CBD bei Verdauungsproblemen und Magen-/Darmbeschwerden

Verstopfungen, Durchfall oder Blähungen - niemand redet gerne über Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt, dabei sind sie allgegenwärtig und keinesfalls so selten, wie man vielleicht aufgrund ihres heimlichen Schattendaseins annehmen würde. Dennoch sind Durchfall und Co. kein Thema für den Mittagstisch unter Kollegen oder bei Ausflügen mit der Familie, weshalb sich Betroffene meist eher im Stillen selbst helfen.

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In der westlichen Welt leiden rund 1/3 aller Menschen unter regelmäßigen Verdauungsproblemen, wobei die Dunkelziffer sogar noch höher ausfallen dürfte. Nicht immer lassen sich die Ursachen einwandfrei identifizieren, vor allem Beschwerden wie ein Reizdarm oder Reizmagen sind für Mediziner meist der letzte Ausweg, wenn sich keine klaren Probleme und gesundheitliche Defizite feststellen lassen. Ebenso schwer wie die Diagnose, gestaltet sich die Behandlung. Genau dann kommt für Betroffene das natürliche Cannabidiol ins Spiel.

Was sind Verdauungsprobleme und wie kommt es zu diesen?

Probleme mit Magen und Darm müssen nicht unbedingt da entstehen. In der Medizin wird der Darm gern als "das zweite Gehirn" des Menschen bezeichnet, denn vor allem Emotionen, Stress und Ängste wirken in direkter Art und Weise auf diesen, zudem ist der Darm beispielsweise maßgeblich an der Produktion von Serotonin beteiligt, könnte bei Missständen also sogar Depressionen auslösen.

Nicht nur sind Magen und Darm sehr empfindlich, auch spielen viele weitere Gründe als mögliche Ursache bei Beschwerden eine Rolle. So unterliegt speziell dar Darm einem kontinuierlichen Alterungsprozess. Die Beschwerden in der Bevölkerung nahmen auch deshalb zu, weil ab dem 50. Lebensalter eine natürliche Degeneration des Darms eintritt. Magenbeschwerden, Durchfälle und Co. sind dann die logische Folge, welche im hohen Alter zur zusätzlichen Belastung avancieren. Durch den Verlust von Verdauungssäften sowie Elastizität können vor allem Nahrungsfette Probleme bereiten.

Die Ernährung begünstigt Probleme mit der Verdauung ebenfalls erheblich. Eine schlechte Ernährung, bestehend aus Softdrinks und Fast-Food, gilt als natürlicher Feind eines gesunden Darms. Vor allem Ballaststoffe, Vitamine und leicht verträgliche Speisen, wie unter anderem Reis, sind hingegen eine Wohltat. In den westlichen Ländern sind Magen- und Darmprobleme häufiger als im Osten anzutreffen, was mit unserer natürlichen Ernährung zu tun hat, die sich aus eher fettreichen Speisen und vielen Kohlenhydraten zusammensetzt.

Stress, Ängste und jede andere Form der psychischen Belastung sind nicht zu vernachlässigen. Sicher haben auch Sie schon einmal aufgrund von Nervosität Magenprobleme bekommen. Der Magen kann außerdem bei Stress und Angst krampfen oder es kommt bei einer starken Nervosität zu Durchfällen, obwohl hinsichtlich der Ernährung eigentlich keine Gründe dafür zu finden sind. Die Ausrichtung des Darms als das zweite Gehirn des Menschen macht ihn leider auch besonders anfällig gegen emotionalen Stress. Das parasympathische Nervensystem ist es, welches eine heilende Funktion auf den Darm ausübt - dieses verweigert unter Stress aber die Arbeit, funktioniert also nur in Ruhephasen.

Lebensmittelunverträglichkeiten sowie Nebenwirkungen von Medikamenten spielen ebenso eine Schlüsselrolle. Immerhin haben diese den Vorteil, dass sie sich relativ einfach identifizieren lassen. Bei Unverträglichkeiten hilft nicht mehr als ein Verzicht, Medikamente werden hingegen meist nur temporär genommen. Sobald die Medikamente nicht mehr nötig sind, wird sich die Darmflora in aller Regel ebenfalls erholen. Existieren keine klaren organischen Ursachen, sprechen Mediziner von sogenannten "dyspeptischen Beschwerden", welche frei übersetzt so viel wie "Fehlverdauung" bedeuten.

Die Verdauung ist demnach ein sehr komplexer Prozess, der leider schnell in eine Schieflage geraten kann. Zwar sind kleinere Beschwerden nicht zwingend gesundheitlich bedenklich, halten diese über längere Zeit an, sollte aber ein Arzt konsultiert werden. Selbiges gilt für starke Durchfälle mit Erbrechen, da der Körper dann binnen weniger Stunden komplett dehydrieren kann, wodurch sich weitere Gefahren ergeben. Außerdem ist es bei Verdauungsproblemen immer wichtig, diese möglichst schnell anzugehen. Speziell Krankheiten wie der Reizdarm und -magen können chronisch werden und Betroffene so über Jahrzehnte oder gar ein ganzes Leben lang begleiten.

Klassische Symptome bei Verdauungsproblemen

Die Symptomatik bei Verdauungsproblemen ist sehr vielfältig. Wir widmen uns an dieser Stelle vor allem den gängigen Symptomen. Es ist aber durchaus möglich, dass es beispielsweise zu ernsthaften Schäden am Darm kommt, zum Beispiel in Form eines Durchbruchs bei einer länger anhaltenden Verstopfung. Auch Erkrankungen wie Morbus-Crohn haben eine ganz eigene Symptomatik, die sich bei diesem Beispiel durch massive Durchfälle, mehrmals am Tag und meist jeden Tag, kennzeichnet.

Die "klassischen" Symptome bei Verdauungsprobleme sind:

  • Blähungen
  • Magenkrämpfe und -schmerzen
  • Durchfall
  • Verstopfungen (mit schmerzhafter Stuhlabsonderung)
  • Inkontinenz

Bei Magen- und Darmproblemen hat oberste Priorität, das jeweilige Problem zu identifizieren und dieses anzugehen. Die Symptome verfliegen meist zusammen mit dem Problem, zudem wird so nicht das Risiko eingegangen, dass die Beschwerden chronisch werden und Betroffene über längere Zeit begleiten. Festgestellt werden können Erkrankungen am Darmtrakt und im Magen auf verschiedene Art und Weise, zum Beispiel mittels einer Magen- und/oder Darmspiegelung, über einen Ultraschall oder Unverträglichkeittests. Blutwerte sowie eine Untersuchung des Stuhls geben weitere wichtige Informationen bezüglich der Entzündungswerte oder möglicher Bakterien. Zudem lassen sich bei Spiegelungen Gewebsproben entnehmen, die ebenfalls im Labor untersucht werden.

Lassen sich bei all diesen Untersuchungen keine organischen Missstände feststellen, die oben genannten Symptome bleiben jedoch weiterhin bestehen, wird im Regelfall ein Reizdarm oder ein Reizmagen diagnostiziert. Das bedeutet, dass der Darm (oder Magen) besonders empfindlich reagieren. Stress kann zu Durchfällen führen, Ängste zu Darmverschluss, auch die emotionale Lage wirkt sich konkret auf den Darm aus. Zudem werden einige Speisen schlechter als andere vertragen, obwohl keine konkrete Unverträglichkeit besteht. Für Betroffene ist diese Diagnose deshalb so ernüchternd, weil es keine Heilung für einen Reizdarm oder Reizmagen gibt. Die Therapie der Symptome wird daher umso wichtiger.

CBD und Verdauungsprobleme: Wie genau hilft das natürliche Extrakt aus der Hanfpflanze den Betroffenen?

Wie Hippokrates schon einst so schön sagt: "Alle Krankheit beginnt im Darm". Umso wichtiger, diesen möglichst gesund und vital zu halten. Die Zeiten, in denen man davon ausgeht, dass der Darm lediglich für die Nahrungsverarbeitung zuständig ist, sind längst vorbei. Das ist auch dem Umstand zu verdanken, dass der Darm mittlerweile bekanntlich unzählige Mikrobioms enthält. Das sind Bakterien, eukaryotische Parasiten, Protozoen und Pilze. Obwohl das anfänglich vielleicht fürchterlich klingt, ist das kein schlechter Umstand, denn diese Bakterien und anderen Organismen bauen eine gesunde Darmflora auf, die vor Erkrankungen schützt.

Das im Zusammenhang mit der Gesundheit so häufig erwähnte Endocannabinoid-System spielt bei Darmerkrankungen ebenso eine Schlüsselrolle, genau genommen sogar gleich doppelt, da das zentrale Nervensystem ebenfalls beeinflusst wird. Vor allem ist das Endocannabinoid-System an einer normalen, gesunden Physiologie vom Darm beteiligt. Die Motilität wird durch dieses konkret beeinflusst, welche unter anderem für die Fettaufnahme, Signalisierung von Hungergefühlen und Durchlässigkeit sowie Entzündungen Sorge trägt.

Die Hauptrezeptorstellen dieses Systems konnten im Darm ebenfalls festgestellt werden. CBD hat einen konkreten Einfluss auf die CB1 und CB2 Rezeptoren, da es eine molekulare Ähnlichkeit zu den endogenen Cannabinoiden besitzt. In der Biologie bezeichnet man diesen Umstand als "Biomimikry".

CBD in Verbindung mit der "Leaky Gut"

Die Darmdurchlässigkeit wird in der englischen Sprache als "Leaky Gut" bezeichnet. Assoziiert wird diese Leaky Gut mit einer Reihe von chronischen Leiden sowie Autoimmunerkrankungen. Eigentlich sollte die natürliche Barriere des Darms selbständig regeln, welche Stoffe zu ihm durchdringen und welchen der Zugang versperrt wird. Klappt das nicht mehr einwandfrei, kommt es zu einem Durchlass von schädlichen Bakterien, die die Darmflora negativ beeinflussen und eine Reihe von unangenehmen Symptomen hervorrufen können. Die Ursachen für solch einen "undichten Darm" sind sehr vielfältig und reichen von einer schlechten Ernährung bis hin zu einer unglücklichen genetischen Veranlagung.

Im medizinischen Fachmagazin "Advanced Research in Gastroenterology & Hepatology" wurde ein Beitrag veröffentlicht, der sich dieser Durchlässigkeit widmet. Die Forscher haben Grund zur Vermutung, dass das Cannabidiol die Durchlässigkeit wieder reduzieren und damit die natürliche Schutzschicht erneut herstellen könnte. Ist eine Leaky Gut für die Beschwerden verantwortlich, lohnt es sich folglich durchaus, eine Eigentherapie mit CBD zu probieren.

CBD und der Reizdarm

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(Bildunterschrift: Zusammenhang zwischen psychischen Reizen und Darmbeschwerden)

Das Reizdarmsyndrom betrifft vor allem den Dickdarm und resultiert in häufigeren Durchfällen, Blähungen, Verstopfungen oder Krämpfen. Die genauen Ursachen für einen Reizdarm sind nicht bekannt, Mediziner vermuten aber Stress und Ängste auf der psychologischen Seite sowie hormonelle Veränderungen auf der physiologischen Seite. Nahrungsmittel können, wenn sie nicht gut vertragen werden, ebenfalls einen Reizdarm intensivieren oder auslösen. Aktuell existiert keine wirklich einwandfrei funktionierende Behandlung. Betroffenen wird meist zu Probiotika für den Aufbau der Darmflora sowie zur Umstellung der eigenen Ernährung geraten.

Die "Phytiotherapy Research" liefert in einem Artikel Anlass zur Vermutung, dass diverse Cannabis-Produkte bei einem Reizdarm positive Effekte auslösen könnten. Vor allem die entzündungshemmenden Effekte sind als wünschenswert zu bewerten, auch die immunmodulatorische Wirkung könnte dem Darm dabei helfen, sich wieder selbst zu stärken und weniger sensibel zu reagieren. Aufmerksamkeit verdienen zudem enterische Gliazellen (EGC), welche chronische und akute Entzündungen im Darm übertragen. CBD soll die Fähigkeit haben, die ECG-Aktivierung zu kontrollieren. Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass das Cannabidiol dem Darm so wieder mehr Selbständigkeit zur eigenen Abwehr in die Hände legen könnte.

CBD bei Magen- und Darmbeschwerden einzusetzen, ist übrigens gar nicht so neu, wie Sie vielleicht vermuten würden. Berichten nach kam das natürliche Extrakt aus dem Hanf schon vor Jahrhunderten zum Einsatz, um Beschwerden mit der Verdauung anzugehen. Seit der neu erlangten Popularität, rückt das CBD bei Darmbeschwerden immer wieder in den Mittelpunkt der alternativen Behandlungen.

CBD und der Darm: Verdauungsprobleme könnten mit dem natürlichen Stoff beseitigt werden

Selbst bei ernsthaften Erkrankungen wie Morbus-Crohn könnte CBD eine Lösung darstellen, denn die anti-entzündliche Wirkung macht sich in vielerlei Hinsicht für den Darm bezahlt. Aufgrund der Fähigkeit vom Cannabidiol Stress zu lindern und Ängste zu nehmen, wird der Darm als zweites Gehirn ebenso aktiv entlastet. Sind psychologische Gründe die Ursache für Beschwerden mit der Verdauung, wäre eine sekundäre Behandlung direkt an der Wurzel also denkbar. Positiv ist zudem zu bewerten, dass das CBD kaum Nebenwirkungen hervorruft, überhaupt beschränken sich diese meist auf eine trockene Zunge, einen niedrigeren Blutdruck oder Schläfrigkeit.

Für alle, die ihren eigenen Darm stärken oder konkrete Probleme angehen möchte, könnte Cannabidiol die Lösung darstellen. Vor allem bei Betroffenen mit Reizdarm, bei denen traditionelle Therapien nicht angeschlagen haben, finden darin mitunter eine Möglichkeit sich selbst zu helfen. Einen Versuch ist es allemal wert, vor allem wenn damit neue Lebensqualität erlangt wird, die durch chronische Magen- und Darmbeschwerden zuvor verloren ging. Um Sie bei Ihrer Entscheidung zu unterstützen, haben wir die besten CBD-Produkte und Öle einmal näher untersucht und Ihnen in unserem großen Test vorgestellt!

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