Der Traum der Traumfigur: Mit diesen Tipps bleiben (oder werden) Sie dauerhaft schlank!

Mit diesen Tipps bleiben (oder werden) Sie dauerhaft schlank

Ob fit für den nächsten Urlaub, Sommer oder einen ganz besonderen Anlass, der Traum der Traumfigur beschäftigt viele Menschen immer wieder, vor allem im und nach dem Winter. Dann nämlich waren es all die weihnachtlichen Leckereien, die für ein wenig zusätzlichen Speck auf der Hüfte sorgten und sich am besten schnell wieder verlieren sollten. Selbst wem es weniger um die Traumfigur geht, ist mit Sport aber gut beraten, denn die gesundheitlichen Effekte liefern starke Argumente.

Wir möchten Ihnen in diesem Blogbeitrag zeigen, wie Sie einerseits die Pfunde purzeln lassen können oder andererseits das schon erreichte Idealgewicht halten. Schon vorwegzunehmen ist: Es führen mehrere Wege nach Rom, so auch zum angestrebten Traumbody und in ein fitteres Leben.

Sport und Ernährung sind das A und O

Kaum überraschend, bewährt sich vor allem eine Kombination aus beiden Aspekten, wenn die Pfunde purzeln sollen. Das lässt sich einfach erklären, denn Sport sorgt einerseits für das Verbrennen von Kalorien, während eine bewusste Ernährung weniger Kalorien zuführt. Das Ergebnis ist ein Kaloriendefizit, was zwangsweise dazu führt, dass sich der Körper seine Energie an anderer Stelle holen muss - das wiederum macht er beispielsweise über die angesammelten Fettpölsterchen.

Wer abnehmen möchte, muss also immer ein Defizit erreichen, das ist die Basis des späteren Erfolgs. Das ist häufig auch der Grund warum die sogenannten "Blitzdiäten" scheitern. Einfach nur wenig essen bringt nicht unbedingt viel, wenn es an der Bewegung fehlt. So bleibt die verbrauchte Energie nämlich gleich, auch wenn weniger Energie über Essen aufgenommen wird. Weil sich solch eine "Unterernährung" aber nicht dauerhaft halten lässt, werden die eventuell verlorenen Pfunde schnell wieder auf die Hüften gelangen - es entsteht der bekannte "Jojo-Effekt".

Es ist aber dennoch möglich ohne Sport abzunehmen. Letztlich kommt es auf das Maß der Bewegung an. Wer den Fahrstuhl meidet und stattdessen die Treppen läuft, wird ebenfalls Energie verbrennen, selbiges gilt für die Entscheidung zwischen dem Auto oder dem Spazieren. Letztlich muss der Körper einfach oft genug in Bewegung sein, damit er angesammelte Energie wirklich aufbraucht und sich zudem noch der Reserven bedient.

Mit ausreichend Sport wird das Abnehmen maßgeblich erleichtert, denn wer eine Stunde auf dem Ergometer verbringt oder andere Fitnessgeräte nutzt, wird viel mehr Kalorien verbrennen, als wenn man nur gemütlich durch die eigene Wohnung spaziert und kleine Wege erledigt. Weiterhin wird nur durch Sport das Herz- und Kreislaufsystem gefordert, zugleich findet eine Stärkung der Ausdauer statt. Kurzum also: Gewicht verlieren ist mitunter auch ohne Sport, dafür aber mit ausreichend Bewegung möglich, wer seine Ausdauer und Gesundheit verbessern möchte, kommt um eine gezielte sportliche Belastung aber nicht herum.

Muskeln helfen sogar beim Abnehmen!

Muskeln helfen beim Abnehmen

Die Muskeln sind es, die ein Großteil der Energie den Tag über verbrennen. Wer also mehr und gestärkte Muskeln hat, verbrennt automatisch mehr Kalorien, selbst wenn gerade gar kein Sport ausgeübt wird. Deshalb lautet ein beliebtes Mantra von Sportmedizinern auch: Das Abnehmen beginnt mit einem Aufbau der Muskulatur!

Beides zusammen ist durchaus möglich, denn die Muskulatur benötigt in erster Linie Eiweiße (Proteine) zum Erhalt und Wachstum. Wer also eine Diät macht, sollte deshalb immer darauf achten, dass nicht auf die Eiweiße verzichtet wird. Anderenfalls führt die Diät nur dazu, dass die Muskeln schrumpfen. Das sieht dann nicht nur nicht mehr so schön aus, zugleich reduziert sich damit der Grundumsatz, es wird also weniger Energie den Tag über verbraucht, da die Muskeln kleiner sind und folglich nicht mehr so viel Energie benötigen.

Zahlen vom Robert-Koch-Institut zeichnen ein düsteres Bild für Deutschland: Demnach sind 53% aller Frauen und sogar 67% aller Männer zu dick. Zeitgleich verliert sich mit steigendem Alter die Lust an Sport und Training, während die Bewegung den Tag über reduziert wird, vor allem im Vergleich zu jüngeren Jahren zwischen 15 und 25. Gepaart mit einem lahmeren Stoffwechsel, werden so schnell Fettpölsterchen angestaut, sogar wenn sich die Essgewohnheiten nicht zwingend verändern.

Speziell bei dem Vorhaben einen Traumbody zu erreichen sind Muskeln außerdem notwendig. Natürlich muss sich niemand einen Arnold Schwarzenegger oder Dwayne Johnson als Vorbild halten, aber eine gesunde, ausreichend gestärkte Muskulatur hat viele Vorteile:

  • der Körper wirkt straffer und geformter
  • der Energieverbrauch im Ruhezustand steigt an, dadurch reduzieren sich Fettpölsterchen
  • Belastungen im Alltag lassen sich leichter meistern
  • die Muskeln stützen das menschliche Skelett, was beispielsweise gegen Rückenschmerzen hilft

Es gibt demnach genügend Spielraum zwischen "gar keinen" Muskeln und "Bodybuilder-Statur". Genau diese gesunde Mitte ist es, die für viele Menschen ein erstrebenswertes Ziel ist, einerseits weil der Körper so objektiv betrachtet attraktiver ausschaut und andererseits, weil es für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden förderlich ist.

Geduld sollten Sie auf Ihrem Weg zum Traumbody haben

Muskeln wachsen nicht signifikant über Nacht, genauso wenig verlieren Sie innerhalb weniger Tage ordentlich Pfunde. Selbst wer auf eine ausgewogene, gesunde und kalorienarme Ernährung mit ausreichend Proteinen achtet und zugleich noch aktiv Sport treibt, muss ein gutes Stück Geduld mitbringen, bis die ersten Ergebnisse tatsächlich sichtbar werden.

Das liegt daran, dass das menschliche Körperfett unglaublich viel Energie besitzt - genauer gesagt kommen ungefähr 7.000 Kalorien auf ein Kilogramm Fett, die zur Versorgung bei "Engpässen" verwendet werden. Wer also beispielsweise 10 kg in solchen Fettpölsterchen auf den Hüften und am Bauch angehäuft hat, die sich nun verlieren sollen, muss ein Defizit von satten 70.000 Kalorien erzielen. Das ist nicht einfach zu machen, wird als gesundes Defizit doch ein Wert um die 500 Kilokalorien pro Tag erachtet - und auch dieses Defizit gilt es erst einmal zu erreichen.

Außerdem reagiert der Körper bei jedem Menschen ein wenig anders, was unter anderem mit seiner Beschaffenheit und dem Stoffwechsel zusammenhängt. In den meisten Fällen werden erst ungefähr drei Monate später wirklich sichtbare Veränderungen zu Tage kommen. Bis dahin trainieren Sie hauptsächlich zur mentalen Stärkung und mit Ihrem festen Ziel vor Augen, selbst wenn die Ergebnisse nicht sofort sichtbar werden.

Die Waage lügt!

Kann das sein? Natürlich nicht im klassischen Sinne, denn eine funktionierende Waage zeigt genau das Gewicht an, was Sie eben wiegen. Hier gibt es aber einen Trugschluss, der auch von offizieller Seite, beispielsweise durch die Politik, häufig ignoriert wird. Da werden immer wieder Maßstäbe wie der BMI (Body Mass Index) zu Rate gezogen, obwohl dieser tatsächlich nur wenig bis gar keine Aussagekraft hat.

Warum das so ist, lässt sich leicht erklären: Kennzahlen wie der BMI setzen einerseits die Körpergröße (Body) und das Gewicht (Mass) im Verhältnis zueinander. Nun wird aber ein ganz entscheidender Punkt dabei völlig ignoriert: Die Muskeln! Sie sind es nämlich, die einerseits sehr viel wiegen, andererseits aber kein Fett sind. Aus diesem Grund erreichen sehr muskulöse Typen oder Bodybuilder meist einen hohen BMI, der gemäß seiner Definition eigentlich auf (starkes) Übergewicht hindeutet. Das ist aber natürlich nicht der Fall, denn es sind die Muskeln, die für die "Mass" in der Formel sorgen.

Folglich sollten Sie sich gar nicht so stark auf die Anzeige auf der Waage konzentrieren. Vor allem wenn Sie simultan noch Muskeln aufbauen, was ein sehr positiv zu wertendes Vorhaben ist, wird sich die Anzeige auf der Waage mitunter gar nicht verändern. Das, was Sie an Körperfett verlieren, wird hinsichtlich des Gewichts nämlich durch Muskeln ersetzt. So kommen Sie Ihrem Traumbody Schritt für Schritt immer näher, auch wenn die Kilogramm-Anzeige auf der Waage das nicht vermuten lassen würde.

Glückshormone gibt es gratis obendrauf!

Vernachlässigen Sie Ihr seelisches Befinden nicht! Dieses wird durch eine Waage ebenfalls nicht erfasst, spielt aber eine Schlüsselrolle, selbst abseits der Traumfigur. Sportliche Anstrengungen, vom Ausdauertraining bis hin zum Krafttraining, sorgen dafür, dass der Körper Glückshormone ausschüttet. Ebenso werden Sie mit dem Erreichen Ihrer Ziele und einer besseren Fitness weitere Zufriedenheit erzielen, sich stolz fühlen und damit Glückshormone ausschütten.

Außerdem wirkt körperliches Training auf ganz interessante Art und Weise im Kopf. Da nämlich sorgt dieses dafür, dass sich die Regulation vom Essverhalten wieder normalisiert. Es stellt sich demnach erst dann ein Hungergefühl ein, wenn der Körper tatsächlich Energie braucht. Auf der anderen Seite kommuniziert das Gehirn ein Sättigungsgefühl, wenn der Körper genügend Energie über Nahrung zugeführt bekam. Das ist insbesondere bei (stark) übergewichtigen Menschen ein großer Vorteil, da das Gehirn bei diesen ein Sättigungsgefühl erst verzögert kommuniziert.

Heimische Fitnessgeräte erleichtern Ihr Vorhaben!

Selbst wer nicht ins Fitnessstudio oder unter freiem Himmel trainieren möchte, hat genügend Alternativen zur Auswahl. So beispielsweise die Ergometer für das eigene Zuhause, auf denen Sie in die Pedalen treten und aktiv Energie verbrennen. Damit Ihnen das gelingt, haben wir in unserem Test der besten Ergometer eine Auswahl für Sie getroffen. Mit diesen Geräten ebnen Sie den Weg zum Traumbody und zu einem gesünderen, fitteren Leben!

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    MedUni.com Redaktion

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