht, anderenfalls würden solche Geräte bei den acht besten Inhalatoren gar keine Erwähnung finden. Unser Testsieger, der Pari Turbo, setzt schon etwas finanziellen Spielraum bei der Anschaffung voraus. Dafür handelt es sich um ein Top-Gerät, was unter anderem in vielen Apotheken zu finden ist und von Ärzten empfohlen wird, zudem ohne jegliche Schwächen auskommt. Für alle, die nach einem geringeren Preis schauen, ist auf dem zweiten Platz der Preis-/Leistungs-Testsieger aus dem Hause Inqua zu finden - Abstriche gegenüber dem Pari sind eher im Detail zu finden.

Falls Sie kein Standgerät möchten, führen wir auch zwei mobile Geräte im Test. Diese arbeiten besonders leise, sind handlich und lassen sich unterwegs in jeder Handtasche transportieren. Für welches der zwei Inhalationsgeräte Sie sich im mobilen Bereich entscheiden, ist maßgeblich davon abhängig, wo und wie Sie Ihre eigenen Prioritäten legen. Die Geräte liegen nah beieinander, wobei nicht selten die Schwächen des einen die Stärken des anderen sind. Für das Auge gibt es ebenfalls etwas, auf den Rängen 7 und 8: Da finden sich die Inhalationsgeräte Ghibli sowie der IH 26 von Beurer. Beide bewegen sich im Mittelklassesegment, sowohl bei der Leistung als auch dem Preis. Sie heben sich vor allem durch attraktive Designs von den anderen, eher dezent und mitunter gar trostlos gestalteten Inhalatoren ab.

Bei den Standgeräten werden Sie nahezu zwangsweise auf Kompressoren zurückgreifen, eine gewisse Lautstärke ist also unabdingbar. Bei mobilen Geräten ist ein sehr leiser Betrieb möglich, dafür zeigen sich teilweise Schwächen in der Anwendung. Während es sich bei allen acht Inhalatoren um gute bis ausgezeichnete Geräte handelt, spielen Ihre individuellen Präferenzen und Bedürfnisse also eine Schlüsselrolle.

So finden Sie das für Sie geeignete Inhalationsgerät

Inhalationsgeräte erzielen sehr gute Ergebnisse in der Behandlung diverser Erkrankungen. Es ist aber wichtig, dass Sie ein Gerät wählen, was wirklich zu Ihren Bedürfnissen passt. Mit dem nachfolgenden Buyers Guide möchten wir genau das sicherstellen. Bedenken Sie außerdem, dass bei einem Einsatz bei Kindern und Babys immer vorteilhaft ist, wenn das Gerät möglichst leise arbeitet, entsprechende Aufsätze schon mitliefert und idealerweise optisch auch noch "Freude bereitet".

FOTOLIA BILD: https://stock.adobe.com/de/search?as_channel=dpcft&as_source=ft_web&as_campaign=de_interception&as_campclass=brand&as_content=lp_search&filters%5Bcontent_type%3Aphoto%5D=1&filters%5Bcontent_type%3Avideo%5D=1&filters%5Bcontent_type%3Atemplate%5D=1&filters%5Bcontent_type%3A3d%5D=1&k=inhalator&asset_id=60896300 - Datei Nr.: 60896300

Beim Füllvolumen existieren am Markt glücklicherweise kaum Unterschiede. Die minimale Befüllung beziffert sich quasi immer auf 2 ml, die maximale Füllmenge variiert zwischen 8 und 10 ml. Sollten nicht spezielle, außergewöhnliche Vorgaben existieren, gibt es da also wenig zu bedenken.

Zudem sollten Sie vorab immer schauen, welche Empfehlungen der Hersteller selbst abgibt. Verstäuber mit Aerosol sind tendenziell für den Einsatz von Medikamenten geeignet, teilweise geben Hersteller aber individuelle Vorschriften beim Einsatz bestimmter Wirkstoffe ab. Außerdem sollten Sie unbedingt sichergehen, dass das Gerät die Partikel auf eine Größe von unter 6 Mikrometer schrumpft. Erst bei einer Größe darunter ist es möglich, dass die winzigen Partikel bis tief in die Alveolen eindringen - in unserem Test erfüllen alle Geräte diese Voraussetzung. Selbiges gilt für die minimale Größe, die nicht unter 0,5 Mikrometer beziffert sein sollte. In unserem Test haben wir erneut darauf geachtet und pauschal alle Geräte ausgeschlossen, die diese Vorgaben nicht erfüllen.

Variierende Kriterien und Aspekte, die beim Kauf eine Rolle spielen

Anders ist das schon bei der Leistung der Vernebelung, diese spielt nämlich eine Schlüsselrolle. Zur Qualität haben wir uns eben schon äußert: Generell sind kleinere Partikel zu empfehlen, sie sollten aber die Mindestgröße nicht unterschreiten. Quantitativ kommt es vor allem auf den Durchlass an. Das bedeutet: Wie viele solcher Partikel (beziehungsweise Füllmenge in Milliliter) werden von dem Gerät pro Minute verdampft? Ein geringerer Durchlass erzielt nicht zwingend schlechtere Ergebnisse, er verlängert die Dauer der Anwendung aber maßgeblich - bis hin zu etwas über 30 Minuten bei einer kompletten Füllung.

Geräte, die hingegen schneller arbeiten, können eine komplette Füllung schon in 9 bis 20 Minuten verdampfen. Vor allem bei ungeduldigen Menschen, Senioren und Kindern (oder Babys) ist die quantitative Leistung ein wichtiges Kriterium. Wenn Sie den Inhalator täglich einsetzen müssen oder wollen, ist die Zeitersparnis zudem nicht zu vernachlässigen - schließlich können Sie während der Behandlung nichts anderes machen. Mobile Geräte mit modernsten Technologien haben hinsichtlich des quantitativen Durchsatzes meist die Nase vorn. Beachten Sie folglich, was Sie selbst benötigen, wie oft Sie das Gerät einsetzen und bei wem.

Ebenfalls sollten Sie diese Kriterien berücksichtigen, da sie individuell veranlagt sind und daher Ihre Vorstellungen erfüllen müssen:

  • Art des Betriebs (Netzbetrieb, Akku oder Batterie?)
  • Handhabung unterwegs oder im eigenen Zuhause (mobile oder stationäre Variante?)
  • Wie wichtig ist Ihnen eine sachgemäße Verstauung in dafür konzipierten Taschen?
  • Soll mich das Gerät bei der Nutzung unterstützen? (Unser Testsieger nutzt ein dafür ausgearbeitetes System)

Wir raten Ihnen zudem immer dazu, die Anwendung zuvor mit einem Arzt abzusprechen. Dieser kann Ihnen entsprechend Ihrer Historie und der Beschwerden individuelle Tipps geben, wie lange und wie häufig ein Gerät eingesetzt werden sollte. Außerdem ist der Arzt sowieso dafür zuständig, wenn mit dem Inhalator Medikamente inhaliert werden müssen. Bei Kindern ist eine vorherige Absprache unerlässlich und sollte auf keinen Fall ausgelassen werden.

Häufige Fragen und ihre Antworten zu den Inhalationsgeräten

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Sie haben bestimmte Fragen? Vielleicht möchten Sie auch einfach ein noch besseres Bild der Inhalatoren bekommen? Wir haben häufige Fragen, auf die unsere Tester immer wieder treffen, für Sie zusammengetragen und beantwortet. Über unsere FAQ erhalten Sie alle gängigen, wichtigen und elementaren Fragen daher direkt auf einen Blick!

Gibt es Ergebnisse der Stiftung Warentest?

Diese gibt es schon und sind hier vorzufinden. Sie werden vielleicht einige Namen wiedererkennen - meist sind das die Vorgänger unserer getesteten Produkte, da der letzte umfangreiche Stiftung Warentest Test aus dem Jahr 2007 stammt.

Können Inhalatoren Rauchern beim Entwöhnen helfen?

Eher nicht. Die mögliche "Atemnot", die beim Aufhören von Rauchern empfunden wird, lässt sich nicht wirklich durch Inhalatoren lindern. Eine bessere Alternative wären E-Zigaretten, welche auch weiterhin wie die bisherige Zigarette verwendet werden können.

Wie oft müssen Inhalatoren gereinigt werden?

Nach jeder Anwendung, denn durch die Verdampfung entstehen zwangsweise überall Rückstände, zudem werden mitunter Bakterien oder Viren in die Maske geatmet. Die Reinigung umfasst auch eine Desinfektion, wahlweise im Wasserbad mit Spülmittel oder nachträglich durch Desinfektionslösung beziehungsweise Desinfektionsspray.

Ist Aerosol wirklich besser als Wasserdampf?

Die Inhalatoren in unserem Test arbeiten mit Aerosol, zerstäuben also auf besonders feine Art und Weise. Das hat den Vorteil, dass die Wirkstoffe auf diese Weise besonders tief in die Atemwege vordringen können, was bei Wasserdampf nicht gewährleistet ist. Wasserdampf-Partikel haben eine Größe von rund 15 Mikrometern, Aerosol hingegen nur bis zu maximal 6 Mikrometer. Genau diese maximal 6 Mikrometer sind die Obergrenze, um einen Transport in die tiefer liegenden Atemwege zu gewährleisten.

Ist ein Einsatz bei Kindern oder Babys denkbar?

Alle unsere Geräte im Test eignen sich laut Herstellerempfehlung für Kinder. In der Praxis ist das etwas individueller. Vor allem Babys reagieren sehr empfindlich auf die teilweise lauten Geräusche und haben vor der Maske, die sie aufsetzen müssen, große Angst. Gerade bei Babys und Kleinkindern sind daher die mobilen Geräte eine gute Wahl, da sie weitestgehend geräuscharm arbeiten und die Handhabung bei den teilweise sich widersetzenden Babys einfacher ist.

Die vorherige Absprache mit dem Kinderarzt ersetzt eine bewusste Wahl des Inhalators aber nicht.

Welche Krankheiten oder Symptome lassen sich durch Inhalatoren behandeln?

In den Atemwegen können sich ganz unterschiedliche Erkrankungen festsetzen oder entwickeln. Die Wissenschaft erachtet die Therapie durch Aerosol-Inhalatoren als sehr effektiv. Bei den oberen Atemwegen sind das unter anderem:

  • Entzündungen der Nasennebenhöhlen
  • (Heu-)Schnupfen
  • Entzündungen des Rachens oder Kehlkopfes
  • Krupp-Syndrom

In den unteren Atemwegen sind hingegen vor allem diese Erkrankungen diagnostizierbar:

  • Bronchiolitis und Bronchitis
  • Lungenemphysem
  • Asthma
  • Lungenentzündung

Werden die gekauften Inhalatoren von der Krankenkasse übernommen?

Das ist sehr individuell und lässt sich nicht pauschal beantworten. Voraussetzung ist erst einmal die medizinische Notwendigkeit, ausgestellt durch den Arzt. Weiterhin muss sich das Gerät als medizinisches Hilfsmittel qualifizieren. Zuletzt bestehen außerdem Unterschiede zwischen den Krankenkassen, vor allem zwischen der GKV und PKV.

Wir empfehlen Ihnen sowohl mit Ihrem Arzt als auch mit der Krankenkasse Rücksprache zu halten, bevor Sie ein Gerät kaufen. Wenn die Kosten durch die Kasse (anteilig) getragen werden, könnten Sie sich vielleicht für ein hochpreisiges, sehr gutes Gerät entscheiden, während Sie ohne Kostenübernahme mitunter günstigere Alternativen bevorzugen würden.

Was wird in solche Inhalatoren gefüllt?

Wahlweise Wasser, eine Kochsalzlösung oder bestimmte Medikamente, die durch den Arzt verschrieben werden. Teilweise gibt es noch ätherische Öle oder Pflanzenextrakte hierfür, wobei diese nicht mit allen Geräten kompatibel sind. Beachten Sie hierzu die Hinweise des Herstellers!

MedUni.com Redaktion

Das MedUni.com Team führt seine anspruchsvolle Recherchearbeit studien- und evidenzbasiert durch und besteht aus einer Vielzahl hochqualifizierter Autoren. Auf diese Weise können wir stets seriöse und faktenbasierte Informationen bieten.

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