CBD Wirkung auf dem Prüfstand Teil-1: Welche positiven Effekte stecken in dem Hanf-Wundermittel?

CBD Wirkung auf dem Pruefstand - welche positiven Effekte

Cannabidiol wird immer wieder mit unterschiedlichen positiven Effekten und alternativen Behandlungen bei Erkrankungen in Verbindung gebracht. Sicher haben auch Sie schon einmal davon etwas gehört, dass medizinischer Hanf zum Beispiel Krebspatienten helfen soll: Das ist nicht nur dem THC, sondern den verschiedenen Cannabinoiden, darunter vor allem CBD, zu verdanken. Wie immer bei Nahrungsergänzungsmitteln lässt sich aber schnell die Übersicht verlieren, zudem sich über Hörensagen viele verschiedene Effekte wie ein Lauffeuer verbreiten, für die aber de facto keine Forschungen oder ausreichend gute Ergebnisse existieren.

Mit dem folgenden Artikel stellen wir die CBD Wirkung auf den Prüfstand und widmen uns den unterschiedlichen Erkrankungen, bei denen diese einen positiven Effekt verspricht. Das muss nicht unbedingt eine vollständige Genesung sein, teilweise steht CBD lediglich zur Behandlung von Symptomen im Fokus - was insbesondere bei Menschen mit chronischen Leiden oder Schmerzen aber bereits eine wertvolle Unterstützung im Alltag darstellt. Um Ihnen die aktuelle Lage so präzise wie möglich zu verdeutlichen, versuchen wir außerdem eine Vielzahl von Studien zu liefern. So wissen Sie genau, was CBD hinsichtlich seiner Wirkung kann, was vermutet wird und was sich mitunter lediglich als nicht zu beweisende Behauptung entpuppt.

Unsere Artikelserie unterteilt sich in den ersten Teil und einen zweiten Blogbeitrag. Während wir uns hier spezifischen Erkrankungen und den Cannabinoiden mitsamt ihrer Wirkung widmen, wird es in unserem zweiten Teil um zusätzlich enthaltene Stoffe wie Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe sowie die Dosierung von CBD Produkten gehen. So bleiben Sie auf dem neuesten Stand, was die Wirkung von CBD (Produkten) angeht und wie diese in der Praxis tatsächlich helfen!

Wieso kommt es beim Cannabidiol überhaupt zu einer Wirkung?

Das Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid. Es wurde verhältnismäßig spät entdeckt, nämlich erst in den 60er- und 70er-Jahren, in denen es klugen Forschern gelang, das THC vom CBD zu trennen und somit eine Unterscheidung zwischen Cannabinoiden voranzutreiben. Zwar liegen zwischen damals und heute einige Jahrzehnte, viele andere wichtige Stoffe wie beispielsweise die Salizylsäure wurden aber schon vor mehreren Jahrhunderten erforscht.

Mit der Trennung beider Cannabinoide war es nicht getan, vor allem weil zeitgleich das THC immer populärer und als Rauschmittel eingesetzt wurde. Cannabidiol musste so ein Schattendasein fristen, wurde von der Öffentlichkeit wenig bis gar nicht beachtet. Erst nach dem Jahrtausendwechsel hat sich das Schritt für Schritt geändert. Die umfassende öffentliche Aufklärung, eine wachsende Abneigung gegen "Chemiebomben" aus der Pharmaindustrie und allerlei chronische Erkrankungen, gegen die bis heute keine adäquate Behandlung existiert, ließen das Bedürfnis nach alternativen Heilmethoden wachsen.

Cannabidiol avanciert zu einer davon. Zu verdanken war das Professor Allyn Howlett, ansässig damals an der Saint-Louis-Universität im US-Bundesstaat Missouri. Ihr gelang es zweifelsfrei nachzuweisen, dass der Körper ein eigenes Endocannabinoid-System besitzt.

Cannabinoid-Rezeptoren: Sie ermöglichen überhaupt erst einen Effekt!

Das Endocannabinoid-System setzt sich aus vielen verschiedenen Rezeptoren zusammen, die zwei bekanntesten und für die Wirkung maßgeblichen sind:

  • Rezeptor 1 (CB1)
  • Rezeptor 2 (CB2)

Der CB1 befindet sich unter anderem im Nervensystem des Darms und zugleich im zentralen Nervensystem. Der CB2 hingegen ließ sich in den Zellen vom menschlichen Abwehrsystem und in solchen, die den Stoffwechsel der Knochen zu verantworten haben, nachweisen. Natürlich hat der Körper dieses Endocannabinoid-System nicht erschaffen, um irgendwann im 21. Jahrhundert einmal von der Wirkung von CBD zu profitieren. Er kann Cannabinoide nämlich sogar eigenständig produzieren (und macht das auch), um verschiedene Körperabläufe im menschlichen Organismus zu regulieren.

Beeinflusst werden dadurch unter anderem:

  • das Abwehr- und Immunsystem
  • Ängste und Nervosität
  • emotionale Stimmungslage
  • Appetit, Körpertemperatur und Schlaf
  • empfundene Schmerzen

Dieses vielseitige Wirkspektrum vom Endocannabinoid-System und den damit verbundenen Cannabinoiden macht es ein Leichtes, die Wirkung von CBD in der Theorie nachzuvollziehen. Gerade weil diese Rezeptoren an unterschiedlichen Orten im Körper "verstreut" sind, setzt die CBD Wirkung auch keinesfalls nur an einer Stelle an.

In der Praxis: So könnte Cannabidiol eingesetzt werden

Die hier genannten Einsatzgebiete sind keinesfalls die einzigen, bei denen CBD eine Wirkung entfalten könnte. Letztlich reagiert jeder Mensch immer ein wenig anders, zudem sind wissenschaftliche Studien längst nicht für jede erdenkliche Situation und Erkrankung angefertigt. Die Forschung mit Cannabidiol befindet sich noch immer in einem fortgeschrittenen Anfangsstadium, weshalb vor allem auch persönliche Erfahrungen anderer Menschen und authentischer Käufer eine Anregung für den Einsatz darstellen.

Nachfolgend stellen wir Ihnen Einsatzgebiete für das Cannabidiol und dessen Wirkung vor. Sofern verfügbar, versuchen wir diese Anwendungsmöglichkeiten mit konkreten Studien zu untermauern. Es ist zu berücksichtigen, dass diese Studien meist nur teilweise online publiziert werden und zudem nahezu immer in englischer Sprache existieren. Dazu kommt es, weil derartige wissenschaftliche Studien für die internationale Gemeinschaft und daher in der gängigsten aller Sprachen verfasst werden. Speziell durch die stets einsehbaren Abstrakte haben Sie dennoch die Gelegenheit, die Erkenntnisse der Forscher selbst nachzuvollziehen.

CBD gegen Schlafstörungen und Einschlafprobleme

Das Endocannabinoid-System reagiert nachweislich mit dem menschlichen Schlaf, wenn auch nicht in so starker Weise, wie das beispielsweise mit körpereigenen Hormonen (Melatonin) der Fall ist. Ebenfalls positiv wirkt sich die beruhigende Wirkung vom Cannabidiol aus, welche sich insbesondere bei Menschen mit Einschlafproblemen als ernstzunehmende Hilfe erweist.

Unter anderem haben sich diese und diese Studie mit der Interaktion zwischen CBD und dem menschlichen Schlaf befasst. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass sich das Cannabidiol definitiv positiv auswirkt. Vor allem soll es einen positiven Effekt bei der Regulation des Schlafs haben, welcher dadurch eine höhere Stabilität erlangt. Das könnte für Personen interessant sein, die in der Nacht häufiger von alleine oder schon durch eigentlich zu vernachlässigende Geräusche aufwachen.

Forschungen zeigen positiven Effekt von CBD auf Schlaf

Wichtig ist vor allem die Interaktion mit den CB1 Rezeptoren. So zeigen die Studien auf, dass die einzelnen Schlafphasen zwar nicht konkret beeinflusst wurden, zumindest nicht in dieser Untersuchung, die Stabilität dieser und damit ein gesunder Ablauf wurden aber unterstützt.

Sinnvoll könnte ein Einsatz daher als Alternative zu chemischen Schlafmitteln sein. Diese haben stets den Nachteil, dass sie eine Suchtwirkung erzeugen können und zudem die Gefahr besteht, dass Sie vorzeitig aufwachen - während Sie das Schlafmittel noch "vernebeln" würde. CBD hat hingegen keinerlei abhängig machende Wirkung, auch gewöhnt sich der Mensch weder psychisch noch physisch an die Einnahme. Möchten Sie einen gesunden Schlaf, dem Sie am nächsten Morgen viel Energie und ein angenehmes Wohlbefinden zu verdanken haben, ist CBD mitsamt seiner Wirkung daher definitiv eine Alternative.

Bei psychischen Beschwerden wie Stress, Angst, Panik oder Burnout

Sofern diese Symptome nicht dauerhaft und besonders intensiv auftreten, sind sie nicht zwingend ein Zeichen einer psychischen Erkrankung. In einigen Situation spürt der Mensch einfach mehr Angst oder Stress, hingegen könnte man Burnout und Erschöpfung auch auf andere natürliche Weise, wie beispielsweise mit einem ausgedehnten Urlaub oder Yoga, entgegenwirken. CBD ist dennoch eine gute Alternative, zumal auch hier wieder die klassischen Risiken von starken pharmazeutischen Medikamenten vermieden werden. Sie sind es, die oftmals eine lange Liste von Nebenwirkungen haben, die keinesfalls "nur" im Zusammenhang mit der Psyche auftreten, sondern zu allerlei körperlichen Beschwerden führen können.

Eine Studie kam zu der Erkenntnis, dass das Endocannabinoid-System eng mit unserem mentalen Wohlbefinden verzweigt ist. Außerdem stellten die Wissenschaftler fest, dass das CBD auf unterschiedliche Art und Weise mit der Psyche interagiert. Grund dafür ist die direkte Einwirkung auf das zentrale menschliche Nervensystem. Wichtig ist das deshalb, weil so nicht nur ein Spektrum einer psychischen Beklemmung behandelt werden könnte, sondern CBD bei unterschiedlichen Symptomen Wirkung zeigt.

Sollten Sie die oben beschriebenen Angst- und Panikzustände, Burnout und Co. dauerhaft verspüren und sollten diese über die Zeit sogar noch zunehmen, ist dringend ein Besuch bei einem Arzt und eine eventuelle psychologische Behandlung anzuraten. CBD kann Ihnen zwar hinsichtlich der Symptome helfen, nicht aber tiefer sitzende psychologische Beschwerden oder ungesunde Verhaltensmuster therapieren. Eine langfristige Alternative kann daher nur eine umfassende medizinische und psychologische Behandlung sein - für Depressionen gilt das natürlich noch umso mehr.

Bei Depressionen suchen Sie bitte umgehend einen Fachmann auf. Eine einzige, mögliche Ausnahme ist der sogenannte "Winter Blues", der bei recht vielen Menschen in den Wintermonaten zustande kommt, was dem kalten Wetter, den kurzen Tagen und der kaum scheinenden Sonne zu "verdanken" ist. Insbesondere im Winter könnten Sie sich das Gemüt mit Hilfe vom Cannabidiol durchaus effizient aufhellen. Schwerwiegende Depressionen sind damit, insbesondere ohne vorherige Absprache mit einem Mediziner, aber nicht behandelbar.

Einsatz gegen Diabetes

Diabetes gehört vor allem in der westlichen Welt zu den leidigen Volkskrankheiten. Während sich Typ1 durch eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse kennzeichnet, wodurch wiederum die Produktion von Insulin stark gehemmt wird, kommt es bei Typ2 vor allem zu Entzündungsherden und Durchblutungsstörungen.

Die Hadassah Universitätsklinik in Jerusalam fand kürzlich heraus, dass CBD insbesondere in der Behandlung von Typ1 eine vielversprechende Wirkung zeigt. Die entzündungshemmende Wirkung spielt eine entscheidende Rolle und sorgte bei den Untersuchungen der Wissenschaftler für erste Anzeichen, dass diese die Entzündungen in der Bauchspeicheldrüse rückgängig machen könnte, wodurch wiederum Insulin besser produziert und aufgenommen wird.

Weil für Diabetes nach wie vor lediglich eine dauerhafte Behandlung existiert, nicht aber eine medikamentöse Therapie, die die Erkrankung komplett verschwinden lassen würde, gewinnt das Cannabidiol in der Diabetes-Forschung eine besondere Stellung. Mehrere Studien widmen sich deshalb der Behandlung und Wirkung von und durch CBD. So wurden unter anderem ein niedrigeres Auftreten bei Mäusen sowie die Wechselwirkung mit dem Endocannabinoid-System in einigen dieser Studien untersucht. Zum aktuellen Zeitpunkt befindet sich die Wissenschaft aber vorwiegend noch auf dem Stand von theoretischen Prüfungen oder Untersuchungen bei Tieren.

Von einem breitgefächerten Einsatz des Cannabidiol in der Diabetes-Therapie ist der wertvolle Stoff aus dem Hanf also noch weit entfernt. Was aber nicht bedeutet, dass er nicht eines Tages einmal eine immense Rolle da einnehmen wird. Zum aktuellen Zeitpunkt könnte er für Betroffene unter Umständen zur Linderung von Symptomen interessant sein, stellt aber natürlich keinen Ersatz für die medizinisch verordneten und lebenswichtigen Insulinspritzen dar.

Wirkung bei Multipler Sklerose

Die Forschung bei MS (Multipler Sklerose) steckt noch in den absoluten Babyschuhen. Vielversprechende Ergebnisse gibt es dennoch, so haben Forscher beispielsweise die Wirkung von CBD bei MS-Tieren untersucht. Mäusen wurde über einen Zeitraum von zehn Tagen CBD verabreicht, wodurch sich eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der physischen Agilität sowie des Allgemeinzustandes feststellen ließ. Um positive Ergebnisse zu unterstützen, sind aber noch viele weitere Studien erforderlich.

Kaum überraschend ist es erneut die entzündungshemmende Wirkung, welche eine Schlüsselrolle einnimmt. Da die CBD Wirkung mit dem zentralen Nervensystem interagiert, spielt diese aber ebenfalls eine Rolle, selbst wenn es sich bei MS nicht um ein psychisches Krankheitsbild handelt. Generell sind Wechselwirkungen mit den menschlichen Zellen, wie anfänglich mit Hinblick auf die zwei elementaren Rezeptoren, ein Grund für eine positive Zukunftsaussicht.

Interessante Studien zeigen den Effekt bestimmter Wirkstoffe (Sativex) sowie die mitunter hemmende Entwicklung des MS-Fortschritts auf: Studie 1 und Studie 2

Wirkung von CBD bei Verdauungs- und Magen-/Darmbeschwerden

CBD bei Verdauungs und Darmbeschwerden

Die Liste möglicher Erkrankungen am Magen-/Darmtrakt ist lang. Sie reicht von gelegentlichen Blähungen und Durchfällen, über chronische Erkrankungen wie das Reizdarm- oder Reizmagensyndrom bis hin zu schwerwiegenden Krankheiten wie Morbus Crohn. Die Lebensqualität wird durch Darmerkrankungen maßgeblich reduziert, Personen fühlen sich nicht nur häufiger schlapp, sie sind zugleich anfälliger für weitere Folgeerkrankungen. Zudem nimmt der Darm bei der Serotoninproduktion (das "Glückshormon") eine zentrale Rolle ein. Funktioniert der Darm als "zweites Gehirn des Menschen" nicht richtig, sind psychische Probleme wie Depressionen ebenso eine logische Folge.

Aus persönlichen Erfahrungsberichten hört man immer wieder, wie gut Cannabidiol Personen mit solchen Magen- und Darmerkrankungen hilft. Insbesondere durch Nervosität und Stress ausgelöste Symptome, wie meist beim Reizdarm und Reizmagen der Fall, lassen sich durch CBD sehr gut behandeln. Wissenschaftler beschäftigen sich deshalb intensiv mit dem Hanf und CBD. Das liegt auch daran, dass beispielsweise bei vielen chronischen Erkrankungen wie Reizdarm und Reizmagen keine adäquaten Therapien existieren. Betroffene sehen sich daher meist gezwungen, sich mit der Krankheit "anzufreunden", mit dieser also leben zu lernen und nur bei steigenden Intensitäten Medikamente zur Linderung von Symptomen einzunehmen.

CBD wurde in dieser Studie umfassend in Verbindung mit entzündlichen Darmbeschwerden überprüft. Außerdem spielt CBD bei Morbus Crohn ebenso eine immer wichtigere Rolle. Bei Morbus Crohn handelt es sich um eine besonders schwerwiegende Erkrankung am Darmtrakt, die sich durch häufige, mehrmals täglich stattfindende Durchfälle kennzeichnet. Betroffene sind daher meist nicht mehr in der Lage einen gewöhnlichen Beruf auszuüben oder ihrem Alltag nachzugehen. Ein möglicher Durchbruch von Cannabidiol in der Therapie gegen Morbus Crohn würde für diese einen immensen Stellenwert erlangen und womöglich die Chance eines ganz neuen Lebens ermöglichen.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten dank der Wirkung von CBD sind absolut denkbar

Mit unserer obigen Auswahl haben wir Ihnen bereits viele potentielle Einsatzgebiete von Cannabidiol in der Praxis aufgezeigt. Das komplette Spektrum wird damit aber nicht abgedeckt, denn tatsächlich vermuten Wissenschaftler positive Interaktionen zwischen CBD, dem Endocannabinoid-System und damit in der Behandlung von unzähligen Erkrankungen sowie Symptomen.

Unter anderem existieren berechtigte Vermutungen, dass das Cannabidiol hier ebenfalls entweder Symptome lindert, zur Prävention genutzt werden kann oder gar regenerative Effekte auslösen könnte:

  • bei chronischen Schmerzen
  • bei Migräne
  • bei Patienten mit Epilepsie
  • bei Autismus
  • bei Krebs
  • bei äußerlichen Hautentzündungen wie Akne oder Neurodermitis
  • bei Arthritis
  • bei Magersucht
  • bei Osteoporose

Die vielfältigen möglichen Einsatzgebiete sind beeindruckend, für Kenner von CBD und seiner Wirkungsweise aber nicht unbedingt überraschend. Schon eingangs haben wir Ihnen aufgezeigt, wie weitläufig das Endocannabinoid-System im menschlichen Organismus anzutreffen ist, deshalb ist es nur logisch, dass CBD als interagierendes Element ebenso eine sehr flexible Wirkung besitzt.

Mehrere Eigenschaften vom CBD spielen dabei eine entscheidende Rolle. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen einmal vermutete Wirkungen aller wichtigen Cannabinoide vorzustellen. In unserem Test der besten CBD Produkte haben wir auch deshalb ausschließlich Vollspektrum-Produkte gelistet, da diese einen möglichst breiten, positiven Effekt erzielen.

Wirkung von CBD und weiteren Cannabinoiden

Während beim CBD, als prominentestem Cannabinoid neben THC, schon viele unterschiedliche Studien existieren, sind diese bei vielen anderen Cannabinoiden noch Mangelware. Immer wieder wird von CBD-Befürwortern Kritik an der Pharmaindustrie vorgebracht, welcher viel daran gelegen ist, dass das CBD nicht mehr als Nahrungsergänzungsmittel, sondern als Arzneimittel zugelassen wird. Folglich ist es zum aktuellen Zeitpunkt teilweise schwer für Forscher, die notwendigen finanziellen Mittel für eigenständige, auch mittel- und langfristig angelegte Studien aufzutreiben.

Alle Cannabinoide interagieren mit dem bereits mehrfach erwähnten Endocannabinoid-System. Bei CBD selbst stehen positive Effekte wie die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung im Vordergrund. Ebenso stellt sich bei zahlreichen Menschen ein Gefühl von Entspannung ein, was in vielerlei Hinsicht positiv zu bewerten ist, unter anderem um Stress anzugehen oder einfach für körperliches Wohlbefinden zu sorgen.

CBD ist ein Cannabinoid

CBC ist ein weiteres Cannabinoid, welches ebenfalls schmerzlindernd (unter anderem auch bei akuten Schmerzen) wirkt. Es hat die Eigenschaften Entzündungen zu hemmen, außerdem werden dem CBC positive Effekte beim Austausch und der Regeneration von körpereigenen Zellen nachgesagt.

Das CBDA besitzt aktuellen Erkenntnissen nach eine antiemetische Wirkung, weshalb diese Cannabinoid bei Übelkeit hilft. Unter anderem bei Patienten mit einer laufenden Chemotherapie, wo Übelkeit mit Erbrechen immer wieder eine der gängigsten Nebenwirkungen ist, rückt es daher in den Fokus. Zudem erkunden Forscher aktuell, welche positive Wirkung bei Krebszellen selbst existiert. Vermutungen deuten darauf hin, dass das CBDA sogar behilflich sein könnte, um bösartige Krebszellen absterben lassen.

CBG ist ein Cannabigerol, dem eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben wird. Die antibakterielle Wirkung kann bei der Regeneration und dem allgemeinen Wohlbefinden (mittelfristig) behilflich sein. Außerdem ist diese antibakterielle Wirkungsweise bei durch Bakterien verursachte Erkrankungen, zum Beispiel im Darmtrakt, positiv zu bewerten.

CBN soll eine sehr seichte psychoaktive Wirkung haben. Da es nur in sehr geringfügigen Mengen in der Hanfpflanze enthalten ist, reicht diese bei einem gewöhnlichen Konsum aber längst nicht für einen High aus. Vielmehr soll diese psychoaktive Wirkung dazu beitragen, mit Hilfe von CBN beispielsweise Ängste zu lindern oder Stress zu nehmen. Weiterhin kann es zu einer Senkung vom Augeninnendruck behilflich sein.

Die wertvollen Effekte der Cannabinoide sind übrigens auch der Grund, warum sich immer mehr Hollywood-Stars für eine CBD-Behandlung entscheiden, wie diesem Artikel entnommen werden kann.

Weitere in CBD Produkten enthaltene Stoffe, die eine positive Wirkung versprechen

Alle in unserem Test überprüften und gelisteten Produkte arbeiten mit Hanföl als natürlichen Träger. Das Hanföl selbst ist für eine Reihe von weiteren möglichen positiven Effekten verantwortlich, welche im Zusammenschluss mit den Cannabinoiden positiv reagieren. Besonders wertvoll werden zum Beispiel die Gamma-Linolensäure, Omega-3 und -6-Fettsäuren sowie diverse Mineralstoffe erachtet. Sie können unter anderem:

  • entzündungshemmend wirken
  • den Aufbau der Zellmembrane unterstützen
  • für einen verbesserten Nährstofftransport sorgen
  • im Fall von Vitaminen stimmungsaufhellend wirken

Da wir uns in diesem Artikel vorrangig den Cannabinoiden im CBD Öl gewidmet haben, welche für die einzigartige Wirkung maßgeblich entscheidend sind, widmen wir uns den Zusatzstoffen, welche sich teilweise auch durch das Hanföl ergeben, in unserem zweiten Teil unserer großen Artikelserie zur Wirkung von CBD-Produkten.

Gern möchten wir Sie an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass Sie in unserem Test der sechs besten CBD Öle ausschließlich Vollspektrum-Produkte finden, die alle oben genannten Cannabinoide sowie die wertvollen Zusatzstoffe enthalten. Indem Sie sich für eines davon entscheiden, erhöhen Sie also selbst Ihre Chance, von einem möglichst positiven Effekt des wertvollen Hanfproduktes zu profitieren!

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