Omega-3-Fettsäuren können Kinder vor Asthma schützen

Omega-3-Fettsäuren können Kinder vor Asthma schützen

Zunächst ist das eine erschreckende Nachricht, wenn beim eigenen Kind die Diagnose Asthma gestellt wird. Doch es gibt viele Therapiemöglichkeiten, um die Asthmaanfälle zu reduzieren, unter anderem auch Omega-3-Fettsäuren. Dadurch ist es möglich, dass die Kinder ein weitgehend normales Leben führen können.

Was bedeutet Asthma bei Kindern?

Grundsätzlich wird unter Asthma eine Überempfindlichkeit der luftleitenden Atemwege, also des Bronchialsystems, verstanden. Dabei kommt es immer wieder dazu, dass sich die Atemwege verengen und dann das Atmen erschwert wird. Gleichzeitig schwillt die Schleimhaut im Bronchialsystem an und produziert mehr Schleim als sonst, der sich allerdings schlecht abhusten lässt. In der Medizin wird dieses Krankheitsbild als Asthma bronchiale bezeichnet. Von dieser Erkrankung sind ungefähr 5 bis 10 % aller Kinder betroffen.

Bei Kindern treten folgende Symptome für Asthma auf:

  • vor allem Probleme mit der Ausatmung während der Atemnot
  • Unruhe und Angst bis zur Panik
  • Reizhusten
  • manchmal Atemnot mit hörbarem Pfeifen, auch Giemen genannt
  • stöhnend klingende Ausatmung bei Säuglingen
  • Blaufärben der Lippen
  • mögliche spätere Blaufärbung der Haut
  • starke Reizung der Lunge zwischen den Asthmaanfällen
  • Husten meist in der Nacht oder bei Anstrengung, Weinen oder Lachen

Je öfter die Symptome und starken Asthmaanfälle trotz einer medikamentösen Therapie auftreten, desto höher ist der Asthmaschweregrad des Kindes.

Aufbau der Atemwege

Aufbau der Atemwege

Zu den Atemwegen zählen alle Teile unseres Körpers, die beim Aus- und Einatmen von Luft durchströmt werden. Dabei nimmt die eingeatmete Luft den Weg durch die Nasenlöcher in die Nase und Nasenmuscheln. Weiter strömt sie danach durch den Rachen am Kehlkopf vorbei in die Luftröhre hinunter über die Bronchien in die Lunge. Wird die Luft ausgeatmet, muss sie denselben Weg in umgekehrter Reihenfolge zurücklegen.

Das menschliche Atemwegsystem wird in folgende Luftwege eingeteilt:

Obere Atemwege

  • Nase
  • Nasennebenhöhlen
  • Rachenraum

Untere Atemwege

  • Kehlkopf
  • Luftröhre
  • Bronchien
  • Lunge

Funktion der Atemwege

Die Lunge hat die Aufgabe, unserem Körper den Sauerstoff aus der Atemluft zuzuführen und die verbrauchte Luft, also Kohlendioxid abzuführen. Da unser Körper Sauerstoff zur Energiegewinnung durch Verbrennung von Nahrungsstoffen benötigt, ist Sauerstoff lebensnotwendig. Während der Energiegewinnung entsteht unter anderem das Abfallprodukt Kohlendioxid, das über die Ausatmung wieder entsorgt werden muss.

Für den Gasaustausch stellt unsere Lunge eine enorme Fläche zur Verfügung. Unsere Lunge verfügt über ungefähr 300 Millionen Alveolen (Lungenbläschen). Würden wir die Zellschicht der Bläschen ausbreiten, kämen wir auf eine Fläche von knapp 100 qm. Aufgrund dieser großen Gesamtfläche der gasaustauschenden Lungenbläschen ist es unserer Lunge möglich, selbst bei starker körperlicher Anstrengung alle Körperzellen mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen.

So wird unsere Atmung gesteuert

Wir atmen in Ruhe unbewusst 10 bis 15 Mal pro Minute ein und aus. Im Normafall bereitet das uns keine Anstrengung. Erst bei großer körperlicher Belastung oder bei Atemnot atmen wir häufig erst bewusst.

Die Steuerung unserer Atmung erfolgt über sogenannte Chemorezeptoren in unseren großen Blutgefäßen. Sie melden an unser Atemzentrum im Gehirn, wie hoch der Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt im Blut (auch Blutgase genannt) in den Blutgefäßen ist. Gibt es zu viel oder zu wenig Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut, steuert unser Körper entsprechend durch gesteigertes Aus- oder Einatmen dagegen. 6 bis 9 Liter Luft benötigen wir in einer Minute beim Einatmen. Der Bedarf kann allerdings bei hoher Belastung 50 bis 100 Liter pro Minute ansteigen, zum Beispiel bei intensiver körperlicher Arbeit oder intensiver sportlicher Betätigung.

Beim Einatmen sind auch jede Menge Muskeln beteiligt. Es ist ein aktiver Vorgang. Wichtigste Vertreter hierbei sind die Zwischenrippenmuskeln und insbesondere das Zwerchfell, das zu 90 % beansprucht wird. Das Ausatmen hingegen ist ein passiver Vorgang. Die Atemhilfsmuskulatur wie Schultergürtel und Brustkorb wird nur bei stärkerer körperlicher Belastung und bei Atemnot beansprucht. Sie ermöglicht dann, dass wir mehr Luft ausatmen können. Durch die Anspannung der Bauchmuskeln können wir dabei das Ausatmen noch weiter verstärken.

Asthmaarten und ihre Beschwerdebilder

Die Gründe, warum Asthma bei Kindern auftritt, sind sehr verschieden. Sie sind auch nicht immer eindeutig voneinander zu trennen.

Die gängigsten Asthmaarten sind:

  • allergisch bedingtes Asthma
  • nicht allergisch bedingtes Asthma
  • Belastungsasthma

Allergisches Asthma

Allergisches Asthma wird auch gerne als von außen kommendes Asthma bezeichnet (extrinsisches Asthma). Diese Asthmaform macht sich schon in der frühen Kindheit und Jugend bemerkbar. Dabei kommt es zu einer allergiebedingten Reaktion auf einen von außen kommen Auslöser, die einen Asthmaanfall auslöst. Der spezielle Auslöser wird auch als Allergen bezeichnet. Bis zu 90 % aller Asthmatiker leiden an allergiebedingtem Asthma. Sie reagieren zum Beispiel auf Exkremente von Hausstaubmilben, auf Tierhaare oder auf Pollen mit einem Asthmaanfall.

Gesunde Menschen reagieren im Normalfall nicht auf diese im Grunde ungefährlichen äußeren Substanzen. Die allergisch bedingten Asthmatiker hingegen leiden an einem überaktiven Immunsystem, das bestimmte Stoffe aus der Umwelt als Gefahr ansieht. Da der Körper die vermeidliche Bedrohung so schnell wie möglich eindämmen möchte, kommt es in den Bronchien zu einer starken Entzündungsreaktion. Bei schwerem allergischem Asthma leiden die Betroffenen häufig unter sehr ausgeprägten Symptomen, die in der Regel die Lebensqualität sehr einschränken.

Typische Symptome für allergisches Asthma sind zum Beispiel:

  • Kurzatmigkeit
  • Pfeifgeräusche beim Atmen
  • Plötzlich auftretende Atemnot
  • Unruhe und Aufregung
  • starker Husten
  • erschwerte Ausatmung
  • erhöhter Puls

So entsteht allergisches Asthma

Bei entsprechend veranlagten Menschen können Allergene wie Hausstaub oder Tierhaare eine allergische Reaktion auslösen, die so abläuft:

Beim ersten Kontakt, zum Beispiel mit Tierhaaren, kommt es zur Sensibilisierung. Das bedeutet, dass der Körper gegen einen allergieauslösenden Stoff überempfindlich wird, selbst wenn in diesem Augenblick noch keine Allergiesymptome bemerkbar sind.

Die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) bilden als Reaktion auf das Allergen IgE (Immunglobulin E), das eine große Rolle bei allergischen Reaktionen einnimmt. (Allergiker produzieren eine große Menge an IgE.) Das Immunglobulin IGE dockt an der Oberfläche der Mastzellen (spezielle Körperabwehrzellen) an. In ihnen befindet sich eine große Menge an Entzündungsbotenstoffen, wie zum Beispiel Histamin. Wenn es später wieder zum Kontakt mit derselben Tierhaarart kommt, löst es eine Verbindung von nebeneinanderliegenden IgE-Moleküle auf der Oberfläche der Mastzelle aus. Diese Verbindung signalisiert der Mastzelle, dass sie Entzündungsbotenstoffe ausschütten soll. Es kommt zur allergischen Reaktion, in diesem Fall zum Asthmaanfall.

Nicht allergisches Asthma

Das nicht allergische Asthma wird auch von innen kommendes oder intrinsisches Asthma genannt. Rund 15 % der an Asthma Erkrankten leiden an einem nicht allergischen Asthma. Es beginnt meist erst ab einem Alter von 30 Jahren, aber kann auch schon bei Babys und Kleinkindern auftreten. Es verläuft jedoch schwerer als die allergische Asthmaform. Das intrinsisches Asthma wird häufig durch Virusinfektionen der Bronchien ausgelöst. Dabei können sogenannte pseudoallergische Reaktionen durch bestimmte Wetterlagen oder Schadstoffbelastung in der Luft ausgelöst werden, die zu einem Asthmaanfall führen. Oft tritt das nicht allergische Asthma bei Kindern in Begleitung einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung auf.

Auslöser und Symptome für nicht allergisches Asthma

Beim nicht allergischen Asthma können gewöhnliche Umweltreize ausreichen, um eine Verschlechterung der Symptome auszulösen.

Folgende Situationen kommen zum Beispiel als Auslöser infrage:

  • Kaltluft
  • Wechsel zwischen hohen und niedrigen Temperaturen
  • Wind
  • trockene Luft
  • Umweltreize, zum Beispiel Zigarettenrauch, Straßenstaub oder Auspuffgase
  • Dämpfe, die beim Kochen entstehen
  • virale Infekte der Atemwege

Dabei begrenzen sich die Auslöser nicht nur auf das nicht allergische Asthma, sondern können auch bei gemischtförmigem Asthma sowie bei allergischem Asthma Beschwerden auslösen. Die Auslöser sind daher nicht immer geeignet, um die verschiedenen Typen voneinander abzugrenzen. Eine Allergiediagnostik ist viel aussagekräftiger, um allergisches von nicht allergischem Asthma zu unterscheiden. Darüber hinaus führen Umweltreize wie Straßenstaub nicht bei jedem Asthmaerkrankten zu denselben Reaktionen. Doch bei nicht allergischem Asthma sind die charakteristischen Beschwerden besonders groß.

Mögliche Symptome für nicht allergisches Asthma sind zum Beispiel:

  • Engegefühl in der Brust
  • Pfeifende Atmung
  • beschleunigter Puls
  • Luftnot
  • starker und trockener Husten
  • Nervosität
  • Ausatemprobleme
  • Angst

Belastungsasthma

Wenn körperliche Anstrengung Atemnot, Reizhusten oder einen Asthmaanfall auslösen, sprechen Mediziner von einem Belastungsasthma. Die Atembeschwerden können dabei während oder 2 bis 3 Minuten nach der Belastung auftreten. Manche Patienten leiden zusätzlich an einem allergischen Asthma. Häufig zeigt sich das Erkrankungsbild bei Kindern aber nur unter Belastung, zum Beispiel beim Sport. In der übrigen Zeit zeigen sich keine Beschwerden.

Anhand bestimmter Tests kann ein Belastungsasthma diagnostiziert werden, zum Beispiel mithilfe eines Lungenfunktionstestes unter Belastung. Ebenso ist eine sogenannte Peak-Flow-Messung möglich, die direkt vor einer körperlichen Belastung und 10 Minuten danach vorgenommen wird.

Grund für einen Asthmaanfall, vor allem während körperlicher Anstrengung, ist das Lungengewebe. Bei Asthmatikern ist es durch ihre Krankheit bedingt chronisch entzündet und reagiert deshalb überempfindlich auf Reize. Beim Belastungsasthma ist es die Luft, die während der Bewegung meist direkt und viel schneller über den Mund in die Bronchien gelangt. Da die Befeuchtung und die Aufwärmung der Einatemluft durch die Nase fehlen, verkrampfen und verengen sich die Bronchien, sodass Asthmabeschwerden auftreten. Der Effekt wird durch kalte Luft zusätzlich verstärkt.

Wie können Eltern ihr Kind mit Asthma unterstützen?

Wie können Eltern ihr Kind mit Asthma unterstützen

Asthma ist oft eine dauerhafte Erkrankung und kann damit das Familienleben sehr stark beeinflussen. Mit einer passenden Therapie kann das Leben jedoch erleichtert werden.

Linktipp: https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/asthma-bei-kindern/wie-haeufig-ist-asthma-bei-kindern/

Gleichzeitig können die Eltern selbst etwas tun. Sie sollten sich zunächst ganz genau über die Erkrankung ihres Kindes informieren und sie annehmen. Dabei sollten sie in Erfahrung bringen, was die Auslöser für die Asthmaerkrankung ihres Kindes sind, welche Medikamente helfen, wie sie angewendet werden müssen und was genau bei einem Asthmaanfall passiert.

Neben Asthmagrundlagen lernen Eltern zum Beispiel in Asthmaschulungen auch, wie sie im Alltag mit dem Asthma ihres Kindes umgehen können. Dabei sollten die Peak-Flow-Messungen und die tägliche Einnahme der Asthmamedikamente ihrer Kinder genauso zum Alltag gehören wie die Hausaufgaben und das regelmäßige Zähneputzen. Darüber hinaus wäre es gut, wenn Eltern mit ihrem Kind nach einer geeigneten Selbsthilfegruppe Ausschau halten. So sehen die Eltern mit ihrem Kind, dass auch andere Kinder an Asthma leiden und Familien nach passenden Lösungen suchen, mit der Situation umzugehen. Wichtig ist auch, den Asthmaauslöser so gut es geht zu meiden, sobald er identifiziert wurde.

Neben einer medikamentösen Therapie erleichtern zum Beispiel auch Physiotherapie, Sport, Kuraufenthalte und Entspannungskurse das alltägliche Leben mit Asthma.

Vorsorgemaßnahmen

Ganz wichtig: In Gegenwart von Kindern mit Asthma sollten Eltern nicht rauchen. Wenn an Asthma erkrankte Kinder eigenverantwortlich und selbstständig mit ihren Medikamenten umgehen können und dabei imstande sind ihre Beschwerden richtig einzuschätzen, können sie am Sportunterricht teilnehmen. Es gibt einige Atemtechniken, die sie dabei unterstützen.

Generell gilt für die sportlichen Aktivitäten von Kindern mit Asthma Folgendes zu beachten:

Sie sollten sich vor dem Sport aufwärmen und zum Ende hin das Tempo langsam drosseln und nicht mit der Belastung plötzlich aufhören.

Vor dem Sport sollten sie zum Schutz ihre Bedarfsmedikamente einnehmen.

Während des Sports ist es wichtig, dass sie ihre Kondition langsam steigern. Extreme Belastungen dürfen nicht eingegangen werden. Eventuell auftretende Asthmaanfälle lassen sich mit den mitgeführten Medikamenten und erlernter Atemtechniken relativ gut unter Kontrolle bringen.

Allerdings sollte sofort ein Notarzt gerufen werden, wenn das Kind jünger als 12 Jahre ist und nicht mehr sprechen kann oder unter akuter Atemnot leidet.

Wie ist die Prognose bei Kindern mit Asthma?

Asthma tritt bei Kindern häufig zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr zum ersten Mal auf und ihre kindliche Entwicklung wird selten davon beeinträchtigt. Wenn in dieser Zeit das Asthma diagnostiziert wird, haben die Kinder gute Chancen, dass ihre Beschwerden im Erwachsenenalter abgeklungen sind. Allerdings werden sie ein Leben lang überempfindliche Atemwege begleiten und es kann vorkommen, dass das Asthma eines Tages wiederkehrt, auch wenn es Jahrzehnte verschwunden war.

Omega-3-Fettsäuren können Kinderasthma vorbeugen

Omega-3-Fettsäuren sind für unsere Gesundheit unerlässlich

In den letzten Jahren haben sich Atemwegsbeschwerden und Asthma in den westlichen Ländern mehr als verdoppelt. 1 von 5 Kindern leidet, noch bevor es zur Schule gehen kann, unter Asthmasymptomen. Doch laut einer Studie von Professor Hans Bisgaard am Copenhagen University Hospital und anderen Forschern, ist es möglich, das Risiko, dass Kinder an Asthma erkranken, zu senken.

In einer Untersuchung analysierten die Forscher Blutproben von rund 700 schwangeren Frauen zu folgenden Zeitpunkten: einmal in der 24. Woche und einmal 1 Woche nach der Geburt. Danach überwachten sie die Babys 5 Jahre lang, da spätestens dann eindeutige Symptome bei entsprechender familiärer Veranlagung auftreten.

Die schwangeren Frauen nahmen in der Zeit der 28. bis 40. Schwangerschaftswoche täglich 2,4 g langkettige Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) ein. Dadurch konnten sie das Risiko, dass ihre Kinder an Asthma erkrankten, um durchschnittlich 31 % senken.

EPA und DHA gelten als Regulatoren des menschlichen Immunsystems und als entzündungshemmend. Liegen zu wenige dieser Fettsäuren im Körper vor, ist es möglich, an Asthma zu erkranken.

Wie Professor Bisgaard bekundete, hatten die Forscher schon länger den Verdacht, dass es wohl eine Verbindung gibt zwischen den steigenden Zahlen der Kinder, die an Asthma erkranken, den entzündungshemmenden Eigenschaften von EPA und DHA und der sehr niedrigen Verzehrmenge dieser langkettigen Omega-3-Fettsäuren in den westlichen Industrieländern. Wie die Studie nun beweist, hängt alles eindeutig miteinander zusammen.

Professor Ken Stark (University of Waterloo und Canada Research Chair in Nutritional Lipidomics) erklärte dazu, dass der Spiegel der Omega-3-Fettsäuren im Blut erlaubt, eine genaue Einschätzung des Omega-3-Fettsäurestatus der betreffenden Personen vorzunehmen. Wie die Messwerte ergaben, profitierten besonders Frauen von einer Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren, die vor den Untersuchungen sehr niedrige DHA- und EPA-Werte im Blut aufwiesen. Durch die Substitution mit Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln reduzierte sich bei ihren Kindern das Asthmarisiko um 54 %.

Nicht immer kann der Bedarf an langkettigen Omega-3-Fettsäuren während der Schwangerschaft in Form von Fisch oder anderen Lebensmitteln gedeckt werden. Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren wie Omega-3-Kapseln können Sie dabei unterstützen. Um ihnen die Auswahl von den vielen Omega-3-Kapseln auf dem Markt zu erleichtern, haben wir Produkte von verschiedenen Herstellern getestet. Lesen Sie unseren Testbericht über die 6 besten Omega-3-Kapseln.

Omega 3 Fettsäuren in der Schwangerschaft

Wie viel Omega-3-Fettsäuren Sie in der Schwangerschaft genau zu sich nehmen sollten, sprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt ab.

Omega-3-Fettsäuren sind sinnvoll für die gesamte Familie

Omega-3-Fettsäuren sind sinnvoll für die gesamte Familie

Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind und auch die kindliche Entwicklung unterstützen, sind zum Beispiel:

  • Gemüse wie Lauch und Spinat
  • Nüsse und Samen wie Walnüsse und Leinsamen
  • fettreicher Fisch wie Lachs, Thunfisch, Forelle, Hering und Makrele
  • Milchprodukte aus Weidemilch
  • Pflanzen- und Nussöle wie Walnussöl und Rapsöl

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    MedUni.com Redaktion

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