Teil-2: Die Dosierung und Wirkung von CBD Produkten anhand wertvoller Beistoffe analysiert

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Inhalt dieses Artikels

In unserem ersten Teil der Artikelserie zur Wirkung von Cannabidiol widmeten wir uns vorwiegend den Cannabinoiden sowie ihrem Einsatz bei spezifischen Erkrankungen und Beschwerden.

Speziell CBD Öle haben aber noch mehr zu bieten: Dank der Verbindung zwischen dem CBD und dem Hanföl als beliebten Träger werden dem Körper weitere wertvolle Stoffe übermittelt, welche getreu der Klassifizierung als “Nahrungsergänzungsmittel” Defizite ausgleichen und positive Effekte entfalten können. Selbige befinden sich in unserem zweiten Teil hier unter dem Mikroskop.

Die ganze Welt der Säuren: Omega-Fette und Gamma-Linolensäure

In unseren getesteten und als beste CBD Öle klassifizierten Produkte befinden sich wertvolle Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren.

Diese spielen für den menschlichen Körper eine zentrale Rolle, aber nur dann, wenn diese in einem möglichst idealen Verhältnis vorzufinden sind. Vor allem Omega 6 Säuren werden über viele verschiedene Nahrungsmittel schon in großen Mengen aufgenommen. Mangelerscheinungen treten demnach meist mit Hinblick auf Omega 3 Fettsäuren und das damit einem aus der Balance gebrachte Verhältnis auf.

Hanföl wird mit Hinblick darauf aus zweierlei Hinsicht von renommierten Top-Herstellern verwendet: Es besitzt ein nahezu ideales Verhältnis eben dieser zwei Fettsäuren von 1:3 und kann außerdem ebenfalls über den Hanf gewonnen werden – so werden wichtige Bestandteile der Nutzpflanze nicht vergeudet.

Die Omega-Fettsäuren können folgende positive Effekte mit sich bringen:

  • Verbesserung der Regeneration
  • verbesserte Erneuerung der körpereigenen Zellen
  • Aufbau und Schutz der Zellmembrane
  • wirken entzündungshemmend

Unter anderem stehen sie in Verdacht eine konkrete positive Wirkung auf den Blutdruck auszuüben. Voraussetzung hierfür ist aber, wie bereits eingangs angedeutet, das optimale Verhältnis zueinander.

Durch den Einsatz von Hanföl als Träger für Cannabidiol und weitere Cannabinoide wird eben dieses ideale Verhältnis gewahrt, ohne dass Sie als Konsument und Käufer eigenständig Anpassungen durchführen müssen.

Das typische schlechte Verhältnis zwischen den Omega-Fettsäuren begründet sich vor allem mit den Ernährungsweisen und gängigen Lebensmitteln in der westlichen Welt.

Untersuchungen sprechen mittlerweile von einem typischen Verhältnis von 15:1 oder gar 30:1, wobei die Omega 6 Fette den Löwenanteil halten. Sich selbst um ein positiveres Verhältnis zu bemühen, ist also definitiv anzuraten, selbst wenn dieses ganzheitlich sicherlich nicht nur durch den Einsatz von CBD Ölen ausbalanciert werden kann.

Zur Wichtigkeit und Sicherheit der Omega 3 Fette hat sich mittlerweile auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit geäußert.

Zudem studieren viele Forscher die möglichen Wirkungsweisen, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Selbst deren positiven Effekte in der Vergangenheit wurden am Beispiel vom Inuit untersucht.

Gamma-Linolensäure

Selbige ist ebenfalls in den CBD-Ölen vorzufinden. Sie ist für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt, wobei diese vor allem äußerlich genutzt große Stärken entfaltet. Gamma-Linolensäure dient unter anderem in der Behandlung von entzündlichen Hautveränderungen als Therapieansatz, so beispielsweise bei Betroffenen mit Neurodermitis oder der Akne bei Erwachsenen.

Innerlich angewandt können sich diese entzündungshemmenden Effekte aber ebenfalls bemerkbar machen, da das CBD Öl selbst zu kostbar (und kostspielig) ist, um dieses dauerhaft äußerlich anzuwenden.

Wenn Sie eine rein äußerliche Anwendung wegen der Gamma-Linolensäure planen, empfehlen wir direkt den Kauf eines hochwertigen Hanföls. Der Preis pro ml für das CBD-Öl ist für eine rein äußerliche Nutzung nicht zu rechtfertigen, zumal die Cannabinoide innerlich wirken, deren Anteil also “verschenkt” wäre.

Vitamine im CBD Öl

Vitamine sind bekanntlich elementar für den Menschen und erfüllen je nach Vitamin eine unterschiedliche Aufgabe. So ist beispielsweise das Vitamin C primär für die Stärkung des Immunsystems bekannt, während das Vitamin D unter anderem stimmungsaufhellend wirkt. In den hochwertigen CBD-Ölen befinden sich teilweise verschiedene Vitamine, mindestens das Vitamin E ist aber immer enthalten.

Vitamin E gilt als ein wichtiges Antioxidans, das freie Radikale im Körper bindet und diese abführt. Außerdem gilt es in der Kosmetikbranche als eine natürliche Anti-Aging-Hilfe, was auch mit der antioxidativen Wirkung zusammenhängt.

Vitamin E soll die körpereigenen Zellen schützen und kann damit nicht nur den Zustand der Haut verbessern, sondern beispielsweise auch in der Prävention von Herzinfarkten, Alzheimer und Schlaganfällen zur wertvollen Ergänzung werden.

Weiterhin steht Vitamin E neuerdings vermehrt im Fokus, da es berechtigte Hoffnungen gibt, dass das Vitamin mitunter in der Krebs-Prävention, zumindest bei einigen Krebsarten, eine Rolle spielt.

Studien widmen sich unter anderem der allgemeinen Gesundheit sowie ausgewählten Erkrankungen, der Wichtigkeit als Nahrungsergänzungsmittel beziehungsweise bei der eigenen Ernährung und dem Einsatz in der Dermatologie.

Forscher assoziieren mit dem Vitamin E stets positive Effekte, die über viele verschiedene Bereiche verteilt sind. Eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr von diesem ist daher unbedingt zu empfehlen.

Mitunter, das unterscheidet sich je nach Produkt, sind noch die Vitamine B1 und B2 in CBD-Ölen enthalten. Speziell das B1 Vitamin birgt positive Effekte und wirkt sich unter anderem auf die Stimmungslage aus. Positive, stimmungsaufhellende Effekte könnten folglich diesem zu verdanken sein.

Mineralstoffe und Spurenelemente in CBD-Ölen

Sie sind teilweise zu geringen Teilen in CBD-Ölen enthalten und bekräftigen deren Wirkung. Nicht immer werden sie explizit gelistet, ihre Existenz begründet sich eher mit ausgewählten Inhaltsstoffen, welche die jeweiligen Spurenelemente und Mineralstoffe beinhalten.

Folgende dieser wichtigen Nährstoffe sind in aller Regelmäßigkeit im CBD Öl zu finden:

  • Zink – arbeitet am Stoffwechsel und fördert die Regeneration der Haut
  • Magnesium – wichtig für den Blutkreislauf und das Immunsystem
  • Eisen – hilft beim Transport von Sauerstoff durch das Blut
  • Kupfer – stärkt das Immunsystem und hilft bei der Produktion roter Blutkörperchen
  • Natrium – wichtig für die Weitergabe von Nervenimpulsen
  • Phosphor – stärkt Zähne und Knochen
  • Mangan – hat bei Enzym-Vorgängen einen Anteil

Während keine der übermittelten Dosierungen ausreichend oder medizinisch exklusiv für eine Behandlung zu rechtfertigen wäre, sind diese Stoffe doch vorrangig für einen gesunden Allgemeinzustand und effektiv arbeitende Prozesse im Körper von Bedeutung.

Es ergibt sich damit eine positive Wechselwirkung zu den Cannabinoiden, welche aber nach wie vor der wichtigste Bestandteil der CBD-Öle bleiben.

Carotinoide und Chlorophyll

Beide Stoffe befinden sich ebenfalls im CBD-Öl. Die Carotinoide sind für den goldenen Schimmer der Öle verantwortlich. Sie haben positive Effekte im menschlichen Organismus, da sie beispielsweise das Immunsystem bei seiner Arbeit unterstützen, die Zellmembrane eben dieser Zellen verstärken und angeblich sogar frühzeitiger, optischer Alterung der Haut entgegenwirken.

Die Wirksamkeit von Carotinoiden wurde mittlerweile hinreichend erforscht.

Chlorophyll hingegen beschert dem Öl die meist leicht grünliche Farbnuance. Der Stoff ähnelt dem Hämoglobin und nimmt deshalb unter anderem Einfluss auf die Atmung der körpereigenen Zellen.

Wenn diese so atmen, wie sie es sollen, ist eine verbesserte Reinigung und damit Entgiftung des Körpers möglich. Das Immunsystem würde als sekundärer Effekt ebenso gestärkt werden.

Wie sollte CBD Öl für eine optimale Wirkung dosiert werden?

Pauschal empfehlen wir immer die Verzehrempfehlung des Herstellers, welche sich unter anderem auf der Verpackung, in der Beilage und/oder auf der Flasche befindet, konsequent zu berücksichtigen.

Weiterhin ist die Dosierung generell von der Konzentration des Cannabidiols abhängig. Dennoch existieren einige Richtwerte, bei welchen Beschwerden sich eine bestimmte Dosierung stärker als andere bewahrt hat.

Bei leichten und einfachen Beschwerden oder wenn Sie CBD einfach für seinen angenehmen Effekt einnehmen möchten, reicht der Einsatz von einem Öl mit einer Konzentration von etwa 5%.

Ungefähr je drei Tropfen am Morgen und Abend können eingenommen werden, sofern damit nicht die Verzehrempfehlung des Herstellers überschritten wird. Wer sich an den Effekt vom CBD-Öl gewöhnt hat, könnte nach einigen Wochen auch einen Tropfen mehr dosieren.

Bei mehreren zeitgleich auftretenden und teilweise schweren Beschwerden sollte das CBD-Öl ebenfalls leicht dosiert eingenommen werden, wobei hier über die kommenden Wochen eine stärkere Dosierung denkbar ist.

Zwei- bis dreimal täglich fünf Tropfen von einem Öl mit 5% Konzentration sind empfehlenswert. Beachten Sie im Zuge dessen, dass bei auftretenden Nebenwirkungen, selbst wenn diese nicht zu erwarten sind, sofort wieder auf eine niedrigere Dosierung umgestiegen werden sollte.

Bei Schlafstörungen oder Magen-Darm-Beschwerden ist schon der Einsatz eines CBD-Öls mit 2 oder 3% Konzentration denkbar. Die leicht dosierten CBD-Öle entfalten immer noch eine positive Wirkung, zudem wird der sowieso schon empfindliche Magen so nicht überreizt.

Wie immer haben Sie nach einigen Wochen oder Monaten die Möglichkeit, die Dosierung eigenmächtig anzuheben, wenn Sie mit der Wirkung vom CBD besser vertraut sind.

Selbiges gilt für den Einsatz bei psychischen Beschwerden wie Stress, Nervosität oder Angst. Hier ist denkbar das CBD Öl bei Bedarf einzunehmen. Verspüren Sie also einen Angstschub oder fühlen Sie sich besonders nervös, könnten Sie etwa drei Tropfen von einem 2-5% dosierten Öls einnehmen. Zur Prävention ist eine Einnahme am Morgen, Mittag und Abend denkbar.

Bei chronischen Beschwerden, schweren Krankheitsverläufen sowie im Zuge einer Chemotherapie sollte die Einnahme unbedingt zuvor mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Diese schweren Erkrankungen gehören durch einen Mediziner diagnostiziert, beobachtet und behandelt. Die Einnahme von CBD-Öl ersetzt trotzt dessen positiver Wirkung folglich keinen Besuch bei einem Allgemein – oder Facharzt. Mit selbigem ist die Dosierung abzusprechen. Generell werden bei solchen schweren Erkrankungen höhere Konzentrationen ab 10% verwendet, die mehrmals täglich mit rund vier bis fünf Tropfen dosiert werden.

Ebenso sollten Sie bei der Einnahme Ihre persönlichen Umstände beachten. Eine zierliche Frau mit 50 kg Körpergewicht dosiert das CBD-Öl für eine positive Wirkung immer niedriger als ein Hüne mit 110 kg.

Insbesondere deshalb sollten Sie, unabhängig von der gewünschten Wirkung, immer behutsam beginnen und die Dosierung erst nach vorheriger Eingewöhnung Schritt für Schritt anheben.

Unser Fazit zur Cannabidiol Wirkung und dem Einsatz von CBD Ölen/Produkten

In diesem Artikel und unserem ersten Beitrag zur CBD Wirkung sowie den einzelnen Cannabinoiden haben wir Ihnen viele Einsatzmöglichkeiten, Studien und genaue Abklärungen über die Inhaltsstoffe präsentiert.

Aufgrund der zahlreichen positiven gesundheitlichen Effekte schwören einige Menschen auf den konsequenten Einsatz von CBD, andere sehen es als effektives Mittel bei akuten oder chronischen Leiden, selbst wenn keine dauerhafte Einnahme angestrebt wird.

Um Ihnen die Wahl des “richtigen” Produktes zu erleichtern, haben wir in unserem großen Test die besten CBD Öle und eine CBD Paste getestet und mit einem Fazit versehen. Bei all diesen Produkten können Sie sich der exzellenten Qualität und damit einer bestmöglichen Wirkung vom CBD sicher sein.

Ebenso finden Sie im großen Test unterschiedliche Dosierungen, damit Sie den Einsatz des Cannabidiol noch spezifischer auf Ihre Wünsche, persönlichen Umstände und gegebenenfalls die alternative Behandlung von Erkrankungen und Symptomen abstimmen können.

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