Hanfprotein Test und Kritik 2019

Sie suchen ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel? Hanfproteinpulver ist reich an Aminosäuren, die als wichtige Bausteine im gesamten Organismus fungieren. Daneben findet sich in dem aus Hanfsamen gewonnenen Pulver ein ausgewogenes Verhältnis an Vitaminen und Mineralien. Ungesättigte Fettsäuren runden den Nährstoffgehalt ab. Es gilt, gute Qualität vorausgesetzt, als eines der hochwertigsten pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel mit optimaler Verwertbarkeit und ist vielseitig einsetzbar.

Theoretisch könnten Sie direkt auf Hanfsamen zurückgreifen. In pulverisierter Form sind die Nährstoffe jedoch für den Organismus aufgrund besserer Verdauung auch besser verfügbar. Ebenso lässt sich das Pulver eher in schmackhaften Rezepten verarbeiten: Nutzen Sie es nach Herzenslust als hochwertigen Bestandteil von Säften, Tees, Shakes, Smoothies, zum Kochen, Backen sowie zum Verfeinern Ihrer Speisen.

Vegetarier und Veganer greifen insbesondere auf Hanfproteinpulver zurück, da es als wertvoller pflanzlicher Eiweißlieferant gilt. Sportler nutzen es ergänzend zur Versorgung der Muskulatur. Einige Menschen wissen Hanfproteinpulver als Nährstofflieferant im Rahmen einer Diät zu schätzen, andere greifen aufgrund der Verträglichkeit und Verwertbarkeit darauf zurück, um eine ausgewogene, vollwertige Ernährung zu gewährleisten - sie möchten einfach etwas zur Gesunderhaltung des Organismus tun. Ebenso ist Hanfproteinpulver bei Allergikern sowie bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten beliebt, da es frei von Gluten, Laktose und anderen Substanzen ist, auf die der Organismus empfindlich reagiert.

Das Angebot ist umfangreich - für welches Hanfproteinpulver sollen Sie sich entscheiden? Wir haben für Sie recherchiert und informieren Sie ausführlich über essenzielle Details. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir außerdem die unserer Ansicht nach sechs besten Produkte mit den wesentlichen Merkmalen vor.

Inhaltsverzeichnis

Hanfproteinpulver als sinnvolle Nahrungsergänzung

Proteine sind für zahlreiche Vorgänge im Organismus zwingend notwendig. An ihrer Entstehung sind Aminosäuren beteiligt, die als Bausteine der Proteine bezeichnet werden. Beim Menschen sind 21 solcher Bausteine bekannt, wobei der Körper acht davon nicht selbst herstellen kann - sie werden daher als essenziell bezeichnet. Ihr Körper ist darauf angewiesen, dass Sie diese Aminosäuren mit der Nahrung zuführen. Enthalten sind sie unter anderem in Hanfproteinpulver.

Aufgaben der Proteine im Körper

Proteine sind in jeder Zelle enthalten und an deren Funktionalität beteiligt. Daneben sind sie besonders wichtig für das Herz und die Muskeln sowie Haut, Nägel und Haare. Bei einem Mangel an Proteinen ist die Zellaktivität und -erneuerung beeinträchtigt, die Krankheitsanfälligkeit steigt, die Leistungsfähigkeit lässt nach.

Info: Da die Zellaktivität in jungen Jahren wesentlich höher ist, ist der Proteinbedarf bei Säuglingen und während der gesamten Wachstumsphase am höchsten.

Der durchschnittliche Proteinbedarf richtet sich nach dem Alter und dem Körpergewicht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:

  • Säuglinge – 2,5 Gramm pro Kilogramm
  • ab dem ersten Lebensjahr – 1,3 Gramm pro Kilogramm
  • ab dem zweiten Lebensjahr – 1 Gramm pro Kilogramm
  • Kinder und Jugendliche – 0,9 Gramm pro Kilogramm
  • junge Erwachsene – 0,8 Gramm pro Kilogramm

Im Alter steigt der Bedarf wiederum. Für Senioren gilt ein Richtwert von einem Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Ebenso ist der Bedarf bei schwangeren und stillenden Frauen erhöht. Ein Mehrbedarf ist weiterhin durch hohe Leistungsanforderungen sowie bei verschiedenen Erkrankungen möglich.

Achtung: Bei Übergewicht gilt als Richtwert nicht das aktuelle Körpergewicht für den Bedarf, sondern das angenommene Normalgewicht.

Proteinverwertung

Werden Proteine mit der Nahrung zugeführt, erfolgt deren Verwertung mit dem Verdauungsprozess: Sie werden in ihre Bausteine, die Aminosäuren, aufgespalten, welche über das Blut in die Zellen transportiert werden. Dies erfordert eine gute Verfügbarkeit. Um den Bedarf zu decken, müssen ausreichend essenzielle Aminosäuren enthalten sein. Sie benötigen folglich wertvolle Proteinlieferanten. Dazu zählt Hanfproteinpulver, welches als besonders leicht verdaulich gilt.

Hochwertiges Hanfproteinpulver - die Inhaltsstoffe

Neben pflanzlichen Eiweißen enthält Hanfproteinpulver

  • ungesättigte Fettsäuren
  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Ballaststoffe

Gewonnen wird das Pulver aus den Hanfsamen, wobei die Hochwertigkeit vor allem mit dem Herstellungsprozess variiert. Auf chemische Verfahren sollte ebenso wie auf Zusatzstoffe verzichtet werden. So bleiben beispielsweise im Kaltpressverfahren sämtliche Nährstoffe in möglichst hoher Konzentration erhalten. Gutes Hanfproteinpulver enthält weiterhin essenzielle Aminosäuren in einer optimalen Zusammensetzung und einer für den Organismus idealen Menge.

In unserem Produktvergleich stellen wir Ihnen sechs Hanfproteinpulver mit hoher Verfügbarkeit und ausgewogenem Nährstoffanteil vor.

Zusammenfassung Hanfprotein Testberichte

SIEGER
  • Proteingehalt 50 Prozent
  • laut Hersteller 18 Aminosäuren enthalten
  • hergestellt in der EU
  • Samen aus China
  • biologisch abbaubare Verpackung
  • Ausgezeichnet (1,2)
  • Proteingehalt 49 Prozent
  • laut Hersteller besonders reich an Mikro- und Makronährstoffen
  • hergestellt in Großbritannien
  • Samen aus Deutschland
  • wiederverschließbare Verpackung, innen mit Aluminium versiegelt
  • Sehr gut (1,3)
  • Hanfoo Hanfprotein

    Zum Testbericht
  • Proteingehalt 41 Prozent
  • laut Hersteller besonders reich an Vitaminen und Mikronährstoffen
  • hergestellt in Deutschland
  • Samen aus pestizidfreiem deutschem Anbau
  • Verpackung wiederverwertbar
  • Sehr gut (1,6)
  • Proteingehalt 30 Prozent
  • laut Hersteller reich essenziellen Aminosäuren
  • hergestellt in Deutschland
  • Samen aus Deutschland
  • Verpackung recyclebar
  • Gut (1,8)
PREMIUM
  • Proteingehalt 49,5 Prozent
  • laut Hersteller unabhängige Laborprüfung der Inhaltsstoffe
  • hergestellt in Deutschland
  • Samen aus China
  • luftdicht verschließbare Dose
  • Gut (2,1)
  • Proteingehalt 50 Prozent
  • laut Hersteller optimales Aminosäurenprofil und Fettsäurenmuster
  • hergestellt in Österreich
  • Samen aus Österreich
  • wiederverschließbare Verpackung
  • Gut (2,3)

Diese Kriterien haben wir bewertet

Besonders wichtig für Verbraucher ist selbstverständlich der Proteingehalt des Pulvers. Auch die weiteren enthaltenen Nährstoffe sind bei einem Nahrungsergänzungsmittel interessant. Daneben haben wir zur Ermittlung der sechs besten Produkte verschiedene Kriterien verglichen, die Anhaltspunkte zur Qualität, dem Nutzen für Verbraucher und natürlich dem Preis-Leistungs-Verhältnis liefern.

  • Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung
  • Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung
  • Herstellungsverfahren, Zertifizierungen
  • Verwendbarkeit und Verwertbarkeit
  • Wie zufrieden sind Verbraucher?

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

Der Proteingehalt des Produkts ist ein guter Basisvergleichswert, denn daran ist ersichtlich, welchen Anteil Sie mit dem Nahrungsergänzungsmittel decken. Ebenso spielen die weiteren Nährstoffe eine Rolle - insbesondere ungesättigte Fettsäuren in angemessenem Verhältnis sind wertvoll für Ihren Organismus. Führen Sie sich mit dem Hanfproteinpulver zugleich Vitamine und Mineralien zu, können Sie auch davon profitieren. Diese Werte fließen daher an erster Stelle in unseren Produktvergleich ein.

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

Die Herkunft des Saatguts und das Anbaugebiet sind nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal des Hanfproteinpulvers. Erfolgt der Bezug der Samen allerdings in der EU oder in Deutschland, dürfen Sie sich darauf verlassen, dass die entsprechenden Gesetze und Richtlinien eingehalten wurden. Dasselbe betrifft den Anbau.

In unseren Vergleich fließen außerdem grundsätzlich die Angaben der Herstellers zu den Anbaubedingungen ein, sofern Informationen dazu verfügbar sind: Erfolgt der Anbau unter Verzicht auf Pestizide, hat das natürlich positiven Einfluss auf die Bewertung, denn so werden mit den Samen hochwertige, unbelastete Rohstoffe gewonnen.

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

Hinsichtlich der Herstellung des Hanfproteinpulvers sind wir in unserem Produktvergleich ebenfalls auf die Angaben der Produzenten angewiesen. Ein besonders schonendes Verfahren wird entsprechend gewürdigt, denn dies trägt zum bestmöglichen Erhalt der Inhaltsstoffe bei und kommt häufig auch der Umwelt zugute. Produkte, die als frei von jeglichen Zusatzstoffen deklariert sind, erhalten Pluspunkte. Die Ausführlichkeit der Deklaration ist ein weiteres Vergleichskriterium. Zuguterletzt können Zertifizierungen und unabhängige Prüfungen die Angaben des Herstellers sowie die Qualität bestätigen: Da dies keine Selbstverständlichkeit ist, wissen Verbraucher eine solche Bestätigung zu schätzen.

Info: Grundsätzlich gelten für den Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland unabhängig von deren Herkunft das Lebensmittel- und Futtergesetzbuch LFGB und die Nahrungsergänzungsmittelverordnung NemV. Bezüglich der Inhaltsstoffe und Wirkung liegt die Health-Claims-Verordnung zugrunde.

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

Hanfproteinpulver lassen sich auf vielerlei Weise zur Nahrungsmittelergänzung und Verfeinerung von Speisen nutzen. Wir berücksichtigen in unserem Produktvergleich die Wasserlöslichkeit und die Vielseitigkeit der Verwendung. Einige Hersteller geben eine besonders gute Verwertbarkeit aufgrund eines optimalen Aminosäureprofils an - die enthaltenen Proteine sind unter dieser Voraussetzung gut verfügbar. Grundsätzlich ist dies bei Hanfprotein der Fall, wobei es aber herstellungsbdingte Abweichungen geben kann. Die Hochwertigkeit und Verfügbarkeit kann sich auf weitere Inhaltsstoffe erstrecken. Ist eine Anwendungs- und Dosierungsempfehlung gegeben, fließt dies in unsere Produktinformationen ein.

Wie zufrieden sind Verbraucher?

Die Zufriedenheit anderer Verbraucher mit den einzelnen Produkten ist in einem Vergleich ein Muss: Sie können die Herstellerangaben und Werbeaussagen bestätigen und zeigen persönliche Erfahrungswerte auf. Diese erstrecken sich häufig auf wesentlich mehr Bereiche als die Herstellerinformationen. Verbraucherstimmen fließen daher für uns als wesentliches Kriterium mit ein und verraten Ihnen unter Umständen wichtige Details zu einem Hanfproteinpulver, die Ihre Kaufentscheidung mit beeinflussen können.

Empfehlung: Piowald Bio Hanfprotein wird in schonendem Kaltpressverfahren in Deutschland hergestellt und entspricht nach DE-ÖKO-001 der EG-Öko-Verordnung. Der Proteingehalt beträgt 50 Prozent - das Hanfproteinpulver liegt damit unter den getesteten Produkten an der Spitze. Ebenso überzeugend sind das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Verbrauchermeinungen.

Piowald Bio Hanfprotein

Beste Wahl: Als Testsieger überzeugt uns das Piowald Bio Hanfprotein in vielen Details.

Piowald Bio Hanfprotein

Zusammenfassung des Tests

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

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96 %

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

0%
99 %

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

0%
99 %

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

0%
99 %

Das sagen Verbraucher

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84 %

MedUni Urteil

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96 %

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

In 100 Gramm Bio-Hanfprotein von Piowald sind 50 Gramm Eiweiß enthalten - das entspricht einem Proteingehalt von 50 Prozent. Der hohe Anteil ist vermutlich auf das schonende Kaltpressverfahren zurückzuführen, was für einen bestmöglichen Erhalt der Nährstoffe sorgt. Es ist anzunehmen, dass daher auch ein entsprechender Anteil der Hanfsamen eigenen Vitamine und Mineralien enthalten ist - leider macht der Hersteller hierzu keine Angaben. Ungesättigte Fettsäuren sind mit 8,5 Prozent deklariert. Geschmacksverstärker sowie Farbstoffe und Konservierungsstoffe sind nicht enthalten, ebenso ist das Produkt frei von Laktose und Gluten.

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

Für die Herkunft der Samen ist China angegeben, die Produktion erfolgt gemäß der EG-Öko-Verordnung in Deutschland. Das Endprodukt ist nach DE-ÖKO-001 als Bio-Produkt zertifiziert - das Kontrollsystem unterliegt der Kiwa BCS Öko-Garantie GmbH.

Zur Herstellung des Pulvers werden die Samen zunächst entölt, wodurch Hanföl gewonnen wird. Die durch das Kaltpressverfahren verbliebene Masse der Hanfsamen werden anschließend gemahlen und zu feinem Pulver gesiebt.

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

Hanfproteinpulver von Piowald zeichnet sich durch einen charakteristischen, leicht nussigen Geschmack aus. Als Dosierungsempfehlung gibt der Hersteller einen bis zwei Esslöffel beziehungsweise zwei bis fünf Teelöffel am Tag an. Es ist damit recht sparsam im Verbrauch. Sie können das Hanfproteinpulver in Wasser oder Saft anrühren. Veganer, die damit ihren Proteinbedarf decken möchten, verwenden auch Sojamilch oder Hafermilch. Daneben eignet sich das Pulver zur Anreicherung von Smoothies, Shakes, Müsli oder Dressings. Mit etwas Kreativität ergänzt es außerdem Brot- und Kuchenrezepte.

Das schonende Herstellungsverfahren und der hohe Protein- beziehungsweise Aminosäureanteil lassen auf eine gute Verfügbarkeit und Verwertbarkeit schließen - die vom Organismus benötigten Eiweißbausteine und essenzielle Fettsäuren werden mit dem Hanfproteinpulver zugeführt. Vegetariern und Veganern dient es insbesondere dazu, den Eiweißbedarf zu decken, Sportler greifen darauf zurück, um die Muskulatur optimal zu versorgen. Ebenso eignet es sich ausgezeichnet zur Ergänzung einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung.

Wie zufrieden sind Verbraucher?

Mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sind Verbraucher bei etwa 20 Euro für 1.000 Gramm Hanfproteinpulver sehr zufrieden. Ebenso gefällt die Verpackung aus biologisch abbaubarem Material, wobei die Handhabung in Anbetracht des Gewichts und der Größe als etwas umständlich beschrieben wird. Das feine Pulver löst sich in Flüssigkeiten nicht auf, verteilt sich aber durch das Einrühren so gut, dass es mit dem Trinken aufgenommen wird, heißt es weiter.

Unter den Verbrauchern haben sich Allergiker, Sportler und Veganer positiv geäußert, die das Hanfproteinpulver von Piowald zur täglichen Versorgung verzehren. Zum Einsatz kommt es auch bei kleinen Mahlzeiten zwischendurch, wenn es mal hektisch zugeht und für die üblichen regelmäßigen Mahlzeiten keine Zeit ist, um den Proteinbedarf zu decken.

Über Geschmack lässt sich streiten und so äußern sich diesbezüglich auch Verbraucher konträr. Piowald Hanfproteinpulver wird als leicht nussig im Geschmack beschrieben, einige erwähnen eine bittere Note. Vermutlich muss jeder für sich herausfinden, mit welchen Lebensmitteln und in welcher Verarbeitung ihm das Pulver am besten schmeckt.

Unser Urteil

Der besonders hohe Proteinanteil mit 18 Aminosäuren, die Rohkostqualität und Bio-Zertifizierung des Produkts, der Verzicht auf jegliche Zusatzstoffe sowie das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis haben einen großen Anteil an dem positiven Eindruck des Piowald Hanfproteinpulvers. Verbraucher bestätigen dies in ihren Bewertungen. Es ist ein wenig schade, dass nicht sämtliche Nährstoffe ausführlich angegeben sind, denn bei schonender Herstellung im Kaltpressverfahren bleiben üblicherweise auch viele Vitamine und Mineralien erhalten. Auf solche konnten wir daher nicht näher eingehen. Dennoch geht das Hanfproteinpulver des deutschen Markenherstellers insgesamt als Testsieger aus unserem Vergleich hervor.

Vorteile

  • bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • schonendes Herstellungsverfahren
  • hoher Protein- und Aminosäureanteil
  • zertifiziert als Bio-Produkt
  • biologisch abbaubare Verpackung

Nachteile

  • umständliche Handhabung der großen Verpackungseinheit
  • nicht alle Nährstoffe konkret deklariert

Aktiv Organic Bio Hanfproteinpulver

Beim Aktiv Organic Hanfproteinpulver stammt das Saatgut aus Deutschland, die Verarbeitung hingegen erfolgt in Großbritannien. Beides werten wir aufgrund der strengen Vorgaben für Nahrungsergänzungsmittel als Qualitätsmerkmal. Der Proteingehalt liegt mit 49 Prozent knapp unter dem Testsieger. Deklariert sind außerdem zahlreiche Mikro- und Makronährstoffe. Insgesamt schafft es das Pulver von Aktiv Organic in der Bewertung auf Platz zwei.

Aktiv Organic Bio Hanfproteinpulver

Zusammenfassung des Tests

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

0%
95 %

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

0%
99 %

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

0%
99 %

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

0%
99 %

Das sagen Verbraucher

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80 %

MedUni Urteil

0%
94 %

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

Mit rund 49 Prozent Protein, welches die für den menschlichen Organismus essenziellen Aminosäuren enthält, einem ausgewogenen Verhältnis von Omega-3 und -6-Fettsäuren von 3:1 sowie 22 Prozent Ballaststoffen liefert das Hanfproteinpulver gut verfügbare Substanzen. Daneben deklariert der Hersteller

  • Vitamin B
  • Vitamin E
  • Chlorophyll
  • Kalzium
  • Eisen
  • Magnesium
  • Phosphor

Genauere Angaben zur jeweils enthaltenen Menge macht der Hersteller nicht. Es kann aber wie auch beim Testsieger aufgrund schonender Fertigung davon ausgegangen werden, dass der Reichtum und die Vielfalt der Nährstoffe im Hanfsamen zu einem großen Teil erhalten geblieben sind. Auf jegliche Zusatzstoffe wird verzichtet.

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

Das Saatgut bezieht der Hersteller auf deutscher Samenernte, wobei er beim Anbau die Einhaltung der GMO-Vorschriften betont. Dabei handelt es sich um die "Einheitliche Gemeinsame Marktorganisation" der EU hinsichtlich einer ökologischen Agrarwirtschaft - auf jegliche Pestizide beim Anbau der Hanfpflanzen zur Gewinnung des Saatguts wird verzichtet. Eine hohe Reinheit der Rohstoffe wird daher betont. Dafür sorgt auch die schonende Weiterverarbeitung in Rohstoff-Qualität, die in Großbritannien erfolgt.

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

Der Hersteller betont die Einhaltung sowohl deutscher Richtlinien als auch der in Großbritannien geltenden und EU-weiter Regelungen bei der Herstellung und verzichtet auf die Beigabe von Zusatzstoffen. Dies bestätigt ebenso wie die Reinheit der Rohstoffe ein rückseitig auf der Verpackung befindliches EU-Agrar-Zertifikat.

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

Als Nahrungsergänzungsmittel sind zwei Esslöffel täglich empfohlen. Für ausgemachte Sportler, die ihren Zusatzbedarf aufgrund gesteigerter Aktivität und Leistung decken möchten, sollten die Verzehrmenge auf bis zu dreimal täglich drei Esslöffel erhöhen. Als Verzehrbeispiele werden genannt

  • Säfte
  • Shakes
  • Milch
  • Smoothies

Eine hohe Verfügbarkeit und Verwertbarkeit bestätigt der Hersteller ebenso wie aufgrund des Verzichts auf Zusatzstoffe die Unbedenklichkeit für Veganer und Allergiker. Die Verfügbarkeit wird zudem durch das optimale Aminosäureprofil und das Verhältnis der ungesättigten Fettsäuren begünstigt.

Herstellerinformation: Der hohe Proteingehalt kann je nach Konstitution und Ernährungsgewohnheiten zu Blähungen und Durchfall führen. Die Tagesdosis sollte dann entsprechend reduziert werden.

Wie zufrieden sind Verbraucher?

500 Gramm des Aktiv Organic Hanfproteinpulvers kosten weniger als 15 Euro, was bei der angegebenen Verzehrmenge und dem Nährstoffgehalt als angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis gewertet wird. Das Produkt bewegt sich damit im Mittelfeld.

Als positiv werten Verbraucher weiterhin die biologische und ökologische Qualität und die verschließbare Verpackung. Weniger Anklang findet deren Auskleidung mit Aluminium. Im Vergleich zu anderen Pulvern wird dieses als milder im nussigen Geschmack beschrieben. Sportler unter den Verbrauchern bestätigen eine gesteigerte Leistungsfähigkeit, Veganer verwenden es zur Deckung des Proteinbedarfs.

Unser Urteil

Auch, wenn wie beim Testsieger eine exakte Angabe der Nährstoffe nebst deren Anteil fehlt, sind wir von dem Hanfproteinpulver überzeugt. Anlass dazu gibt die einwandfreie Rohstoffqualität sowie die Verarbeitung in schonendem Verfahren nach ökologischen EU-Richtlinien. Damit sollte gewährleistet sein, dass die dem Hanfsamen eigenen Vitamine und Mineralien beim Endprodukt weitgehend erhalten geblieben sind. Ein hoher Proteingehalt, eine gute Verfügbarkeit und ein angemessener Preis geben ebenfalls Anlass für die positive Gesamtbewertung.

Vorteile

  • angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • schonendes Herstellungsverfahren
  • biologische Rohstoffqualität
  • hoher Proteingehalt
  • ausgewogenes Fettsäureverhältnis

Nachteile

  • Aluminiumauskleidung der ansonsten biologisch abbaubaren Verpackung
  • nicht alle Nährstoffe konkret deklariert

Hanfoo Hanfprotein

Im Proteingehalt liegt das Hanfoo Hanfprotein unterhalb der weiteren getesteten Produkte, im Preis übertreibt es der Hersteller aber ebenfalls nicht. Die Herstellung erfolgt in Deutschland und das Produkt ist weniger als Proteinquelle für Leistungssportler gedacht, sondern eignet sich als Nahrungsergänzungsmittel und Bereicherung für den Haushalt zum Kochen und Backen. In der Konsistenz ist es eher krümelig.

Hanfoo Hanfprotein

Zusammenfassung des Tests

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

0%
93 %

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

0%
98 %

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

0%
98 %

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

0%
95 %

Das sagen Verbraucher

0%
85 %

MedUni Urteil

0%
93 %

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

Der Hersteller gibt den Proteingehalt mit 41 Prozent an, der Anteil an ungesättigten Fettsäuren liegt bei etwa acht Prozent. Zusätzlich sollen zahlreiche Mikronährstoffe enthalten sein, was auf das schonende Fertigungsverfahren zurückzuführen ist, darunter Eisen, Magnesium, Zink, Kalzium und Kalium.

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

Die Hanfsamen stammen aus Deutschland, die Herstellung erfolgt ebenfalls in Deutschland. Hervorgehoben wird neben der Qualität des Saatguts Umweltfreundlichkeit, denn lange Transportwege entfallen. Damit erübrigen sich zugleich lange Lagerungen und Wartezeiten bis zur Verarbeitung der Samen. Es gelten die strengen deutschen Anbaukontrollen und Vorschriften zur Gewinnung des Saatguts. Der Anbau erfolgt nach europäuschem GMO-Standard pestizidfrei, was sich auf die Qualität und Reinheit des Produkts auswirkt.

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

Zur Gewinnung des Hanfproteinpulvers werden zunächst die Samen mit Schale gemahlen. Anschließend erfolgt die Pressung des Öls. Es bleibt der sogenannte Presskuchen zurück, der mehrfach gesiebt wird, um grobe Teilchen herauszufiltern. Auf jegliche Zusatzstoffe wird verzichtet. Das Pulver wird als nicht so fein wie vergleichbare Produkte beschrieben, soll sich jedoch hervorragend zur Zubereitung von Smoothies, aber auch zum Backen eignen. Die Löslichkeit in Wasser, Tee oder Säften ist dagegen weniger gegeben.

Info: Hanfproteinpulver ist grundsätzlich nicht wirklich wasserlöslich. Sehr feines Pulver verteilt sich jedoch gut in der Flüssigkeit. Hanfproteinpulver von Hanfoo verteilt sich aufgrund seiner feinen, aber etwas krümeligeren Konsistenz weniger gut.

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

Das Hanfoo Hanfproteinpulver kann ausgezeichnet als Mehlersatz zum Backen verwendet werden. Ebenso bereichert es Smoothies, Shakes, Müsli oder Dressings. Beim Kochen kann es beispielsweise zum Garnieren von Speisen, aber auch zur Zubereitung von Soßen dienen. Da das Hanfproteinpulver frei von Zusatzstoffen ist, ist es für Vegetarier und Veganer geeignet. Unverträglichkeiten hinsichtlich Gluten oder Laktose sind ausgeschlossen.

Durch das schonende Kaltpressverfahren und Sieben bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanfoo Hanfproteins weitgehend erhalten. Sowohl das Protein als auch die ungesättigten Fettsäuren sind vom Organismus gut verwertbar.

Wie zufrieden sind Verbraucher?

Insgesamt sind Verbraucher mit dem Produkt zufrieden. Positiv wird gewertet

  • Saatgut aus Deutschland
  • Anbau und Herstellung in Deutschland
  • Nährstoffgehalt
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • nussiger Geschmack
  • vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Bewertet haben das Produkt weniger Sportler, als es bei anderen Pulvern der Fall ist, was sich vermutlich durch den geringeren Proteingehalt erklärt: Sportler benötigen eine möglichst hohe Konzentration zur Versorgung der Muskulatur. Der für Hanfsamen charakteristische Geschmack wird teils als angenehm, teilweise als unangenehm empfunden. Zum Verzehr mit Wasser ist es vielleicht weniger geeignet als zur Zubereitung von Müsli, Smoothies, Shakes, Kuchen oder Plätzchen, die durch das nussige Aroma bereichert werden. Mit einem Preis von rund 20 Euro für ein Kilogramm Hanfoo Hanfproteinpulver sind Verbraucher zufrieden.

Unser Urteil

Das Hanfproteinpulver von Hanfoo fällt sowohl mit der krümeligen Konsistenz als auch mit einem geringeren Proteinanteil etwas aus der Reihe. Beides ist nicht unbedingt negativ zu werten, denn ob es die Ansprüche erfüllt, ist vor allem vom Bedarf und den Anforderungen der Zielgruppe abhängig: Wer Muskeln aufbauen möchte und eine hohe Leistungsfähigkeit anstrebt, ist mit einem anderen Produkt sicher besser beraten, während das Hanfproteinpulver als reines, gesundes Nahrungsergänzungsmittel vielen Erwartungen genügt.

Der Preis ist durchaus angemessen und auch die schonende Deutsche Herstellung verdient Pluspunkte. Besondere Auszeichnungen oder Zertifikate nennt der Hersteller nicht. Verbraucher sollten sich bewusst sein, dass die Löslichkeit in Flüssigkeit bei vergleichbaren Produkten besser ist, was die Verwendungsmöglichkeiten etwas einschränkt. Der verhältnismäßig geringere Nährstoff- beziehungsweise Proteingehalt ändert nichts an einer guten Verfügbarkeit und Verwertbarkeit.

Vorteile

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • schonendes Herstellungsverfahren
  • Verzicht auf Zusatzstoffe
  • Herstellung in Deutschland
  • als Nahrungsergänzungsmittel geeignet

Nachteile

  • vergleichsweise geringer Proteingehalt
  • leicht krümelige Konsistenz

Die Hanflinge, Hanfproteinpulver

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Bei diesem Pulver beträgt der Proteinanteil nur 30 Prozent - das ist mit Abstand der geringste Anteil unter den getesteten Produkten. Dennoch gibt es durchaus Argumente für eine positive Bewertung sprechen. Dazu zählen einerseits die Qualität und transparente Herstellerangaben, andererseits die Eignung des Hanfproteinpulvers für eine Zielgruppe, die mit höherem Proteinanteil Probleme haben.

Die Hanflinge Hanfproteinpulver

Zusammenfassung des Tests

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

0%
90 %

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

0%
98 %

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

0%
98 %

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

0%
90 %

Das sagen Verbraucher

0%
88 %

MedUni Urteil

0%
92 %

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

30 Prozent Proteingehalt ist für ein Hanfproteinpulver nicht viel. Es gibt allerdings Menschen, die bei einem Zuviel an Proteinen Verdauungsbeschwerden bekommen, da der Organismus einen geringeren Bedarf hat. Für diese ist das Hanfproteinpulver eine geeignete Alternative, während es die Erwartungen von Leistungssportlern weniger erfüllen dürfte. Für den Proteinanteil gibt der Hersteller ein wertvolles Aminosäureprofil an. Ungesättigte Fettsäuren sowie die für Hanfsamen üblichen Vitamine und Mineralien ergänzen den Nährstoffgehalt.

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

Ungewöhnlich, so haben unsere Recherchen ergeben: Der Hersteller macht sehr genaue Angaben zum Saatgut und der Ernte. Die Samen stammen aus Deutschland, genauer Brandenburg. Hier erfolgt auch der Anbau unter ökologischen und biologischen Gesichtspunkten. Das Jahr der Ernte ist auf der Verpackung angegeben - damit hebt sich das Hanfproteinpulver positiv von den anderen getesteten Produkten ab. Die Verarbeitung der geernteten Samen zu Hanfproteinpulver erfolgt ebenfalls in Deutschland.

Info: Als Saatgut dient Cannabis sativa, genauer die Sorte USO 31, die als hochwertig und reich an Nährstoffen gilt und sich als Nutzhanf durch einen besonders geringen THC-Gehalt auszeichnet. Dieser liegt mit weniger als 0,2 Prozent unterhalb des Grenzwertes. Die Konzentration der in den Niederlanden seit 1997 registrierten Nutzhanfsorte liegt verstärkt auf einem hohen CBD- und Nährstoffgehalt für die Verwendung in der Nahrungsmittelindustrie und eine guten Faserqualität zur Verarbeitung unter anderem in der Textilindustrie.

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

Die Herstellung des Hanfproteinpulvers des deutschen Unternehmens Die Hanflinge erfolgt in Rohkostqualität durch Kaltpressverfahren. Das so gewonnene Hanfsamenöl wird gesondert weiterverarbeitet. Verwendet werden zum Pressen ganze Samen, um den Nährstoffanteil weitestgehend zu erhalten. Die weitere Verarbeitung erfolgt durch Mahlen und Sieben. Sie führt weniger zu einem feinen, optimal in Flüssigkeit löslichen Hanfproteinpulver als zu einer Art groberem Mehl.

Produktzertifizierungen nennt der Hersteller nicht, wohl aber die Verwendung des zertifizierten Saatguts und einen biologisch kontrollierten Anbau in Deutschland.

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

Da es sich um gröberes Pulver handelt, ist die Löslichkeit in Flüssigkeit weniger gegeben als bei fein gemahlenen Hanfproteinpulvern. Es eignet sich gut als Bestandteil von

  • Smoothies
  • Shakes
  • Fruchtdesserts
  • Müsli
  • Soßen
  • Backwaren

Der Hersteller empfiehlt explizit, beim Backen etwa 15 Prozent des Mehls durch Die Hanflinge Hanfproteinpulver zu ersetzen. Soßen verleiht es eine dickflüssigere Konsistenz. Durch das schonende Herstellungsverfahren in Rohkostqualität ist neben wertvollen Aminosäuren und ungesättigten Fettsäuren ein ausgewogener Nährstoffgehalt erhalten geblieben und eine gute Verwertbarkeit durch den Organismus gegeben.

Wie zufrieden sind Verbraucher?

Bei Verbrauchern stößt die besonders gute Verträglichkeit auf Anklang. Dies begründet sich in dem vergleichsweise geringen Proteingehalt, außerdem ist das Produkt frei von Gluten, Laktose und Zusatzstoffen, was insbesondere von Menschen mit Unverträglichkeiten sowie Veganern gelobt wird. Die Bewertungen sind fast ausschließlich positiv und zahlenmäßig den Verbraucherstimmen zu anderen Hanfproteinprodukten unterlegen. Uns verwundert das kaum, denn das Hanfproteinpulver von Die Hanflinge fällt mit dem niedrigen Proteingehalt deutlich aus dem Rahmen. Sportler müssten zur Deckung ihres Proteinbedarfs sehr viel mehr pro Tag zu sich nehmen, als von einem 50-prozentigen Pulver.

Dadurch relativiert sich der eigentlich sehr günstige Preis mit weniger als 20 Euro für 1,5 Kilogramm: Bezogen auf den Proteingehalt ist das Produkt recht teuer, bezogen auf die Menge liegt es preislich im unteren Bereich. Es ist wohl tatsächlich vorzugsweise zum Backen und Kochen geeignet sowie zur Anreicherung von Smoothies & Co. Die Verarbeitung ganzer Samen und die grobere Konsistenz des Pulvers führt dazu, dass kleine Schalenstücke enthalten sind - ausgezeichnet im Hinblick auf Ballaststoffe und den Erhalt der Nährstoffe, durch einige Verbraucher jedoch beim Rohverzehr oder in Flüssigkeiten aber als unangenehm empfunden.

Unser Urteil

Wer ein typisches, hochwertiges Hanfproteinpulver sucht, wird wahrscheinlich von dem Produkt aus dem Hause Die Hanflinge enttäuscht sein. Suchen Sie dagegen eine besonders gut verträgliche Variante, die sich für zahlreiche Rezepte sowie zum Backen und Kochen eignet, kann das Hanfproteinpulver ihre bevorzugte Wahl werden. Als Nahrungsergänzungsmittel mit hoher Verfügbarkeit und Verwertbarkeit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut, für Leistungssportler und andere Menschen mit hohem Proteinbedarf ist es vergleichsweise teuer und stößt auf weniger Anklang. Pluspunkte gibt es aufgrund der genauen Angaben zum Saatgut und der Ernte.

Vorteile

  • ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis im Hinblick auf Hochwertigkeit und Menge
  • schonendes Herstellungsverfahren
  • zertifiziertes Saatgut
  • Rohstoffqualität
  • sehr gut zum Backen und Kochen geeignet

Nachteile

  • sehr geringer Proteingehalt
  • schlechte Wasserlöslichkeit
  • nicht für Sportler geeignet

Raab Vitalfood Bio Hanfproteinpulver

Premium-Wahl: Der Proteingehalt des Hanfproteinpulvers von Raab Vitalfood ist mit gut 49 Prozent hoch und unabhängige Prüfungen gewährleisten sowohl die Qualität als auch die wahrheitsgemäßen Angaben des Herstellers zu Saatgut, Fertigung und Inhaltsstoffen. Dass es das Produkt dennoch nur auf Platz fünf geschafft hat begründet sich im verhältnismäßig hohen Preis, der weniger umweltfreundlichen Verpackung des Bio-Produktes und einigen kritischen Verbraucherstimmen.

Raab Vitalfood Bio Hanfproteinpulver

Zusammenfassung des Tests

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

0%
95 %

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

0%
92 %

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

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95 %

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

0%
93 %

Das sagen Verbraucher

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76 %

MedUni Urteil

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90 %

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

In der Deklaration der Inhaltsstoffe hebt sich der Hersteller Raab Vitalfood sehr positiv von anderen Hanfproteinprodukten ab, denn die Angaben sind äußerst detailliert. Eine unabhängige Laborprüfung unter Aufsicht des TÜV-Rheinland und der Zertifizierung nach dem International Food Standard (IFS) bestätigt diese Angaben nebst einer lückenlosen Qualität in der Produktion.

Der Proteingehalt beträgt 49 Prozent, für Omega-3-Fettsäuren sind zwei, für Omega-6-Fettsäuren sechs Prozent angegeben. Das entspricht einem ideales Verhältnis von 3:1. Das Aminosäureprofil ist exakt deklariert:

  • Isoleucin: 1,29 Gramm
  • Leucin:2,17 Gramm
  • Lysin: 1,17 Gramm
  • Methionin+ Cystein 0,86 Gramm
  • Phenylalanin + Tyrosin: 2,37 Gramm
  • Threonin 1,05 Gramm
  • Tryptophan 0,38 Gramm
  • Valin 1,61 Gramm

Die Angaben verstehen sich je 100 Gramm Hanfproteinpulver. Daneben werden 25 Milligramm Eisen und 830 Milligramm Magnesium genannt. Die Genauigkeit und Auswahl der gelisteten Inhaltsstoffe lässt neben dem hohen Proteingehalt darauf schließen, dass das Produkt speziell Sportler ansprechen soll.

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

Die Samen bezieht der Hersteller aus China, für die Herstellung wird Deutschland angegeben. Geworben wird mit Bio-Qualität, wobei jedoch ein konkreter Hinweis über die Anbaubedingungen im Herkunftsland der Rohstoffe fehlt. Bei besser platzierten Produkten wird entweder der biologisch kontrollierte Anbau, die Einhaltung des GMO-Standards und damit im Zusammenhang der Verzicht auf Genbehandlung oder der Verzicht auf Pestizide erwähnt. Diese Unklarheit führt zu leichten Abstrichen in unserer Bewertung. Über die tatsächliche Qualität sagt dieser Vergleichsaspekt selbstverständlich nichts aus.

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

Die Samen werden zur Herstellung des Hanfproteinpulvers in schonendem Verfahren entölt und anschließend gemahlen. Dadurch bleibt die Rohstoffqualität nebst Nährstoffen weitgehend erhalten. Das gesamte Fertigungsverfahren wird durch den TÜV Rheinland nach IFS-Standard überwacht, das Endprodukt ist entsprechend zertifiziert.

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

Der Hersteller empfiehlt den Verzehr von bis zu drei Esslöffeln beziehungsweise 30 Gramm pro Tag sowie die Anreicherung von Säften, Smoothies, Joghurt und Shakes mit dem Hanfproteinpulver. Grundsätzlich entscheidet jedoch Ihr Geschmack, wie Sie das Nahrungsergänzungsmittel verarbeiten und zu sich nehmen. Der hohe Proteingehalt kann zu Magen-Darm-Problemen führen, die bei einer Verringerung der täglichen Verzehrmenge wieder abklingen. Aufgrund des schonenden Herstellungsverfahrens ist mit einer guten Verfügbarkeit und Verwertbarkeit der Inhaltsstoffe zu rechnen.

Wie zufrieden sind Verbraucher?

Besonders angetan sind Verbraucher von der transparenten Auflistung der Inhaltsstoffe, insbesondere der Aminosäuren. Das für Hanfproteinpulver typische nussige Aroma ist wie so oft Geschmackssache. Diesbezüglich probieren Sie einfach selbst, mit welcher Nahrungsmittelkombination es ihnen am besten schmeckt. Kritische Stimmen beanstanden den mit rund 18 Euro für 500 Gramm recht hohen Preis. Auch die Verpackung findet keinen allgemeinen Anklang: Das Hanfproteinpulver von Raab Vitalfood ist in einer luftdicht verschließbaren Dose zwar gut geschützt aufbewahrt, im Hinblick auf Umweltfreundlichkeit und das Bio-Kennzeichen erntet die Verpackung jedoch kritische Stimmen.

Unser Urteil

Treiben Sie Sport, sind anderweitig körperlich aktiv oder möchten gezielt Muskulatur aufbauen, kann das Raab Vitalfood Hanfproteinpulver eine gute Wahl sein: Der Proteingehalt ist mit knapp 50 Prozent hoch, das Aminosäureprofil detailliert dargestellt und das Verhältnis der ungesättigten Fettsäuren optimal. Auch als reines Nahrungsergänzungsergänzungsmittel eignet sich das Hanfproteinpulver, wobei Sie die richtige Tagesdosis für sich eventuell herausfinden müssen.

Die Ansiedlung des Produkts im gehobenen Preissegment kann für Verbraucher Anlass sein, sich für ein vergleichbares günstigeres Produkt zu entscheiden. Die Verpackung könnte vom Hersteller unserer Ansicht nach überdacht werden - eine luftdicht verschlossene Aufbewahrung ist sinnvoll, allerdings könnten Kunden das Produkt auch selbst nach Erhalt in ein entsprechendes Haushaltsbehältnis umfüllen.

Vorteile

  • hoher Proteinanteil
  • ausgewogenes Fettsäureverhältnis
  • transparente Deklarierung des Inhalts
  • schonendes Herstellungsverfahren
  • IFS-Zertifizierung

Nachteile

  • Rohstoffbezug aus China
  • gehobene Preisklasse
  • keine umweltfreundliche Verpackung

Alpenpower Bio-Hanfprotein

Bio-Hanfproteinpulver von Alpenpower ist ein österreichisches Produkt mit hohem Proteinanteil. Der Hersteller garantiert Bio-Qualität aus ökologischem Anbau, ein ausgezeichnetes Aminosäureprofil und ein optimales Verhältnis essenzieller Fettsäuren. In der Qualität ist es offensichtlich mit unseren besser platzierten Produkten vergleichbar, allerdings auch teurer, was natürlich Abzüge in der Gesamtbewertung gibt.

Das Produkt hat nur wenige öffentliche Bewertungen durch Verbraucher erhalten. Diese fallen zwar positiv aus, berücksichtigen aber ausschließlich den Geschmack, weshalb sie in diesem Fall nur bedingt in unser Gesamturteil einfließen.

Alpenpower Bio-Hanfprotein

Zusammenfassung des Tests

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

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92 %

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

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Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

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Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

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Das sagen Verbraucher

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100 %

MedUni Urteil

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88 %

Proteingehalt und Nährstoffzusammensetzung

Der Proteingehalt ist mit 50 Prozent angegeben. Zudem nennt der Hersteller die folgenden enthaltenen Nährstoffe:

  • Kalzium
  • Eisen
  • Magnesium
  • B-Vitamine
  • Vitamin E
  • Zink

Das Aminosäureprofil ist auf der Verpackung detailliert gelistet, bezogen auf 100 Gramm des Hanfproteinpulvers:

  • Alanin: 4,5 Gramm
  • Arginin: 9,5 Gramm
  • Asparaginsäure: 9,4 Gramm
  • Cystein: 0,2 Gramm
  • Glutaminsäure: 15,6 Gramm
  • Glycin: 3,9 Gramm
  • Histidin: 2,8 Gramm
  • Isoleucin: 4 Gramm
  • Leucin: 6,6 Gramm
  • Lysin: 4,2 Gramm
  • Methionin: 1,4 Gramm
  • Phenylanin: 4,6 Gramm
  • Prolin: 4,5 Gramm
  • Serin: 5,2 Gramm
  • Threonin: 4,6 Gramm
  • Tryptophan: 0,3 Gramm
  • Tyrosin: 3,7 Gramm
  • Valin: 5 Gramm

Hier sind wesentlich mehr Aminosäuren genannt als beim vorplatzierten Produkt, da Alpenpower das gesamte Profil auflistet, welches neben den essenziellen auch weitere Aminosäuren wie BCAAs umfasst.

Die Werte der beiden Aminosäureprofile sind trotz annähernd gleichem Proteingehalt, für uns überraschend, teilweise stark abweichend. Das ist durchaus möglich, denn die Inhaltsstoffe schwanken je nach Rohstoffqualität und Herstellungsverfahren. Allerdings sind die Angaben beim Raab Vitalfood Hanfproteinpulver durch eine unabhängige Laborprüfung bestätigt. Hier müssen wir uns ausschließlich nach den Herstellerangaben richten.

Überdurchschnittlich hoch ist mit 30 Prozent auch der Ballaststoffgehalt. Diesen haben wir aufgrund seiner Unauffälligkeit in den vorangegangenen Produkten nicht berücksichtigt: In den meisten Fällen liegt der Ballaststoffanteil weit darunter. Lediglich in den ausdrücklich als Mehlalternative zum Backen empfohlenen gröberen Varianten, bei welchen die Herstellung aus ganzen Samen inklusive Schale angegeben ist, liegt er höher.

Da es in diesen Bereichen keine Informationen des Herstellers gibt, bleibt das Zustandekommen der hohen Konzentration der Inhaltsstoffe unklar. Diese, dem Verbraucher fehlende Transparenz, führt letztendlich dazu, dass ein an sich qualitativ hochwertiges Produkt den letzten Platz unseres Vergleichs belegt.

Herkunft/Anbaugebiet und Gewinnung

Die Hanfsamen als Rohstoffe stammen aus Österreich. Hier findet der Anbau, die Ernte und schließlich die Herstellung des Hanfproteinpulvers statt. Für den Anbau sichert Alpenpower eine kontrollierte biologische Landwirtschaft sowie den Verzicht auf genetisch veränderte Rohstoffe zu.

Herstellungsverfahren, Zertifizierungen

Auf der Verpackung finden sich zwei österreichische Bio-Zertifizierungen. Auf jegliche Zusatzstoffe verzichtet der Hersteller nach eigenen Angaben. Die Herstellung erfolgt zwecks Erhalt der Nährstoffe im schonenden Kaltpressverfahren.

Verwendbarkeit und Verwertbarkeit

Der Hersteller Alpenpower gibt als empfohlene Tagesdosis drei Esslöffel an, gelöst in Saft, Müsli oder Shakes. Alternativ kann es als Zutat zum Backen und Kochen dienen. Aufgrund der Rohkostqualität ist eine gute Verwertbarkeit gegeben. Was leider fehlt ist der Hinweis des Herstellers, dass der hohe Proteinanteil bei einigen Menschen zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Dies ist gelegentlich der Fall, wenn der Bedarf deutlich geringer ist, aber auch, wenn der Organismus die gesonderte Proteinzufuhr nicht gewohnt ist. Sind Sie betroffen, sollten Sie die empfohlene Tagesdosis reduzieren.

Wie zufrieden sind Verbraucher?

Die wenigen Verbraucherstimmen nennen einen angenehm nussigen Geschmack und eine gute Löslichkeit. Hinsichtlich der Verzehrgewohnheiten unterscheiden sich wiederum die Geschmäcker - das Alpenpower Hanfproteinpulver wird gerne in Wasser, Shakes, Smoothies und pflanzlichen Milchprodukten gelöst.

Unser Urteil

Wie auch das fünftplatzierte Produkt bewegt sich das Hanfproteinpulver des osterreichischen Herstellers im gehobenen Preissegment: 600 Gramm kosten knapp 20 Euro. Die Qualität und die Reichhaltigkeit an Nährstoffen ist bei diesem Produkt gegeben, allerdings gibt es vergleichbare für weniger Geld. Ebenso wirkt es gemäß Herstellerangaben vergleichbar mit dem Hanfproteinpulver von Raab Vitalfood. Dieses erbringt jedoch einen zertifizierten Qualitätsnachweis insbesondere auch die Inhaltsstoffe betreffend, was in unserer Bewertung zu Pluspunkten und somit einer besseren Platzierung führt.

Vorteile

  • hoher Proteingehalt
  • ausführliche Deklaration der Nährstoffe
  • Rohstoffqualität
  • Bio-Zertifizierung

Nachteile

  • hohes Preisniveau
  • keine unabhängigen Qualitätskontrollen

Die besten Hanfproteinpulver - unser Resümee

Hanfprotein enthält gut verfügbares und leicht verwertbares Eiweiß, welches sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammensetzt. Diese benötigt der Organismus neben der Versorgung der Muskulatur als Bausteine für Proteinverbindungen und für die Steuerung zahlreiche Vorgänge.

Verbraucher greifen auf Hanfproteinpulver zurück, um den täglichen Proteinbedarf zu decken, der insbesondere bei aktiven Sportlern besonders hoch ist. Bei einer Unverträglichkeit tierischem Eiweiß gegenüber ist das pflanzliche Hanfprotein eine wertvolle Ersatzquelle. Auch Vegetarier und Veganer nutzen die pflanzliche Alternative. Daneben bevorzugen viele gesundheitsbewusste Menschen Hanfprotein gegenüber anderen Nährstofflieferanten, was unter anderem auf das hochwertige Aminosäureprofil, das ausgewogene Verhältnis ungesättigter Fettsäuren und die enthaltenen Vitamine und Mineralien zurückzuführen ist.

Damit diese im Pulver enthalten sind, ist einerseits eine hochwertige Rohstoffquelle, andererseits ein schonendes Herstellungsverfahren erforderlich. Beides ist ebenso in unsere Bewertung eingeflossen wie der Proteingehalt und eventuelle weitere vom Hersteller deklarierte Inhalte. Wir haben weiterhin bei der Auswahl der Produkte darauf geachtet, dass offensichtlich weder die Rohstoffe noch das Endprodukt durch chemische Behandlungen oder Zusatzstoffe belastet sind. Als Vergleichsbasis wurden außerdem die Meinungen und Erfahrungen von Verbrauchern sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis herangezogen.

Info: Die Vergleichskriterien und unsere Bewertungen sind objektiv. Ihre subjektiven Ansprüche dagegen sind individuell. Deshalb kann für Sie ein von uns weniger gut bewertetes Produkt durchaus die beste Wahl sein, während unser Testsieger Ihren Bedürfnissen nicht genügt. Anhand der übersichtlichen Gegenüberstellung der Produkte und der folgenden ausführlichen Erläuterungen finden Sie schnell Ihren persönlichen Favoriten.

Das sollten Sie bei der Auswahl des Hanfproteinpulvers beachten

So wählen Sie das richtige HanfproteinÜber ein Detail müssen Sie sich vor dem Kauf keine Gedanken machen: Hanfproteinpulver ist legal und hat keinerlei berauschende Wirkung. Es wird aus einer Nutzhanfpflanze gewonnen, derer es verschiedene Arten gibt.

Der THC-Gehalt der Pflanzen darf eine Grenze von 0,2 Prozent keinesfalls überschreiten. Die Einfuhr der Samen wird ebenso wie der Anbau des Nutzhanfs und die Einfuhr von Nutzhanfprodukten streng kontrolliert - zuständig ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Sie dürfen daher davon ausgehen, dass jegliches Hanfsamenpulver, welches Sie in Deutschland im regulären Handel erwerben können, ohne berauschende Wirkung ist.

Für eine Kaufentscheidung sind andere Aspekte relevant:

  • Protein- und Nährstoffgehalt
  • Herkunft der Samen
  • Anbaubedingungen
  • Verarbeitung der Samen zum Endprodukt
  • Konsistenz des Pulvers
  • Zertifikate und Auszeichnungen
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Transparenz der Herstellerangaben

Protein- und Nährstoffgehalt

Der Proteingehalt des Hanfsamens ist von Natur aus hoch, weshalb das daraus gewonnene Pulver auch als Superfood bezeichnet wird. Ein etwa 50-prozentiger Proteinanteil im Pulver sollte bei einem hochwertigen Produkt, welches auch für Sportler empfohlen wird, gegeben sein. Für den eher durchschnittlichen Menschen, der auf der Suche nach einer guten pflanzlichen Proteinquelle ist, gibt es Varianten mit geringerem Anteil. Alternativ wäre die tägliche Verzehrmenge bei hohem Proteinanteil bedarfsgerecht zu reduzieren.

Tipp: Stimmen Sie den Proteingehalt auf Ihre Bedürfnisse ab. Im Zweifel kann zunächst ein Hanfproteinpulver mit geringerem Anteil die bessere Wahl sein. So können Sie sich langsam an eine gut verträgliche, effektive Tagesverzehrmenge herantasten.

Achten Sie auch auf den übrigen Nährstoffgehalt beziehungsweise die Herstellerangaben. Nicht alleine der Proteinanteil macht ein gutes Produkt aus, sondern vor allem das Aminosäureprofil. Ebenso wichtig für den Organismus sind ungesättigte Fettsäuren, möglichst in einem optimalen Verhältnis von 3:1 des Omega 6 zu Omega 3. Oft listen Hersteller die Vitamine und Mineralien nicht im Einzelnen auf. Üblicherweise enthält gutes Hanfproteinpulver unter anderem Vitamin E, Eisen, Kalzium, Magnesium und Zinn - die Nährstoffe unterstützen ebenfalls wichtige Funktionen im Organismus.

Rund 20 Prozent Ballaststoffe sind in Hanfproteinpulver enthalten, wobei der genaue Anteil wiederum mit den Samen und dem Verarbeitungsverfahren variiert. Ballaststoffe sind nicht verwertbar, unterstützen jedoch die Verdauung und damit die Verwertung.

Herkunft der Samen

Im Idealfall stammen die Samen als Rohstoff für das Pulver aus Deutschland oder zumindest aus einem EU-Land. Hier ist der Anbau streng kontrolliert. Ebenso gibt es eventuell Zertifikate, die einen biologischen und ökologischen Anbau sowie den Verzicht auf Pestizide und genetische Behandlung bestätigen. Samen aus Nicht-EU-Ländern können von einwandfreier Qualität sein, die üblichen Nachweise fehlen in diesem Fall aber in der Regel. Zumindest ist die Einfuhr kontrolliert, so dass ausschließlich zugelassener Nutzhanfsamen als Basis für das Proteinpulver dient.

Anbaubedingungen des Hanfes entscheiden über KaufAnbaubedingungen

Neben den Samen selbst können die Anbaubedingungen relevant für Ihre Kaufentscheidung sein. Leben Sie nicht nur gesundheits-, sondern auch umweltbewusst, dürften Sie Wert auf biologische, ökologische und nachhaltige Aspekte legen.

Ein diesbezügliches Qualitätsmerkmal ist die Einhaltung der "Einheitlichen Gemeinsamen Marktorganisation" GMO, die unter anderem die Regelungen für Agrarerzeugnisse umfasst. Daneben verraten Ihnen entsprechende Hinweise des Herstellers etwas über die Anbaubedingungen.

Bei hochwertigen Produkten wird gerne der Verzicht auf genetische Manipulation, auf Pestizide und sonstige Chemikalien erwähnt. Auszeichnungen und Zertifikate sind ein weiteres Zeichen für Qualität.

Verarbeitung der Samen zum Endprodukt

Um das Aminosäureprofil und die weiteren Nährstoffe des Hanfsamens weitgehend zu erhalten, ist eine schonende Verarbeitung erforderlich. Üblich ist das Kaltpressverfahren. Bei diesem werden die Samen gepresst, wodurch das Öl austritt. Dieses ist im Idealfall die Basis für hochwertiges Hanföl. Übrig bleibt ein sogenannter Presskuchen, aus dem durch Mahlvorgänge und gegebenenfalls Sieben das Pulver entsteht.

Unterschiede liegen zum Beispiel darin, ob der ganze Samen oder der geschälte Samen verwendet wird. Je nach Mahlgrad und Siebung unterscheidet sich das Hanfproteinpulver in der Konsistenz beziehungsweise dem Feinheitsgrad. Produkte von Hanfoo und die Hanflinge sind entsprechend gröber, die Schale wird mitverarbeitet und das Pulver dient neben den üblichen Verzehrmöglichkeiten als Mehl-Alternative. Der Proteingehalt ist bei derartigen Endprodukten üblicherweise geringer.

Konsistenz des Pulvers

Die Konsistenz des Hanfproteinpulvers entscheidet über dessen Löslichkeit und ideale Verwendungsmöglichkeiten. Feines Pulver kann zwar ebenfalls zum Kochen und Backen dienen, ist aber weniger geeignet als die krümeligeren Pendants. Dafür verteilt es sich besser als diese in Wasser und anderen Flüssigkeiten.

Info: Grundsätzlich ist Hanfproteinpulver schwer wasserlöslich. Ein feines Pulver verteilt sich jedoch durch Einrühren optimal in der Flüssigkeit sowie in dickflüssigeren Smoothies und Shakes. Der Verzehr wird dadurch oft als angenehmer empfunden. Gröbere, krümelige Pulver, bei welchen die Schale mit verarbeitet wurde, können in Flüssigkeiten deutlicher wahrnehmbar sein und den Trinkgenuss beeinträchtigen.

Zertifikate und Auszeichnungen

Zertifikate gibt es in der Lebensmittel- und Nahrungsergänzungsmittelindustrie viele. Unabhängig davon gelten für Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland, dazu zählt Hanfproteinpulver, gesetzliche Regelungen sowie zusätzlich die Nahrungsergänzungsmittel-Verordnung.

Auszeichnungen, die für Sie von Interesse sein können, sind anerkannte Bio-Siegel und die Zertifizierung aufgrund unabhängiger Qualitätskontrollen. Solche können sich, wie beim Hanfproteinpulver von Raab Vitalfood, auf den Preis auswirken. Günstigere Produkte ohne gesonderte externe Kontrollen sind nicht unbedingt schlechter. Hier fehlt lediglich der offizielle Nachweis über die angegebenen Qualitätsmerkmale. Es bleibt daher jedem selbst überlassen, ob er dem Hersteller vertraut oder sich lieber auf unabhängige Analysen, Prüfungen und Kontrollen verlässt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann Ihre Kaufentscheidung selbstverständlich mit beeinflussen. Für den schmalen Geldbeutel gibt es ebenso Hanfproteinpulver wie teurere Alternativen. Eine gute Vergleichsbasis ist die Menge, die Sie für den Preis erhalten. Zu beachten ist diesbezüglich jedoch der Proteingehalt: Haben Sie einen hohen Proteinbedarf, benötigen Sie von einem Pulver mit geringerem Anteil mehr pro Tag, als von einem Pulver mit höherem Anteil. Ein auf den ersten Blick günstiges Produkt kann sich daher langfristig als teurer erweisen.

Aminosäureprofil bei Hanfprotein kann wichtig seinTransparenz der Herstellerangaben

Je transparenter und ausführlicher die Herstellerangaben zu einem Produkt sind, umso vertrauenerweckender wirkt es. Hier fällt zum Beispiel das Hanfproteinpulver von Die Hanflinge positiv auf, denn der Hersteller nennt sowohl die Sorte der Samen als auch das Erntejahr. Grundsätzlich sollte aber zumindest angegeben sein

  • Herkunft der Samen
  • Anbauland
  • Herstellungsland

Im Hinblick auf die deklarierten Inhaltsstoffe unterscheiden sich die Ansprüche der Verbraucher.

Einigen genügt es, zu wissen, wie hoch der Proteingehalt ist, dass ein optimales Aminosäureprofil enthalten ist und ein ausgewogenes Fettsäureverhältnis genannt wird.

Sportler und sehr ernährungsbewusste Menschen möchten es oft sehr viel genauer wissen und erwarten eine detaillierte Auflistung aller Aminosäuren, mindestens aber der essenziellen. Ebenso kann der übrige Nährstoffgehalt von Bedeutung sein. Allergiker, Vegetarier und Veganer wünschen in der Regel Informationen zu Zusatzstoffen oder dem gluten- und laktosegehalt.

Info: Unsere Top-6-Produkte sind alle frei von Zusatzstoffen, ausdrücklich als für Veganer geeignet deklariert und sowohl Gluten- als auch Laktosefrei.

Nicht alle Anbieter sind in den Inhaltsangaben gleichermaßen ausführlich. Fehlt Ihnen eine Information, hilft nur, sich beim Hersteller zu erkundigen oder sich für ein Hanfproteinpulver zu entscheiden, welches die gewünschten Informationen in der Produktbeschreibung liefert.

Wann ist Hanfprotein als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Hanfprotein als NahrungsergänzungsmittelAllgemein heißt es von Hanfprotein, es sei dermaßen nährstoffreich, dass sich ein Mensch über einen längeren Zeitraum ausschließlich von diesem ernähren könne, ohne an Nährstoffmangel zu leiden. Dies können wir schlecht überprüfen und selbstverständlich auch nicht empfehlen.

Wohl aber gibt es zahlreiche triftige Gründe, sich für Hanfproteinpulver als Nahrungsergänzungsmittel zu entscheiden.

Bedeutsam ist zunächst der Proteinbedarf, ermittelt durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Als Richtwerte des Tagesbedarfs gelten für

  • Erwachsene vom 19. bis 65. Lebensjahr: 0,8 Gramm Protein je Kilogramm Körpergewicht
  • Erwachsene ab 65 Jahren: 1 Gramm Protein je Kilogramm Körpergewicht

Bei Leistungssportlern und körperlich aktiven Menschen erhöht sich der Bedarf. Der individuelle Bedarf ist folglich der hauptsächliche Grund, sich für Hanfproteinpulver zu entscheiden. Allerdings gibt es zahlreiche weitere Proteinquellen, darunter Fleisch und andere tierische Produkte. Einigen Menschen gelingt es, ihren täglichen Bedarf mit der Nahrung zu decken. Für andere ist ein Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll.

Warum ausgerechnet Hanfproteinpulver?

Hanfprotein ist insbesondere als pflanzliche Alternative zu tierischen Produkten beliebt. Es ist zudem leicht verdaulich, enthält sämtliche Aminosäuren in idealer Zusammensetzung, die der Körper nicht selbst herstellen kann, aber dringend benötigt, und enthält außerdem essenzielle Fettsäuren. Zudem sind Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Hanfprotein zählt damit tatsächlich zu den nahrhaftesten Lebensmitteln.

Die Pulverform ist außerdem optimal für flexible Verzehrmöglichkeiten geeignet: Hanfproteinpulver kann in beliebige Getränke eingerührt werden, ist ein beliebter Bestandteil von Smoothies, Shakes, Müsli, Obst- und Fruchtsalat, Dressings und Soßen. Es kann zum Backen und Kochen verwendet werden und mit etwas Kreativität bereichert es zahlreiche Rezepte. Der als nussig beschriebene Geschmack wird nicht von jedem als angenehm empfunden. Durch variable Kombinationen mit verschiedenen Lebensmitteln kann sich das jedoch schnell ändern.

Sportler, Allergiker, gesundheitsbewusste Menschen sowie Vegetarier und Veganer zählen zu den Hauptkonsumenten.

Hanfproteinpulver zum Muskelaufbau

Sportler greifen häufig auf sogenannte Whey-Proteine zurück. Oft handelt es sich dabei um isolierte Produkte, beispielsweise Molkeprotein. Solche weisen allerdings keine Ballaststoffe auf, welche die Verdaulichkeit und Verträglichkeit fördern. Ballaststoffe sind in Hanfproteinpulver ebenso wie ungesättigte Fettsäuren und weitere Nährstoffe enthalten und das Aminosäureprofil gilt als optimal für den menschlichen Organismus. Daher entscheiden sich viele Sportler für Hanfproteinpulver als Alternative, um sowohl den Bedarf zu decken als auch den Muskelaufbau zu fördern.

Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion

Möchten Sie abnehmen oder Ihre Ernährung umstellen, ist eine ausgewogene Nährstoffversorgung besonders wichtig. Hanfproteinpulver liefert dem Organismus, was er benötigt, ohne dabei jedoch übermäßige Kalorien zuzuführen. Das erleichtert eine vollwertige kalorienarme Ernährung. Genau so profitieren Sie, wenn Sie sich ausgewogen und gesund ernähren möchten von Hanfprotein als ergänzende Nährstoffquelle zu Ihren Mahlzeiten.

Vegetarier und Veganer

Der weitgehende oder völlige Verzicht auf tierische Produkte erfordert einen angemessenen Proteinersatz. Daher entscheiden sich Vegetarier und Veganer häufig für Hanfproteinpulver als rein pflanzlichen Eiweißlieferanten. Hochwertige Produkte weisen keinerlei Spuren tierischer Herkunft auf, beinhalten aber gut verfügbares Eiweiß, welches der Organismus benötigt.

Allergiker

Allergien sind in den westlichen Industrieländern keine Seltenheit. Reaktionen können auf die unterschiedlichsten Substanzen erfolgen. Besonders sind Menschen betroffen, die kein tierisches Eiweiß vertragen. Sie brauchen dringend eine vollwertige alternative Proteinquelle und finden sie häufig in Hanfproteinpulver. Die Produkte renommierter Hersteller, wie sie sich in unserem Vergleich finden, sind außerdem frei von Laktose, Fruktose und Gluten, wodurch auch diesbezügliche Unverträglichkeiten ausgeschlossen werden.

Häufige gestellte Fragen zu Hanfproteinpulver

Fragen Hanfproteinpulver Verzehhr - biologische Qualität - KinderImmer wieder werden von Verbrauchern grundsätzliche Fragen zu Hanfproteinpulver gestellt, die wir an dieser Stelle gerne beantworten.

Ist Hanfproteinpulver für Kinder geeignet?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat den durchschnittlichen Proteinbedarf für verschiedene Altersgruppen vom Säuglingsalter an ermittelt. Dieser sollte idealerweise über die Ernährung gedeckt werden.

Gelingt das nicht, zum Beispiel aufgrund einer Unverträglichkeit, können auch Kinder Nahrungsergänzungsmittel wie Hanfproteinpulver zu sich nehmen.

Klären Sie den tatsächlichen Bedarf sowie die optimale Versorgung am besten mit dem Kinderarzt ab.

Ist der Verzehr grundsätzlich unbedenklich?

Hanfproteinpulver, aus dem Nutzhanf gewonnen, ist legal, frei verkäuflich und frei von THC, hat also keine berauschende Wirkung. Aus diesem Aspekt ist der Verzehr tatsächlich unbedenklich. Es ist allerdings möglich, dass Ihr Verdauungssystem bei der Zufuhr eines hohen Proteinanteils Probleme bekommt. In diesem Fall hilft es, die Tagesdosis zu verringern oder auf ein Hanfproteinpulver mit geringerem Anteil zurückzugreifen. Ein hoher Ballaststoffanteil kann ebenfalls die Verdaulichkeit begünstigen.

Für wen ist Hanfproteinpulver geeignet?

Hanfproteinpulver ist eine Protein- und Nährstoffquelle für jeden Menschen, der seinen Bedarf über ein Nahrungsergänzungsmittel decken möchte. Sportler greifen gelegentlich alternativ zu Whey-Protein darauf zurück, da es verträglicher ist. Wer auf tierische Proteine verzichtet, muss seinen Bedarf auf pflanzlicher Basis decken - Hanfproteinpulver ist eine ideale Variante. Auch eine Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit kann Anlass sein, seine Nährstoffzufuhr durch Hanfproteinpulver zu decken. Im Rahmen einer Diät dient das Pulver ebenfalls der Bedarfsdeckung. Bei verschiedenen Krankheiten benötigt der Körper mehr Protein, was ebenfalls ein guter Grund für den Verzehr von Hanfproteinpulver sein kann.

Woran erkenne ich biologische Qualität?

Ob der Anbau, die Ernte und Verarbeitung der Samen die Ansprüche an ein Bio-Produkt erfüllt, ist an verschiedene Anforderungen geknüpft. So dürfen beispielsweise keine chemischen Pflanzenschutzmittel und Insektizide eingesetzt werden. Verschiedene Institutionen überprüfen auf Wunsch des Herstellers die landwirtschaftlichen Bedingungen und relevanten Aspekte und vergeben bei Einhaltung der Anforderungen ein Bio-Zertifikat. Ein solches finden Sie üblicherweise auf der Verpackung. Im Idealfall ist auch diese unter umweltfreundlichen Gesichtspunkten gestaltet und biologisch abbaubar.

Was ist der Unterschied zu Whey-Protein?

Whey-Protein ist der Oberbegriff für proteinreiche Nahrungsergänzungsmittel, üblicherweise auf Molkebasis. Sie dienen überwiegend der Proteinzufuhr für aktive Sportler, die den Muskelaufbau unterstützen möchten. Hanfproteinpulver ist eine pflanzliche Alternative, gut verfügbar und mit optimalem Aminosäureprofil. Es gilt als besser verdaulich und verwertbar und enthält neben Protein ungesättigte Fettsäuren sowie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Solche fehlen dem Whey-Protein, sofern es nicht explizit damit angereichert wurde. Die Löslichkeit ist etwas weniger gut und der Geschmack kann gewöhnungsbedürftig sein, was sich jedoch je nach der Kombination mit Nahrungsmitteln ändern lässt. Es ist nicht wie Whey-Protein in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich - dieser variiert allenfalls je nach Produkt geringfügig in der Intensität des als nussig empfundenen Aromas.

Bevorzugt wird Hanfproteinpulver bei Unverträglichkeiten gegenüber Whey-Produkten oder als Ersatz zu tierischen Eiweißquellen.

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MedUni.com Redaktion

Das MedUni.com Team führt seine anspruchsvolle Recherchearbeit studien- und evidenzbasiert durch und besteht aus einer Vielzahl hochqualifizierter Autoren. Auf diese Weise können wir stets seriöse und faktenbasierte Informationen bieten.
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