Blutzuckermessgeräte Test und Kritik 2019

Kleine Helfer mit großer Wirkung - Blutzuckermessgeräte können Menschenleben retten! Insbesondere Menschen mit einer Diabetes-Erkrankung sowie einer laufenden Insulintherapie sind auf die kleinen Geräte angewiesen, da häufiger eigene Messungen fällig werden. Mit diesen lassen sich zu hohe ebenso wie zu niedrige Blutzuckerwerte identifizieren. Je nach Gerät sind außerdem sogar laufende Dokumentationen über Schnittstellen am PC möglich. Wichtig ist dieser Umstand, wenn die Blutzuckerwerte engmaschig dokumentiert gehören, also möglichst in kurzen Intervallen und regelmäßig.

Wie wichtig es ist, dass diese Messgeräte mittlerweile auch für verhältnismäßig wenig Geld im privaten Rahmen Anwendung finden können, zeigt eine Statistik: In Deutschland leben mehr als sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus und/oder verwandten Folgeerkrankungen. Sie zählen zur Risikogruppe, die bei einer Über- oder Unterzuckerung besonders gefährdet ist. Wird der Blutzucker nicht im gesunden Spektrum gehalten, drohen Anfälle, Nervenschäden, Schlaganfälle oder sogar Amputationen. Insbesondere mit Hinblick darauf ist es wichtig, sich anstandslos auf das gekaufte Gerät verlassen zu können - bei jeder Tag- und Nachtzeit!

Die Geräte, welche nach medizinischen Normen gefertigt werden, sind allesamt invasiv. Bis heute existiert kein verlässliches Verfahren zur Eigenanwendung, um den Blutzucker ohne Blut messen zu können. Idealerweise benötigen die Geräte aber so wenig Blut wie möglich und sind zudem so klein, dass sie in jede Hosen- und Jackentasche passen. Die Genauigkeit der Messungen ist ein weiteres, selbstverständliches Kriterium. Wir haben für Sie verschiedene Blutzuckermessgeräte getestet und die unserer Meinung nach sechs besten davon mit einem detaillierten Test und Fazit versehen!

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines und Wissenswertes zu Blutzuckermessgeräten

Blutzuckermessgeräte sind für Diabetiker wichtig und notwendig. Für Menschen ohne Diabetes besteht jedoch keine Notwendigkeit. Der Blutzucker gesunder Menschen bewegt sich, sofern keine Erkrankung vorliegt, sowieso im gesunden Bereich, zudem ist eine Therapie über Insulin nicht notwendig.

Der Markt offeriert Ihnen tendenziell zwei Möglichkeiten, wie die Messungen des Glukosespiegels vonstattengehen könnten: Per optischem oder amperometrischem Verfahren. Wie bereits eingangs erwähnt, sind beide Verfahren invasiv. Um ein wenig Blut kommen Sie also nicht herum, egal für welches der beiden Verfahren Sie sich entscheiden.

Beim optischen Messverfahren wird das Blut mit Hilfe einer Kapillare in das Innere des Behälters gesaugt, welcher wiederum verschiedene chemische Stoffe beinhaltet. Diese führen zu einer Reaktion mit dem Blutzucker selbst, was sich anhand einer Farbveränderung auf dem Teststreifen darlegt. "Optisches" Verfahren heißt es also deshalb, weil Sie anhand der Farbveränderungen beurteilen können, welchem Wert Ihr Blutzucker zum aktuellen Zeitpunkt entspricht.

Beim amperometrischen Verfahren kommt es zu keiner Reaktion mi Chemikalien. Stattdessen arbeiten die Geräte mit einer sehr geringen Spannung, welche wiederum die durch das Blut geführte Stromstärke messen können - die Anzeige erfolgt dann in exakten Werten auf einem LCD-Display. Teilweise wird das amperometrische Verfahren als hochwertiger und exakter wahrgenommen. Studien legen jedoch nahe, dass sich die tatsächlichen Unterschiede zwischen beiden Varianten schnell verlieren und praktisch kaum für Vor- oder Nachteile einer Messmethode sorgen.

Eine wichtige Ergänzung, die beide Verfahren haben können, sind Geräte mit PC-Schnittstellen und/oder integriertem Speicher. Damit lassen sich erfasste Blutwerte im Gerät speichern oder auf den PC übertragen, wo sie später für eine Langzeitauswertung zu Rate gezogen werden. Mitunter ist es, je nachdem wie Ihr Arzt aufgestellt ist, sogar möglich diese direkt vom heimischen Rechner aus auf einen Server zu übermitteln, auf den der Arzt Zugriff hat - so kann auch dieser Veränderungen konsequent kontrollieren und mögliche Gefahren frühzeitig identifizieren.

Zwar gibt es Geräte, die den Blutzucker nicht invasiv, stattdessen beispielsweise über Schweiß oder Zellflüssigkeiten messen, diese sind aber aktuell noch so ungenau, dass sie für einen regelmäßigen Einsatz nicht geeignet sind. Abweichungen können laut der amerikanischen FDA bis zu 40% betragen, was vor allem für Risikogruppen wie Diabetiker, die die Geräte nun einmal größtenteils nutzen, zu viel ist.

Weitere typische, sich unterscheidende Aspekte sind beispielsweise:

  • die benötigte Blutmenge
  • die Zeit von Messung bis zum angezeigten Ergebnis
  • Features wie Durchschnittswertberechnungen und Warnungen
  • Kosten für Teststreifen

Laufende Kosten sind nicht zu vernachlässigen, denn Diabetiker müssen solche Blutzuckermessgeräte oftmals täglich einsetzen - teilweise sogar mehrmals. Die Größe des Gerätes spielt im Zuge dessen ebenso eine, wenn auch kleinere Rolle.

Zusammenfassung Blutzuckermessgeräte Testberichte

SIEGER
  • 8s Messdauer
  • 0,6 µl Blutmenge
  • USB Schnittstelle zur Datenübertragung
  • 20 - 630 mg/dl Messbereich
  • Besonderheit: patentierte Stechhilfe
  • Ausgezeichnet (1,2)
  • 5s Messdauer
  • 0,6 µl Blutmenge
  • Infrarot-Schnittstelle zur Datenübertragung
  • 10 - 600 mg/dl Messbereich
  • Besonderheit: Unterdosierungserkennung, akustische Testerinnerung
  • Ausgezeichnet (1,3)
  • 5s Messdauer
  • 0,6 µl Blutmenge
  • keine Datenübertragung
  • 10 bis 600 mg/dl Messbereich
  • Besonderheit: Speicher für 480 Ergebnisse; 7, 14 und 30 Tage-Durchschnittswerte
  • Sehr gut (1,5)
  • 3s Messdauer
  • 0,3 µl Blutmenge
  • USB-Schnittstelle zur Datenübertragung
  • 10 - 600 mg/dl Messbereich
  • Besonderheit: sehr schnelle Ergebnisse, nur sehr geringe Blutmenge benötigt
  • Sehr gut (1,6)
  • 5s Messdauer
  • 0,6 µl Blutmenge
  • USB-Schnittstelle zur Datenübertragung
  • 20 - 600 mg/dl Messbereich
  • Besonderheit: mit Etui, Speicher für 480 Ergebnisse und eigener Software
  • Gut (1,9)

Kriterien beim Test der Blutzuckermessgeräte: So kamen unsere Ergebnisse zustande

Als potentieller Käufer von Blutzuckermessgeräten können Sie sich in Deutschland auf eine sehr hohe Standardqualität verlassen. Hersteller dieser Geräte müssen sie nach der DIN EN ISO 15197 Norm produzieren. Diese Norm gewährleistet beispielsweise, dass die Abweichung gegenüber geeichten Geräten nicht zu hoch ausfällt. Geeichte Geräte sind wiederum die, die sehr exakte Ergebnisse liefern, zur Selbstanwendung aber ungeeignet sind - diese finden Sie stattdessen in medizinischen Einrichtungen und Praxen. Liefert das Blutzuckermessgerät vergleichbare Ergebnisse, erhält es das CE-Zeichen und darf in den Handel gebracht werden.

Der Gesetzgeber passte die genannte Form zum Jahr 2016 an. Die neue Version trägt den Zusatz "2013" (das Jahr, in welchem sie verfasst wurde) und sieht einen enger gefassten Toleranzbereich bei hohem Blutzucker vor, der nun mehr nur 15% und nicht mehr wie zuvor 20% abweichen darf. Damit erhalten Sie in vielen Fällen eine noch genauere Messung. Selbige muss in 95% aller Fälle innerhalb dieses Toleranzbereichs agieren.

Das CE-Zertifikat bescheinigt Ihnen folglich, dass das Gerät im Handel geführt und in Umlauf gebracht werden darf. Es bedeutet aber nicht, dass sich jedes Gerät identisch ist und keine Unterschiede bestehen würde. Einige Geräte arbeiten beispielsweise in einem enger gefassten Spektrum oder benötigen weniger Blut, teilweise liefern sie schnellere Ergebnisse oder das Anpieksen für den Blutstropfen gestaltet sich einfacher. Hinsichtlich des Displays und der laufenden Kosten bestehen weitere Unterschiede.

Ein Vergleich der Blutzuckermessgeräte lohnt sich also allemal. Wir haben für Sie Blut gelassen und diesen übernommen, wobei wir unseren Fokus natürlich ausschließlich auf solche Geräte richteten, die nach der vom Gesetzgeber vorgegeben Norm produziert worden. Für einen ersten Überblick zu jedem Gerät haben wir außerdem eine Punkteskala bestehend aus vier Aspekten und einer Gesamtbewertung erhoben. Sie baut sich wie folgt auf:

  • Technische Umsetzung inkl. Messgenauigkeit
  • Anwendung des Gerätes
  • Handlichkeit und Ausstattung
  • Kundenzufriedenheit
  • Abschließendes Urteil (Gesamtwertung)

Wir vergeben für jeden der Punkte maximal 100 Punkte. Je weniger Punkte erzielt werden, desto mehr Abzüge fanden statt, es gibt also zu bemängelnde Schwächen. Da es sich in unserer Auflistung hier um die sechs besten Blutzuckermessgeräte handelt, sind die erzielten Punktebewertungen generell sehr hoch - das bedeutet aber nicht, dass es am Markt nicht auch schlechtere Geräte gibt, die wiederum nur wenige Punkte erzielen würden. Sie finden in unserem Test der besten Geräte einfach keine Erwähnung.

Des Weiteren gehen wir bei jedem Blutzuckermessgerät für Sie natürlich auch näher ins Detail. Dafür haben wir uns verschiedene Kriterien herausgesucht, die für Käufer eine besondere Rolle spielen und folglich Beachtung verdienen. Die Ausführungen bei den jeweiligen Kriterien spiegeln sich natürlich sowohl in der Gesamtnote als auch in der obigen Punktebewertung wider. Diese Kriterien lauten für den Blutzuckermessgeräte-Test wie folgt:

Technische Angaben und Konstruktion

Unter diesem Kriterium bekommen Sie die ganze Welt der Zahlen geboten - nämlich unter anderem hinsichtlich der Konstruktion des Gerätes und seiner technischen Beschaffenheit. Werte wie die Messgenauigkeit, Maße und Gewicht spielen eine zentrale Rolle. Aufgrund der Normung solcher Geräte sind die realen Unterschiede in diesem Bereich relativ geringfügig. Würden Geräte komplett versagen, bekämen sie im Gegenzug nicht das CE-Siegel und dürften nicht in den Handel gebracht werden. Dennoch ist für viele Käufer vor allem die Konstruktion ein wichtiger Aspekt, schließlich muss das Blutzuckergerät nicht selten dauerhaft mitgeführt und mehrfach täglich eingesetzt werden.

Anwendung

Wie einfach (oder schwer) gestaltet sich die Anwendung? Wir haben uns die Geräte für Sie genau angeschaut und unter anderem geprüft, wie viel Blut für eine funktionierende Messung notwendig ist, wie lang die Messdauer von Abnahme bis zum Ergebnis bemessen ist und wie sich beispielsweise die Schnittstelle und eine optionale Software schlagen. Das "Anpieksen" spielt ebenso eine Rolle, wobei speziell dieser Punkt immer ein wenig individuell ist.

Besondere Features

Unter diesem Punkt schauen wir uns die Ausstattung des Messgerätes näher an. Dazu gehören beispielsweise mögliche Schnittstellen, separate Softwarelösungen, Anzeigen auf dem Display und integrierte Speicher. Die besonderen Features sollen Sie bei der dauerhaften Anwendung und Dokumentation der Daten unterstützen. Dieser Aspekt ist nicht zu vernachlässigen, schließlich sind nicht immer manuelles Diabetes-Tagebuch und Stift direkt zur Hand. Außerdem ist eine digitale Lösung wunderbar geeignet, um diese regelmäßig an den behandelnden Diabetologen zu übermitteln.

Preis-/Leistungsverhältnis

Die Geräte selbst sind nicht zwingend teuer - Unterschiede gibt es dennoch. Anders als bei vergleichbaren medizinischen Geräten, sind es vor allem die Teststreifen, welche dauerhaft Kosten verursachen und beim Kauf daher eine Rolle spielen sollten. Letztlich handelt es sich aber um vergleichsweise kleine Beträge. Wir zeigen Ihnen auf, wie sich Gerät und weiteres benötigtes Zubehör insgesamt hinsichtlich des Preis-/Leistungsverhältnisses schlagen.

Kundenzufriedenheit

Was sagen andere Käufer dazu? Nicht selten gehen die Meinungen bei Menschen, die regelmäßig ihren Blutzucker messen möchten oder müssen, weit auseinander. Wir versuchen daher für Sie einen Konsens zu finden und Sie über diesen zu informieren. Neben unserer Meinung samt Fazit hier im Test bekommen Sie damit zugleich einen hilfreichen Ausblick, was authentische Käufer für gut oder weniger gut befunden haben.

Wir empfehlen bei solch sensiblen medizinischen Hilfsmitteln wie den Blutzuckermessgeräten pauschal vertrauenswürdige, idealerweise in Deutschland oder von deutschen Unternehmen produzierten Geräte. Auch weil der Preis selbst überschaubar ist, sollten Sie von super günstigen Lösungen aus dem asiatischen Raum, die ohne CE-Zeichen importiert werden, immer absehen. Solche kommen in unserem Test natürlich gar nicht erst vor.

Abschließend erhalten Sie ein Gesamtfazit, was sich aus den Kriterien ergibt und unter anderem die Kurzfassung in Form der Punkteskala widerspiegelt. Weiterhin zeigen wir Ihnen auch auf, welches Gerät als beste Wahl, Premium Wahl und Preis-/Leistungssieger hervorging. In unserem Test finden Sie also garantiert ein Blutzuckermessgerät, was rundum Ihren Ansprüchen und auch dem Budget gerecht wird!

Beurer GL 44 mg/dl Blutzuckermessgerät - Beste Wahl

Unser Testsieger ist der Beurer GL 44 mg/dl, der einerseits mit einer patentierten Stechhilfe und andererseits mit einer moderaten benötigten Blutmenge für eine möglichst einfache Anwendung sorgt. Sein kompaktes, modernes Design, PC-Schnittstellen und eine Beleuchtung am Einfuhrschacht sind weitere Stärken.

Beurer GL 44 mg dl Blutzuckermessgerät

Zusammenfassung des Tests

Technische Umsetzung inkl. Messgenauigkeit

0%
90 %

Anwendung des Gerätes

0%
94 %

Handlichkeit und Ausstattung

0%
93 %

Kundenzufriedenheit

0%
90 %

MedUni Urteil

0%
92 %

Technische Angaben und Konstruktion

Mit einer eher rundlichen Form passt das Beurer Blutzuckermessgerät wunderbar in jede Hosen- und Jackentasche, wobei das leichte Gewicht von lediglich um die 40 g ebenfalls positiv auffällt. Auf der Vorderseite des sehr kompakten und robusten Gerätes befindet sich ein großes Display, welches sich kinderleicht einstellen lässt. Außerdem wurde eine zusätzliche Beleuchtung am Einfuhrschacht untergebracht. Die Messdauer ist mit acht Sekunden zwar eher lang bemessen, letztlich spielt dieser aber nur eine untergeordnete Rolle, sofern wie hier der Fall relativ exakte Messungen erzielt werden. Andere Geräte arbeiten schneller, es handelt sich aber immer nur um wenige Sekunden.

Der 20 - 630 mg/dl Messbereich entspricht dem gewohnt hohen Standard der medizinischen Geräte und eignet sich für Messungen von zu hohem und zu niedrigem Blutzucker.

Anwendung

Bei der Anwendung sammelt der Beurer GL 44 weitere Pluspunkte, was er vor allem der von Beurer patentierten Stechhilfe verdankt. Selbst Diabetiker, die bis dato noch nicht so viele Erfahrungen mit Selbstmessungen gesammelt haben, kommen damit in aller Regel ausgesprochen gut zurecht. Es wird eine moderate 0,6 µl Blutmenge notwendig, was sich bei den besten Geräten im Mittelmaß ansiedelt. Positiv sind die sogenannten "wide test stripes", welche dank ihrer benutzerfreundlichen Gestaltung eine sehr einfache Messung ermöglichen. Der Blutstropfen wird direkt in den dafür vorgesehenen Spalt gezogen - erneut beweist der Testsieger damit, dass er für Einsteiger ebenfalls sehr gut geeignet ist.

Dank einem USB-Kabel, das bereits in der Lieferung enthalten ist, lässt sich das Gerät flexibel mit jedem PC und Laptop verbinden, wenn Sie die Daten an eine externe Software übermitteln möchten. Das beleuchtete Display und der ebenfalls beleuchtete Einfuhrschacht machen eine Anwendung selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen so einfach wie nur denkbar.

Besondere Features

Das Beurer GL 44 Blutzuckermessgerät besitzt einige vorteilhafte Features, einige davon haben wir bereits im Verlauf dieses Tests erwähnt:

  • Beleuchtung am Display und Schacht
  • patentierte Soft & Safe Stechhilfe
  • besonders breite Teststreifen
  • USB-Schnittstelle

Mittels des integrierten Speichers lassen sich zudem die letzten 480 Messungen anzeigen. Außerdem errechnet das Blutzuckermessgerät auf Ihren Wunsch hin die Durchschnitte der letzten 7, 14, 30 und 90 Tage. Wenn Sie bestimmte Werte markieren, können auch von diesen die Durchschnitte direkt am Gerät errechnet werden. Der Testsieger bietet trotz seines sehr handlichen Designs also viele wertvolle Features, die Ihnen die Dokumentation und Anwendung maßgeblich erleichtern sollen.

Positiv zu werten ist die Messwertmarkierung. Der dafür zuständige Button befindet sich neben dem An- und Ausschalter und trägt das Symbol eines Apfels. Mit dieser Funktion können Sie immer dokumentieren, ob der Wert vor oder nach dem Essen erreicht wurde - außerdem gibt es einen Stern, der eine generelle Markierung setzt - falls Sie bestimmte Werte beispielsweise Ihrem Arzt zeigen möchten.

Die vielseitigen besonderen Features fielen uns im Test besonders positiv auf und spielten eine Schlüsselrolle bei der Vergabe des Testsieger-Urteils!

Preis-/Leistungsverhältnis

Die ursprüngliche UVP beträgt 49,99 Euro - davon ist das Gerät aus dem Hause Beurer mittlerweile aber weit entfernt. Der reale Preis beziffert sich auf ungefähr 6 bis 9 Euro, je nachdem bei welchem Händler bestellt wird. Wir haben uns auch aufgrund des günstigen Preises für dieses Modell und nicht den Nachfolger (GL 50) entschieden. Der hier getestete und beschriebene GL 44 erzielt zugleich bessere Bewertungen bei Käufern und ist wesentlich handlicher.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist erstklassig, denn effektiv kommen lediglich einige wenige Euro zustande. Die Lanzetten und Blutzuckerteststreifen für die Beurer GL44 Messgeräte sind ebenfalls relativ günstig. Bei 100 Lanzetten können Sie ungefähr mit 8 Euro, bei 50 Blutzuckerteststreifen mit rund 23 Euro rechnen. Unser sehr positives Fazit hier beim Preis-/Leistungsverhältnis ergibt sich folglich aufgrund der starken Preise und sehr guten Leistungen von Gerät, Lanzetten und Teststreifen zusammen.

Kundenzufriedenheit

Wir haben es im vorherigen Abschnitt schon angedeutet: Das Beurer GL44 Blutzuckermessgerät erzielt sehr gute Bewertungen bei Käufern. Zum aktuellen Zeitpunkt werden auf Amazon mehr als 50 authentische Rezensionen gelistet, welche eine Bewertung von 4,0 von 5 Sternen ergeben. Mehr als 62% aller Käufer vergeben die Bestnote von 5-Sternen! Die Lanzetten und Teststreifen, welche zwangsweise mit zum Gerät erworben werden, erhalten ebenfalls sehr gute Bewertungen.

Käufer zeigen sich von dem GL44 also sehr beeindruckt und vergeben pauschal bessere Bewertungen als beim Nachfolger GL50 - der zudem noch teurer ist. Insbesondere bei solch einem individuell Gerät sind die mehr als 60% Top-Bewertungen mit vollen fünf Sternen als sehr gut zu werten. Diverse Tests unterstreichen das, wo die Beurer Geräte ebenfalls immer Spitzenpositionen einheimsen können - bei der Stiftung Warentest kommt der GL 44 beispielsweise auf eine 2,2 und 4 von 5 Sternen, womit er da ebenfalls besser als sein Nachfolger abschneidet.

Fazit zum Beurer GL44 Blutzuckermessgerät

Ein Testsieger, dem es an Vielseitigkeit nicht mangelt! Natürlich ist auch der Beurer GL44 kein perfektes Gerät. Die lange Messdauer könnte bemängelt werden, spielt in der Praxis aber eine absolut geringfügige Rolle - ob nun fünf oder acht Sekunden gewartet wird, ist bei der regulären Anwendung nicht von Bedeutung. Die patentierte Stechhilfe, extra breite Streifen und generell günstige Preise für jegliches Zubehör liefern hingegen starke Argumente für einen Kauf, ebenso das praktische Design. Anders als die meisten Geräte, ist dieses eher rund und handlich, quasi wie ein Ei geformt - somit beult es in der Tasche auch nicht aus. Unser Testsieger-Urteil fiel daher klar aus: Hier bekommen Sie die gewohnt hohe, deutsche Beurer-Qualität, gepaart mit einem sehr günstigen Preis!

Technische Angaben und Konstruktion

Mit einer eher rundlichen Form passt das Beurer Blutzuckermessgerät wunderbar in jede Hosen- und Jackentasche, wobei das leichte Gewicht von lediglich um die 40 g ebenfalls positiv auffällt. Auf der Vorderseite des sehr kompakten und robusten Gerätes befindet sich ein großes Display, welches sich kinderleicht einstellen lässt. Außerdem wurde eine zusätzliche Beleuchtung am Einfuhrschacht untergebracht. Die Messdauer ist mit acht Sekunden zwar eher lang bemessen, letztlich spielt dieser aber nur eine untergeordnete Rolle, sofern wie hier der Fall relativ exakte Messungen erzielt werden. Andere Geräte arbeiten schneller, es handelt sich aber immer nur um wenige Sekunden.

Der 20 - 630 mg/dl Messbereich entspricht dem gewohnt hohen Standard der medizinischen Geräte und eignet sich für Messungen von zu hohem und zu niedrigem Blutzucker.

Anwendung

Bei der Anwendung sammelt der Beurer GL 44 weitere Pluspunkte, was er vor allem der von Beurer patentierten Stechhilfe verdankt. Selbst Diabetiker, die bis dato noch nicht so viele Erfahrungen mit Selbstmessungen gesammelt haben, kommen damit in aller Regel ausgesprochen gut zurecht. Es wird eine moderate 0,6 µl Blutmenge notwendig, was sich bei den besten Geräten im Mittelmaß ansiedelt. Positiv sind die sogenannten "wide test stripes", welche dank ihrer benutzerfreundlichen Gestaltung eine sehr einfache Messung ermöglichen. Der Blutstropfen wird direkt in den dafür vorgesehenen Spalt gezogen - erneut beweist der Testsieger damit, dass er für Einsteiger ebenfalls sehr gut geeignet ist.

Dank einem USB-Kabel, das bereits in der Lieferung enthalten ist, lässt sich das Gerät flexibel mit jedem PC und Laptop verbinden, wenn Sie die Daten an eine externe Software übermitteln möchten. Das beleuchtete Display und der ebenfalls beleuchtete Einfuhrschacht machen eine Anwendung selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen so einfach wie nur denkbar.

Besondere Features

Das Beurer GL 44 Blutzuckermessgerät besitzt einige vorteilhafte Features, einige davon haben wir bereits im Verlauf dieses Tests erwähnt:

  • Beleuchtung am Display und Schacht
  • patentierte Soft & Safe Stechhilfe
  • besonders breite Teststreifen
  • USB-Schnittstelle

Mittels des integrierten Speichers lassen sich zudem die letzten 480 Messungen anzeigen. Außerdem errechnet das Blutzuckermessgerät auf Ihren Wunsch hin die Durchschnitte der letzten 7, 14, 30 und 90 Tage. Wenn Sie bestimmte Werte markieren, können auch von diesen die Durchschnitte direkt am Gerät errechnet werden. Der Testsieger bietet trotz seines sehr handlichen Designs also viele wertvolle Features, die Ihnen die Dokumentation und Anwendung maßgeblich erleichtern sollen.

Positiv zu werten ist die Messwertmarkierung. Der dafür zuständige Button befindet sich neben dem An- und Ausschalter und trägt das Symbol eines Apfels. Mit dieser Funktion können Sie immer dokumentieren, ob der Wert vor oder nach dem Essen erreicht wurde - außerdem gibt es einen Stern, der eine generelle Markierung setzt - falls Sie bestimmte Werte beispielsweise Ihrem Arzt zeigen möchten.

Die vielseitigen besonderen Features fielen uns im Test besonders positiv auf und spielten eine Schlüsselrolle bei der Vergabe des Testsieger-Urteils!

Preis-/Leistungsverhältnis

Die ursprüngliche UVP beträgt 49,99 Euro - davon ist das Gerät aus dem Hause Beurer mittlerweile aber weit entfernt. Der reale Preis beziffert sich auf ungefähr 6 bis 9 Euro, je nachdem bei welchem Händler bestellt wird. Wir haben uns auch aufgrund des günstigen Preises für dieses Modell und nicht den Nachfolger (GL 50) entschieden. Der hier getestete und beschriebene GL 44 erzielt zugleich bessere Bewertungen bei Käufern und ist wesentlich handlicher.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist erstklassig, denn effektiv kommen lediglich einige wenige Euro zustande. Die Lanzetten und Blutzuckerteststreifen für die Beurer GL44 Messgeräte sind ebenfalls relativ günstig. Bei 100 Lanzetten können Sie ungefähr mit 8 Euro, bei 50 Blutzuckerteststreifen mit rund 23 Euro rechnen. Unser sehr positives Fazit hier beim Preis-/Leistungsverhältnis ergibt sich folglich aufgrund der starken Preise und sehr guten Leistungen von Gerät, Lanzetten und Teststreifen zusammen.

Kundenzufriedenheit

Wir haben es im vorherigen Abschnitt schon angedeutet: Das Beurer GL44 Blutzuckermessgerät erzielt sehr gute Bewertungen bei Käufern. Zum aktuellen Zeitpunkt werden auf Amazon mehr als 50 authentische Rezensionen gelistet, welche eine Bewertung von 4,0 von 5 Sternen ergeben. Mehr als 62% aller Käufer vergeben die Bestnote von 5-Sternen! Die Lanzetten und Teststreifen, welche zwangsweise mit zum Gerät erworben werden, erhalten ebenfalls sehr gute Bewertungen.

Käufer zeigen sich von dem GL44 also sehr beeindruckt und vergeben pauschal bessere Bewertungen als beim Nachfolger GL50 - der zudem noch teurer ist. Insbesondere bei solch einem individuell Gerät sind die mehr als 60% Top-Bewertungen mit vollen fünf Sternen als sehr gut zu werten. Diverse Tests unterstreichen das, wo die Beurer Geräte ebenfalls immer Spitzenpositionen einheimsen können - bei der Stiftung Warentest kommt der GL 44 beispielsweise auf eine 2,2 und 4 von 5 Sternen, womit er da ebenfalls besser als sein Nachfolger abschneidet.

Fazit zum Beurer GL44 Blutzuckermessgerät

Ein Testsieger, dem es an Vielseitigkeit nicht mangelt! Natürlich ist auch der Beurer GL44 kein perfektes Gerät. Die lange Messdauer könnte bemängelt werden, spielt in der Praxis aber eine absolut geringfügige Rolle - ob nun fünf oder acht Sekunden gewartet wird, ist bei der regulären Anwendung nicht von Bedeutung. Die patentierte Stechhilfe, extra breite Streifen und generell günstige Preise für jegliches Zubehör liefern hingegen starke Argumente für einen Kauf, ebenso das praktische Design. Anders als die meisten Geräte, ist dieses eher rund und handlich, quasi wie ein Ei geformt - somit beult es in der Tasche auch nicht aus. Unser Testsieger-Urteil fiel daher klar aus: Hier bekommen Sie die gewohnt hohe, deutsche Beurer-Qualität, gepaart mit einem sehr günstigen Preis!

Vorteile

  • beleuchtetes Display und Schacht
  • robuste, handliche Form
  • mit patentierter Stechhilfe
  • günstig im Unterhalt dank preiswerter Lanzetten und Streifen
  • mit USB-Konnektivität und Beurer HealthManager Schnittstelle

Nachteile

  • längere Zeit zur Auswertung (8 Sekunden)
  • moderate Blutmenge erforderlich (aber auch keine hohe)

Roche diagnostics/Bayer Accu-Chek Aviva - Premium Wahl

Das Top-Gerät von Roche Diagnostics/Bayer arbeitet schnell, mit einer moderaten Blutmenge und besitzt wertvolle Extras, darunter eine akustische Testerinnerung sowie eine Unterdosierungserkennung. Außerdem kommt das Gerät mit einem praktischen Etui und einer Infrarot-Schnittstelle. Unsere Premium Wahl ist zwar etwas teurer als andere Geräte, besticht stattdessen aber mit besonders innovativen Features, die Diabetiker im Alltag unterstützen.

Roche diagnostics Bayer Accu-Chek Aviva

Zusammenfassung des Tests

Technische Umsetzung inkl. Messgenauigkeit

0%
93 %

Anwendung des Gerätes

0%
96 %

Handlichkeit und Ausstattung

0%
89 %

Kundenzufriedenheit

0%
87 %

MedUni Urteil

0%
91 %

Technische Angaben und Konstruktion

Mit einem Messbereich von 10 - 600 mg/dl deckt das Bayer/Roche Gerät alle gängigen, krankhaften Veränderungen des Blutzuckerspiegels effizient ab - an dieser Stelle gibt es erwartungsgemäß nichts zu bemängeln. Optisch ähnelt das Gerät unserem Testsieger, wirkt mitunter aber etwas altmodischer und weniger durchgestyled. Der Handlichkeit tut das keinen Abbruch, es liegt gut in der Hand und lässt sich anstandslos in jeder Hosen- und Jackentasche transportieren.

Unsere Premium-Wahl kann außerdem auf erstklassige Bewertungen zurückblicken, die es nicht zuletzt seinen besonders exakten Ergebnissen in der Messung verdankt. Daher wird dieses Gerät von vielen Medizinern empfohlen.

Anwendung

Eine patentierte Stechhilfe gibt es, wie bei unserem Testsieger, zwar nicht, wir empfanden die Anwendung dennoch als sehr einfach. Es werden lediglich 0,6 Mikroliter Blut benötigt, die Messzeit beträgt zudem kurze 5 Sekunden. Damit arbeitet das Roche Blutzuckermessgerät einerseits blutarm und andererseits sehr schnell. Die große Anzeige, unter der sich zwei Buttons befinden, unterstützt bei den Messungen und sobald Sie einmal einen Blick in vergangene Werte direkt am Gerät werfen möchten.

Sowohl hinsichtlich der Teststreifen als auch der Lanzetten und beim Gerät selber macht sich eine erstklassige, sehr hochwertige Verarbeitung bemerkbar, die den Eindruck als Premium-Wahl weiter unterstützt.

Besondere Features

Es gibt eine Infrarotschnittstelle zur Datenübertragung, eine eigene Software wird nicht mitgeliefert. Dafür ist das Gerät mitsamt seiner Daten kompatibel zu den typischen Diabetes- und Blutzuckertagebüchern, lässt sich also anstandslos mit Softwarelösungen kombinieren, die beispielsweise der behandelnde Diabetologe vorschlägt. Diese Flexibilität kann man dem Gerät hoch anrechnen, wobei der professionelle Einsatz durch die Infrarotschnittstelle, statt USB, gestützt wird.

Ein Etui ist ebenfalls enthalten, in welchem alle Bestandteile sicher und gut geschützt verstaut werden können. Noch wichtiger sind zwei wertvolle Features: Die Unterdosierungserkennung und die akustische Testerinnerung. Sie machen genau das, was anhand ihrer Namen vermutet werden darf und geben daher sicht- und hörbare Warnungen, sobald ein Test ansteht oder eine Unterdosierung identifiziert wurde. In Kombination mit den sehr präzisen Ergebnissen ist das als weitere klare Stärke zu bewerten.

Der Speicherplatz ist ebenfalls etwas höher als bei anderen Geräten bemessen: Satte 520 Ergebnisse lassen sich unmittelbar im Gerät speichern, im Vergleich zu den typischerweise 100 bis rund 450 bei der Konkurrenz.

Preis-/Leistungsverhältnis

Die Auszeichnung zur "Premium-Wahl" impliziert bereits einen etwas höheren Preis. Aktuell wird das Gerät im Set auf Amazon für rund 19 Euro verkauft. Ungefähr in dieser Preisklasse bewegen sich auch andere Händler auf dem Marketplace. Teststreifen und Lanzetten sind ebenfalls etwas teurer, wobei deren Preis je nach Anbieter stark variieren kann. Zum aktuellen Zeitpunkt werden die passenden ACCU CHEK Teststreifen zu einem Preis von rund 43 Euro für 100 Stück (hier oder in der 10er-Variante zu rund 13 Euro (hier) angeboten.

Aufgrund der wertvollen Features, dem mitgelieferten Etui, der erstklassigen Verarbeitung und nicht zuletzt den sehr präzisen Ergebnissen, die zudem noch schnell zustande kommen, ergibt sich weiterhin ein "sehr gutes" Preis-/Leistungsverhältnis. Zweifelsfrei haben wir das Roche/Bayer Blutzuckermessgerät aber nicht grundlos als "Premium-Wahl" ausgezeichnet: Es eignet sich für alle die bereit sind, für eine etwas höhere Qualität auch etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen.

Kundenzufriedenheit

Über die Jahre unterlag der ACCU CHEK immer wieder regelmäßigen Veränderungen, wobei bei diesen vor allem Details verbessert worden oder das Design eine Generalüberholung erhielt. Im Test der Stiftung Warentest der Blutzuckermessgeräte ging der Vorläufer als Testsieger hervor, damals noch zu einem wesentlich höheren Preis. Er erzielte in allen drei Kategorien (Genauigkeit, Handhabung und Konstruktion) gute Bewertungen im oberen Spektrum.

Abseits solcher professionellen Bewertungen muss sich das Aviva II Set aber nicht verstecken. Auf Amazon kommt es zum aktuellen Zeitpunkt auf 37 Rezensionen, wobei sich hier eine Bewertung von 3,9 von 5 Sternen ergibt. Selbst die negativen Bewertungen kritisieren aber nicht zwangsläufig das Gerät, sondern die Preisbildung. Das Gerät überzeugt nahezu alle Käufer, gut ersichtlich auch an den aktuell 62% absoluter Top-Bewertungen mit vollen fünf Sternen.

Fazit zum ACCU CHECK Aviva II Set von Roche Diagnostics

Das Blutzuckermessgerät wurde von Roche und Bayer entwickelt und verdient sich sowohl den zweiten Platz hier im Test als auch die Auszeichnung zur "Premium-Wahl". Dank hilfreicher zusätzlicher Features, einem robusten Design und einer insgesamt sehr hochwertigen Verarbeitung ist es eine geeignete Wahl, wenn Sie bereit sind einige Euro mehr auszugeben und die mitunter höheren laufenden Kosten (im Vergleich zur Konkurrenz) bei den Teststreifen nicht scheuen. Der erhöhte Speicherplatz wirkt sich ebenso positiv auf unsere Bewertung aus wie die 150 Sicherheitschecks vor und während der Blutzuckermessung sowie die Identifikation von äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit und Temperatur, welche das Testergebnis verfälschen könnten.

Kurzum: Eine wirkliche Premium-Wahl, die auf ganzer Linie überzeugt, aber eben nicht zu den preiswerten Lösungen zählt!

Vorteile

  • robuste, hochwertige Verarbeitung
  • mit extra großem Speicher
  • inklusive Unterdosierungserkennung und akustischer Testerinnerung
  • sehr präzise, schnelle Ergebnisse
  • großer Messbereich

Nachteile

  • ohne eigene Software
  • teurer als andere Geräte hier im Test

Bayer Contour XT Set Blutzuckermessgerät mg/dL - Preis-/Leistungstestsieger

Eine preisgünstige Lösung, die zwar ohne weitere Features auskommt, dafür sich aber auf ihre Stärken bei den Basics besinnt: Das Contour Blutzuckermessgerät misst exakte Ergebnisse, auf weiteren "Schnickschnack" wird zu Gunsten des starken Preises verzichtet. Damit verdient es sich unsere Bronzemedaille und zugleich die Auszeichnung zum "Preis-/Leistungstestsieger".

Bayer Contour XT Set Blutzuckermessgerät mg dL

Zusammenfassung des Tests

Technische Umsetzung inkl. Messgenauigkeit

0%
90 %

Anwendung des Gerätes

0%
91 %

Handlichkeit und Ausstattung

0%
86 %

Kundenzufriedenheit

0%
91 %

MedUni Urteil

0%
89 %

Technische Angaben und Konstruktion

Die Messzeit beträgt fünf Sekunden, die erforderliche Blutmenge 0,6 Mikroliter. Damit erzielt das Basic-Gerät gute Werte, die sich auch im großen Vergleich sehen lassen können. Die Form ist gewöhnungsbedürftig, denn aufgrund des großen Displays ist das Blutzuckermessgerät nach oben hin eher in die Breite angelegt, während es nach unten hin deutlich schmaler wird. Dafür finden mehrere Buttons auf dem Gerät Platz, weil es zudem keine harten Ecken und Kanten besitzt, kann es anstandslos in der Hosentasche transportiert werden.

Das Blutzuckermessgerät Contour XT aus dem Hause Bayer ist außerdem mit rund 47 Gramm noch relativ leicht. Die enthaltenen Lithiumbatterien sollen ein Jahr oder alternativ circa 1.000 Messungen bewältigen können, bevor sie ausgetauscht werden müssen. Im Unterhalt zeigt sich das Contour XT Gerät damit ebenfalls sehr effizient, was beispielsweise auch dem Verzicht von diversen LEDs zu verdanken ist.

Anwendung

Vom deutschen Pharmaexperten Bayer hergestellt, lässt sich das Contour XT Blutzuckermessgerät sehr einfach verwenden. Zum Einsatz kommen Microlet Lanzetten, außerdem wird noch eine Microlet2 Stechhilfe, ebenfalls von Bayer, angeboten. Mit dieser erfolgt das Anstechen auch bei Anfängern ohne große zu erwartende Hürden. Gewöhnungsbedürftig sind die eher kurz geformten Streifen. Nach einigen Anwendungen hat man sich zwar daran gewöhnt, gerade am Anfang ist das Herausziehen dieser damit aber etwas hakelig.

Dank einer Messdauer von lediglich fünf Sekunden vergeht zwischen Messung und angezeigtem Ergebnis nicht viel Zeit. Hilfreich wenn es einmal schnell gehen muss, ansonsten aber eher ein weniger wichtiger Aspekt, da die Top-Geräte allesamt sehr zügig arbeiten.

Besondere Features

Es handelt sich hierbei um den Preis-/Leistungssieger. Die Basis-Leistung, das Anstechen, Messen und Dokumentieren, erledigt das Gerät tadellos. An zusätzlichen Features fehlt es jedoch, weshalb auch der sehr günstige Preis zustande kommt. Es gibt folglich keine akustischen Unterstützungen oder andere Warnungen. Wer darauf verzichten kann, profitiert von einem sehr starken Preis, wer hingegen besondere Features erwartet, muss zu einem etwas hochpreisigeren Blutzuckermessgerät greifen. Ein Blutzuckertagebuch und Etui sind aber enthalten, das ist bei diesem Preis durchaus löblich.

Hinsichtlich der Speicherkapazitäten setzen Bayer auf Bewährtes: 480 Ergebnisse; Durchschnittswerte: 7, 14 und 30 Tage werden angeboten, was so ungefähr dem Standard im Marktumfeld der Top-Geräte entspricht. Lediglich die Erfassung eines 90-Tage-Durchschnitts fehlt.

Preis-/Leistungsverhältnis

Das Contour XT Set wie hier vorgestellt umfasst neben dem Etui und dem Tagebuch noch 5 offizielle Microlet Lanzetten sowie eine Microlet 2 Stechhilfe. Ebenfalls enthalten sind 5 Contour Next Sensoren - das sind die Teststreifen. Das Gerät darf ausschließlich mit diesen verwendet werden, da andere Teststreifen das Ergebnis verfälschen würden.

Ein exzellenter Preis und sehr gute Basis-Funktionen münden in einem ausgezeichneten guten Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn man auf besondere Features verzichten kann, ist das Gerät damit eine absolut solide Wahl.

Kundenzufriedenheit

Das Gerät verfügt über mehrere Einträge bei Amazon, weshalb sich die Bewertungen ein wenig verteilen. Tendenziell erzielt das Contour XT Set Blutzuckermessgerät der Bayer Vital GmbH absolut erstaunliche Ergebnisse. Das Set in seiner Ganzheit wird bei 9 Rezensionen mit 4,3 von 5 Sternen bewertet - zum aktuellen Zeitpunkt gibt es außerdem keine negativen Rezensionen! Gelobt werden immer wieder die sehr große Anzeige, die schier endlos lang haltenden Batterien und die schnellen Ergebnisse. Mit der Bayer Stechhilfe kommen indes nicht alle Kunden klar, einige empfinden diese als etwas "brutal" und "grob".

Fazit zum Contour XT Set Blutzuckermessgerät aus dem Hause Bayer

Unser Preis-/Leistungstestsieger kombiniert einen sehr starken Preis mit einer grundsoliden Leistung, bei der alle Basisfunktionen ohne zu identifizierende Schwächen überzeugen. Auf spezielle Extra-Features, wie sie beispielsweise unser zweiter Platz und die "Premium-Wahl" hat, wird hingegen komplett verzichtet. Wer sich mit der Stechhilfe von Bayer nicht anfreunden mag oder kann, hat natürlich die Möglichkeit eine Hilfe eines anderen Herstellers zu verwenden.

Unsere Bronzemedaille hat sich das Gerät wegen seiner hochwertigen, grundsoliden Konstruktion und dem Schnäppchenpreis aber zweifelsfrei verdient! Zudem stammt der Contour XT aus den Händen einer der bekanntesten, deutschen Pharma-Marken.

Vorteile

  • erstklassiger Anschaffungspreis
  • hohe Genauigkeit
  • von einer bekannten Marke (Bayer)
  • mit Etui
  • schnelles Messergebnis und großes Display

Nachteile

  • keine besonderen Features
  • die Bayer Stechhilfe wird oft als etwas rabiat empfunden

B. Braun Omnitest 3 Set Blutzuckermessgerät mg

Ein schickes Etui trifft auf ein etwas unhandliches Gerät, was dafür aber mit starken technischen Eigenschaften überzeugen kann. Bei der Speicherkapazität existieren leichte Abstriche, dafür überzeugt die Handhabung umso mehr. Somit liefern B. Braun ein sehr spezielles Gerät, was je nach Ihren persönlichen Präferenzen zu einer super Wahl oder nur einer weiteren Option avanciert.

B. Braun Omnitest 3 Set Blutzuckermessgerät mg

Zusammenfassung des Tests

Technische Umsetzung inkl. Messgenauigkeit

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92 %

Anwendung des Gerätes

0%
84 %

Handlichkeit und Ausstattung

0%
82 %

Kundenzufriedenheit

0%
91 %

MedUni Urteil

0%
85 %

Technische Angaben und Konstruktion

Das B. Braun Omnitest 3 Set Blutzuckermessgerät benötigt lediglich 3 Mikroliter Blut von Ihnen, was hier im Test ein Spitzenwert ist! Ideal also für alle, die bei der regelmäßigen Anwendung nicht zum Vampir werden möchten. Zudem werden die Testergebnisse schon nach lediglich drei Sekunden ausgeworfen, was erneut ein absoluter Spitzenwert ist. Bis dahin könnte man also meinen, B. Braun hätten hier einen Testsieger in der Hinterhand.

Erste Schwächen offenbaren sich beim Gewicht und der Form. Mit 54 Gramm ist das Blutzuckermessgerät etwas schwerer als die Konkurrenz, vor allem die eher rechteckige, klobige Form gefiel uns im Test aber nicht so sehr. Ein Transport in der Hosentasche wird damit quasi unmöglich, auch in Jackeninnentaschen passt es nicht zwingend. Immerhin gibt es ein Etui, was den sicheren Transport maßgeblich erleichtert.

Anwendung

Die Anwendung ist relativ unkompliziert, spezielle patentierte Stechhilfen gibt es jedoch nicht. Ein weiterer Nachteil ist der Umstand, dass lediglich 360 Messwerte auf dem Speicher festgehalten werden können - das siedelt sich leicht unter dem Durchschnitt an. Dank dem großen Display werden aber alle Werte, Informationen und beispielsweise die Akkuanzeige in übersichtlicher Form festgehalten, hier beweist der Omnitest 3 wieder Extraklasse. Eine Teststreifenauswurftaste wirkt sich ebenfalls positiv auf die Anwendung aus, zumal hier im Test bereits Geräte existierten, bei denen das Herausziehen des Streifens etwas hakelig verlief.

Die Messerdauer von 3 Sekunden von der Abnahme bis zum Ergebnis ist ein super Wert, der im Test unerreicht bleibt. Licht und (sehr seichte) Schatten wechseln sich demnach auch in dieser Kategorie ab.

Besondere Features

Bei den besonderen Features geht es wie gewohnt weiter: Diverse Alarmsignale sind eine sehr willkommene Ergänzung, auch die Temperaturanzeige ist zumindest hilfreich. Im Gegenzug konnten wir keine konkrete Unterdosierungserkennung ausfindig machen. Dafür gibt es eine App, das Omnitest Diabetes Tagebuch. Kostenpflichtig werden außerdem Schnittstellen zu DIABASS und SiDiary als weitere Optionen angeboten.

Die besonderen Features sind einem vierten Platz hier im großen Test definitiv würdig und können sich sehen lassen. Anders als in den vorherigen Kategorien gibt es auch keine wirklich konkreten, höher gewichteten Abzüge.

Preis-/Leistungsverhältnis

Preis-/Leistungstechnisch siedelt sich das Gerät, im positiven Sinne, im gehobenen Mittelfeld an. Aktuell wird es zu einem Preis von 13,90 Euro auf Amazon vertrieben. Günstiger ist es nur selten zu haben, ein oder zwei Euro Abweichung sind aber immer möglich. Im Gegenzug bekommen Sie 10 Lanzetten und 10 Teststreifen, das ist zumindest mehr als die fünf Extras beim Vorgänger, dafür kostet das Gerät auch ein gutes Stück mehr.

Generell ist das Preis-/Leistungsverhältnis aber weiterhin als "sehr gut" zu bewerten. Die technischen Standards, wie die schnelle Messung und die geringfügige Menge Blut, wirkten sich positiv bei der Bewertung aus und schafften es, den Aufpreis für das Gerät zumindest weitestgehend zu kompensieren.

Kundenzufriedenheit

Bisherige Käufer zeigen sich mit ihrem Kauf vom B. Braun Omnitest 3 als sehr zufrieden - der Durchschnitt von 4,2 von 5 Sternen bei Amazon spiegelt das wider und ergibt sich aus immerhin 25 Rezensionen. Negative Bewertungen bleiben die Ausnahme. Am häufigsten wird das mitgelieferte Etui kritisiert, da es sehr steif und eher unhandlich ist, zudem lässt es sich nicht wirklich leicht verschließen. Der Piekser wird ebenfalls von Zeit zu Zeit kritisiert - wie solche Anpiekser empfunden werden, ist aber immer sehr individuell veranlagt.

Fazit zum B. Braun Omnitest 3 Set Blutzuckermessgerät

B. Braun liefern hier ein grundsolides Gerät ab, das einige Schwächen im Design aufweist, dafür viele Stärken in der technischen Umsetzung hat. Wir persönlich empfinden das Design des Gerätes eher als klobig, unhandlich und schwer zu transportieren - da gibt es am Markt definitiv schlankere Lösungen. Das sehr steife und etwas zu klein geratene Etui liefert weitere "Angriffsfläche".

Auf der anderen Seite kann sich die Technik sehen lassen: Eine unschlagbar geringe Menge benötigtes Blut, sehr zügige Testergebnisse und eine praktische Auswurftaste für den Teststreifen gestalten die Anwendung sehr einfach. Beim Speicher könnte nachgebessert werden, das hängt aber auch davon ab, wie intensiv Sie das Gerät nutzen. Insgesamt ein verdienter vierter Platz, bei dem Sie selbst entscheiden sollten, auf welche Stärken und Schwächen Sie besonders großen Wert legen!

Vorteile

  • sehr geringe Blutmenge benötigt
  • sehr zügige Auswertung
  • mit eigener Software und weiteren optionalen Schnittstellen
  • großes Display

Nachteile

  • Gerät ist eher klobig, das Etui steif und etwas zu klein
  • weniger Speicherplatz als bei den meisten anderen Geräten

SD CodeFree Blutzuckermessgerät STARTERKIT mg/dL Vorteilspaket

Unser erstes Gerät von einem eher unbekannten Hersteller ist günstig im Unterhalt, dafür teuer in der Anschaffung. Außerdem fehlt die Datenübertragung komplett. Wer darauf verzichten kann erhält sehr präzise Ergebnisse, ein handliches und leichtes Gerät und wertvolle Features wie beispielsweise die Unterdosierungserkennung.

SD CodeFree Blutzuckermessgerät STARTERKIT

Zusammenfassung des Tests

Technische Umsetzung inkl. Messgenauigkeit

0%
92 %

Anwendung des Gerätes

0%
82 %

Handlichkeit und Ausstattung

0%
79 %

Kundenzufriedenheit

0%
86 %

MedUni Urteil

0%
82 %

Technische Angaben und Konstruktion

Das Blutzuckermessgerät vom eher unbekannten Hersteller CodeFree kann technisch überzeugen. Die Messzeit beträgt gute fünf Sekunden, es wird "ein Tropfen" Blut laut Hersteller benötigt, was ungefähr 0,9 Mikroliter entspricht. Der Messbereich befindet sich in einem kleineren Spektrum bei 17 - 180 md/dl, was es bei Diabetikern zu berücksichtigen gilt.

Die Konstruktion ist ebenfalls gelungen. Wegen dem insgesamt etwas kleineren Display fühlt sich das Blutzuckermessgerät besonders handlich an, unter dem Display befinden sich drei Tasten mit selbsterklärendem Aufdruck. Es liegt gut in der Hand, besitzt eine angenehme Form und keine harten Ecken oder Kanten. Für den Transport ist also gesorgt, wobei der Hersteller dafür sogar noch ein Etui mitliefert.

Anwendung

Bei der Anwendung gibt es keine ungewöhnlichen Umstände. Das Gerät funktioniert mit verschiedenen Lanzetten, was mehr Flexibilität gewährleistet. Der Speicher kann bis zu 500 Datensätze fassen, was die Dokumentation erleichtert. Zusätzlich wird noch ein Diabetiker-Tagebuch mitgeliefert. Die Teststreifen empfanden wir als sehr handlich.

Selbst bei einer häufigeren Anwendung kann das Gerät vom eher unbekannten Hersteller CodeFree also punkten. Selbiger geht hier zwar keine neuen Wege, macht aber alles Bewährte richtig und liefert zudem noch sehr exakte Ergebnisse im geräteweiten Vergleich.

Besondere Features

Eine Besonderheit ist, dass hier keine Schnittstelle samt Kabel existiert. Folglich ist es de facto kaum möglich, die Daten zur Auswertung zu übertragen. Der Hersteller selbst rät zur Rücksprache mit einem Diabetologen und gegebenenfalls ein separater Kauf des Kabels, aber auch dann ist die Softwarekompatibilität nicht garantiert. Die fehlende Schnittstelle muss dem Gerät negativ angelastet werden.

Preis-/Leistungsverhältnis

Der Anschaffungspreis liegt ein gutes Stück über dem Durchschnitt hier im Test. Dafür zeigen sich die Teststreifen des Herstellers als besonders günstig. Wen der anfänglich hohe Preis abschreckt, sollte folglich die laufenden Kosten über die flexible Wahl der Lanzetten und die günstigen Teststreifen berücksichtigen.

Wir bewerten das Preis-/Leistungsverhältnis somit mit einem "gut". Die anfänglichen Kosten sind mit einer UVP von 26,95 Euro schon recht happig, rentieren könnte sich das Gerät dennoch im langfristig angelegten Gebrauch. Außerdem muss zum Abzug die fehlende Schnittstelle berücksichtigt werden.

Kundenzufriedenheit

Das SD CodeFree Gerät ist eines der am häufigsten gekauften Blutzuckermessgeräte auf Amazon, zumindest wenn die Rezensionen berücksichtigt werden. Da nämlich kommt es aktuell auf knapp 80 Rezensionen und einen Durchschnitt von 4,0 von 5 Sternen, was bei den Blutzuckermessgeräten erneut als ein sehr gutes Ergebnis zu bewerten ist. Aufgrund des günstigen Unterhalts findet man das CodeFree Gerät außerdem auch häufiger in diversen Tests, die sehr präzisen Ergebnisse wirken sich auf die Platzierung da merklich vorteilhaft aus.

Käufer kritisieren in erster Linie die fehlende Software und Schnittstelle. Außerdem haben einige Käufer Probleme mit den Teststreifen und beklagen Fehlercodes oder ungenaue Ergebnisse. Auf der anderen Seite gibt es ebenso Käufer, die von einer tadellosen Arbeit des Gerätes berichten. Wir selbst zeigten uns ebenfalls als zufrieden und haben definitiv keine großen Mängel zu berichten. Erneut ist die Anwendung von solch einem Gerät aber immer sehr individuell, weshalb Anwenderfehler nie ausgeschlossen werden können.

Fazit zum SD CodeFree Blutzuckermessgerät STARTERKIT

In der Anschaffung etwas happig, im Unterhalt dafür besonders günstig - wer sich für das CodeFree Blutzuckermessgerät entscheidet wird langfristig Geld sparen, wenn man mit dem Gerät zufrieden ist und dieses über einen längeren Zeitraum verwendet. Die Speicherkapazität ist ebenso wie die Präzision als positiv zu bewerten. Die fehlende Schnittstelle hingegen als negativ. Außerdem wird etwas mehr Blut als bei anderen Geräten benötigt, aber das macht in der Praxis keinen großen Unterschied, da die Differenz zum Durchschnitt nur minimal ausfällt.

Ein fünfter Platz ergibt sich für uns als Resultat, weshalb das Gerät unserer Ansicht nach immer noch zu den besten Blutzuckermessgeräten am Markt gehört, auch wenn die Meinung bei den Käufern teilweise weiter auseinander geht als bei anderen Geräten in diesem Test.

Vorteile

  • sehr günstig im Unterhalt
  • hohe Speicherkapazität
  • praktisches, schickes Etui
  • ansprechende/s Design und Form

Nachteile

  • Käufermeinungen gehen hinsichtlich der Präzision teilweise weit auseinander
  • keine integrierte Schnittstelle

Medisana MediTouch 2 Blutzuckermessgerät mg/dL 79030

Das Medisana MediTouch 2 ist einfach zu bedienen und liefert eine Übertragung an die hauseigene Software über den Rechner oder die App. Außerdem setzt der Hersteller auf ein schlankes, modernes und durchaus ansehnliches Design. Zusätzliche Features sprechen für das Gerät, im Gegenzug zeigen sich viele Käufer aufgrund häufiger Fehlermeldungen aber nicht ganz so überzeugt.

Medisana MediTouch 2 Blutzuckermessgerät mg dL

Zusammenfassung des Tests

Technische Umsetzung inkl. Messgenauigkeit

0%
90 %

Anwendung des Gerätes

0%
82 %

Handlichkeit und Ausstattung

0%
87 %

Kundenzufriedenheit

0%
65 %

MedUni Urteil

0%
80 %

Technische Angaben und Konstruktion

Das Medisana Gerät rangiert im Standardmessbereich und benötigt fünf Sekunden zwischen Abnahme und Messung. Mit lediglich 45 Gramm zählt es zudem zu den Leichtgewichten im Test, die erforderliche Blutmenge ist mit 0,6 Mikroliter im moderaten Durchschnitt bemessen.

Positiv fällt das schicke Design vom MediTouch 2 auf. Seine schlanke Optik und das minimalistisch angehauchte weiße Gewand wirken sehr hochwertig. Das Display erstreckt sich fast über das gesamte Gerät und ist demnach großzügig bemessen, selbst wenn das Gerät selbst eher kompakt gestaltet wurde.

Die Messungen sind präzise, die Batterien langlebig. Auf dem Papier (und in der Hand) wissen die technischen Aspekte des Gerätes ebenso wie seine Konstruktion zu überzeugen.

Anwendung

Die Anwendung ist sehr einfach, es gibt zwar keine groß beworbene patentierte Stechhilfe, die mitgelieferte Hilfe tut es aber allemal. Dank der kurzen Messdauer ist der MediTouch 2 zudem selbst dann eine Option, wenn es doch einmal schnell gehen muss. Die einfache Menüführung und Handhabung eignen sich in Verbindung mit dem größeren Display selbst für ältere und technisch weniger versierte Personen sehr gut.

Unterstützend wirkt sich in der Anwendung die VitaDock Online Software aus. Diese wurde von Medisana entwickelt, ist kostenfrei und dient zur Übermittlung der festgestellten Werte - ganz einfach via USB-Anschluss. Über die Software lassen sich anschließend beispielsweise Tabletten und Statistiken erstellen, die dann dem behandelnden Arzt oder Angehörigen vorgezeigt werden können.

Besondere Features

An besonderen Features mangelt es dem Medisana Gerät nicht. Es gibt eine akustische Testerinnerung, eine Durchschnittswertberechnung, Mahlzeitmarkierungen und Keton-Warnungen. Zumindest die akustischen Testerinnerungen sind keinesfalls eine Selbstverständlichkeit und daher positiv zu bewerten. Der Speicherplatz eignet sich für bis zu 480 Messergebnis, was leicht über dem Durchschnitt angesiedelt ist.

Die besonderen Features machen den MediTouch 2 zu einem scheinbar zuverlässigen Begleiter, der seinen Anwender bestmöglich unterstützen möchte - so viel sei aber vorweg gesagt: Dem das nicht immer einwandfrei gelingt!

Preis-/Leistungsverhältnis

Das Zubehör siedelt sich im mittleren Preissegment an, 100 Stück Lanzetten kosten hier direkt auf Amazon lediglich knapp 8 Euro.

Das Gerät selbst wird mit einer UVP von 14,99 beworben. Zu diesem Preis verkaufen es Amazon selbst, bei anderen Händlern ist es aber teilweise etwas teurer und kann da rund 18 Euro kosten. Wir empfehlen daher die Bestellung unmittelbar bei Amazon selbst, wo Sie zudem von den hiesigen Versandvorteilen und einer bequemen Rücksendung, falls Ihnen das Gerät nicht gefällt, profitieren. Es entsteht gemessen an den Features und der Präzision des Gerätes ein "sehr gutes" Preis-/Leistungsverhältnis.

Kundenzufriedenheit

Bisher haben wir uns weitestgehend positiv zum MediTouch 2 aus dem Hause Medisana geäußert. Der Grund, warum keine Top-5-Platzierung drin war, zeigt sich in der Resonanz der Käufer. Wir selbst hatten mit unserem Gerät keine außergewöhnlichen Probleme, wobei auch immerhin einmal ein Error-Code ausgegeben wurde. Das ist ärgerlich, weil der Teststreifen dann verschwendet wurde, im nächsten Anlauf funktionierte die Messung jedoch.

Bei vielen Käufern ist das aber nicht der Fall. Aktuell vergeben satte 30% die schlechteste Bewertung auf Amazon, weil ihr Gerät immer wieder Fehler auswirft und damit völlig unzuverlässig wird. Teilweise beklagen Käufer, dass das Gerät eine zu hohe Feuchtigkeit moniert, obwohl diese nicht gegeben sei. An anderer Stelle lassen sich die exakten Gründe für die Fehler gar nicht nachvollziehen, teilweise werden fehlerhafte Teststreifen vom Gerät als Grundlage für einen Error angegeben - obwohl diese in einem anderen Gerät funktionieren.

Wenn das Gerät funktioniert, überzeugt es auf dem Papier mit vielen besonderen Features, einem schicken Design und einer exakten Messung. Probleme ergeben sich daher eher dann, wenn das Gerät nicht funktioniert - was bei vielen Kunden leider häufiger der Fall ist als tolerierbar wäre. Wir konnten die Gründe für die großen Abweichungen nicht feststellen. Denkbar ist immer, dass eine Charge des Modells fehlerhaft ist und nicht zurückgerufen wurde.

Wir raten Ihnen unbedingt zu einer Bestellung direkt bei Amazon. Dank des sehr toleranten Rückgaberechts könnten Sie ein fehlerhaftes Gerät anstandslos wieder zurückgeben und Ihr Geld zurückfordern. Falls bei Ihnen alles funktioniert, haben Sie im Gegenzug aber sowieso nicht mehr als bei anderen Händlern gezahlt.

Fazit für das Medisana MediTouch 2 Blutzuckermessgerät

Medisanas moderne und schicke Lösung ist auf dem Papier ein starkes Blutzuckermessgerät, das sich selbst im Vergleich mit den besten Produkten sehen lassen kann. Ein schönes Etui, viele akustische Warnsignale und die Schnittstelle zur eigenen kostenfreien Software samt Auswertung sprechen zweifelsfrei für den Kauf.

Medisana haben aber scheinbar auch ein Problem mit der Qualitätskontrolle ihrer Geräte. Traut man den vielen authentischen Bewertungen, ist ungefähr 1 von 3 Geräten quasi defekt und funktioniert nicht einwandfrei. Hier muss der Hersteller unbedingt nachbessern, denn das ist nicht tolerierbar.

Abschließend bleibt daher zu sagen: Funktioniert das jeweilige Gerät, erlangen Sie eine starke Alternative für regelmäßige Messungen. Die Chance ist aber viel zu hoch, dass es eben nicht funktioniert. In diesem Fall sollten Sie das Gerät zurücksenden und es entweder mit einem zweiten Modell probieren oder direkt eine andere Alternative aus unserem Test bestellen.

Vorteile

  • viele weiterführende Features
  • schickes, minimalistisches Design
  • präzise und schnelle Messungen
  • praktische, kostenfreie und leistungsstarke Medisana Software inklusive

Nachteile

  • viele unzufriedene Käufer
  • Qualitätskontrolle scheint bei dem Gerät versagt zu haben – laut Rezensionen rund 1 von 3 Geräten fehlerhaft

Fazit zum Blutzuckermessgeräte Test

Aufgrund der deutschlandweit gültigen DIN-Norm für Blutzuckermessgeräte und die Zertifizierung für medizinische Geräte bleiben Totalausfälle am Markt Mangelware. Die rechtlichen Vorschriften nach ISO 15197:2013 garantieren sehr gute, präzise Ergebnisse. Vorweg ist natürlich zu sagen, dass diese hinsichtlich ihrer Abweichung nicht mit den professionellen geeichten Geräten beim Arzt oder im Krankenhaus mithalten können - sie sind aber die einzige Alternative für die DIY-Messung, die Diabetikern bleibt.

Auf unseren Podestplätzen finden Sie den Testsieger (beste Wahl), den Zweitplatzierten (Premium-Wahl) und auf dem dritten Platz den Sieger in der Kategorie Preis-/Leistung. Mit unserem Testsieger machen Sie nichts verkehrt, seine Schwächen sind nur eine etwas längere Zeit (acht Sekunden) zwischen Abnahme und Messung und weniger Features. In der Praxis werden Sie diese drei zusätzlichen Sekunden zum Durchschnitt aber kaum wahrnehmen. Wer hingegen bereit ist ein wenig mehr Geld auszugeben, greift zur Premium-Wahl. Hier erwarten Sie weitere wertvolle Features und eine besonders hilfreiche Softwareunterstützung. Unser dritter Platz begeistert mit einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis und kann in allen Basis-Funktionen ebenso überzeugen, nur mangelt es bei ihm an weiteren Extras. Können Sie darauf verzichten, spricht aber nichts gegen einen Kauf.

Die weiteren drei Geräte sind ebenfalls ihr Geld wert und unterscheiden sich in den meisten Fällen in Details - das ergibt sich aufgrund der gültigen Norm, die einen gewissen hohen Standard voraussetzt. Unterschiede zwischen verschiedenen Geräten sind bei Blutzuckermessgeräten folglich nicht so ausgeprägt wie in anderen Märkten und bei entsprechend anderen Produkten.

Bei Produkteigenschaften wie:

  • Messbereich
  • Messdauer
  • Blutabnahmemenge
  • Garantieleistung und Speicher

existieren nur marginale Unterschiede. Ihr Augenmerk als Käufer wird also auch dahingehend liegen, welches Gerät Sie optisch und in der Handlichkeit überzeugt. Zudem bestehen zwischen den "Pieksern" Unterschiede. Ein pauschales "Gut" oder "Schlecht" gibt es hier nicht. Was Sie als angenehm empfinden, ist von Ihren persönlichen Erfahrungen und der eigenen Wahrnehmung abhängig.

Ein Wermutstropfen liefert unser sechster Platz von Medisana. Eigentlich ein brillantes Gerät, kommt es bei diesem häufiger zu Totalausfällen. In diesem Fall bleibt Ihnen nichts als eine Retoure, weshalb Sie bei entsprechend vertrauenswürdigen Händlern (zum Beispiel Amazon) bestellen sollten. Alle anderen Geräte haben mit solchen Schwächen hinsichtlich der Konstanz ihrer Qualität nicht zu kämpfen.

Blutzuckermessgeräte Kaufratgeber: So finden Sie das richtige Gerät!

Das richtige und beste Blutzuckermessgerät finden

In unserem Test der sechs besten Blutzuckermessgeräte finden Sie nachweislich absolute Top-Modelle. Mit deren Kauf sind Sie immer gut beraten, zumal für den schmalen ebenso wie für den üppigen Geldbeutel genügend Alternativen existieren. Mit unserem Buyers Guide möchten wir Ihnen an dieser Stelle generell aufzeigen, worauf es beim Kauf zu achten gilt – das könnte Ihnen auch bei einem eigenständigen Vergleich helfen, sofern dieser denn gewünscht ist.

Ein Blutzuckermessgerät muss zudem immer entsprechend Ihres Krankheitsbildes gewählt werden. Gesunde Menschen können auf so ein Gerät für gewöhnlich generell verzichten. bei Diabetikern müssen hingegen Unterscheidungen getroffen werden: Zwischen Typ 1, Typ 2 mit Insulin und Typ 2 mit Tabletten.

Diese Kriterien nehmen beim Kauf eine Schlüsselrolle ein

Nachfolgend möchten wir Ihnen die wichtigsten Kriterien und Eigenschaften eines solchen Gerätes hervorheben. Anhand dieser können Sie zwischen verschiedenen Geräten vergleichen und sich zudem ein Bild davon machen, was für Sie persönlich besondere Wichtigkeit erlangt.

Generell sollte die Abweichung der Geräte natürlich so gering wie möglich sein. Es wird Ihnen nicht gelingen ein Gerät zu erwerben, was hinsichtlich seiner Präzision mit professionellen geeichten Geräten beim Arzt vergleichbar ist. Sie können aber zumindest die zu erwartende Differenz minimieren. Aus statistischer Sicht dürfen die Abweichungen zwischen einem Gerät für die Selbstanwendung und einem geeichten Gerät nicht höher als 15 Prozent ausfallen.

Achten Sie im Zuge dessen außerdem darauf, dass das Gerät nach der gültigen DIN-Norm "DIN EN ISO 15197" zertifiziert wurde, idealerweise in der 2013-Version, da diese noch geringere Abweichungen fordert. Solche Geräte kennzeichnen sich durch das bekannte CE-Siegel. Die Messzeit beträgt meist zwischen 3 und 5 Sekunden, unser Testsieger hat als einzige Ausnahme eine Messzeit von 8 Sekunden. Diese entscheidet in erster Linie über den Komfort, letztlich machen die zwei bis drei Sekunden aber unserer Ansicht nach keinen großen Unterschied in der Praxis.

Waschen Sie unbedingt immer Ihre Hände vor der Anwendung und sorgen Sie für eine hygienische Umgebung. Dazu gehört auch, dass Sie entweder gerade nicht schwitzen oder den Schweiß eben beim Händewaschen abtragen. Jegliche Rückstände, beispielsweise am Finger, könnten Zucker enthalten und damit das gemessene Ergebnis verfälschen.

Eine angenehme Handhabung ist für den Dauereinsatz unabdingbar

Diabetiker müssen solch ein Blutzuckermessgerät täglich, teilweise sogar mehrmals am Tag einsetzen. Dann macht es nur Sinn, wenn Sie sich für ein Gerät entscheiden, mit dem Sie auch wirklich gut umgehen können. Welche Handhabung Sie als besonders angenehm (oder weniger handlich) empfinden, ist maßgeblich von Ihren persönlichen Umständen abhängig. Möchten Sie das Gerät beispielsweise häufig außerhalb der eigenen vier Wände verwenden, sollte es schon ein robustes Modell sein, idealerweise mit Etui und angenehmer Form.

Senioren hingegen sind gut damit beraten, wenn sie sich für ein Gerät mit einem besonders großen Display und entsprechend großzügiger Anzeige der Werte entscheiden - selbiges gilt für Menschen mit Sehschwäche. Wer seltener am eigenen Rechner sitzt um Daten zu übertragen, muss hingegen auf einen ausreichend großen Speicher achten. Teilweise bieten einige Geräte noch eine Hintergrundbeleuchtung, die natürlich vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen eine positive Ergänzung darstellt.

Weitere Unterschiede in der Handhabung kommen durch das Zubehör zustande: Namentlich genannt die Lanzetten, Teststreifen und mögliche Stechhilfen. In diesem Punkt werden Sie um persönliche Erfahrungswerte nicht herumkommen. Während eine Stechhilfe von Person A vielleicht als besonders angenehm empfunden wird, kann sich Person B nicht damit anfreunden. Selbiges gilt für Teststreifen: Manch einer mag sie sehr breit und lang, andere eher kompakt. Es lohnt sich daher, wenn Sie schon beim Kauf des Blutzuckermessgerätes auch auf das Zubehör achten, was schließlich immer zusammen mit diesem eingesetzt wird.

Gepaart mit einer angenehmen Handhabung ist übrigens auch eine robuste Konstruktion unabdingbar. Da Sie das Gerät für gewöhnlich immer mit sich führen oder zumindest sehr häufig einsetzen, ist ein Sturz oder ein Anstoßen früher oder später kaum vermeidbar. So etwas sollte ein gutes Gerät überleben. In unserem Test haben wir mehrfach auf Geräte hingewiesen, die besonders robuste Materialien und hochwertige Standards hinsichtlich ihrer Konstruktion abrufen.

Zusatzfunktionen erleichtern Ihnen das Leben

Zusatzfunktionen erfüllen zweierlei Zweck: Sie unterstützen Sie durch besondere Features und sie sind bei einigen Erkrankungen sogar zwingend notwendig. Ein Blutzuckerspiegel-Tagebuch beispielsweise ist bei Diabetes Typ 1 zwingend erforderlich, bei Typ 2 mit Insulinspritzen meist ebenso. Typ 2 Betroffene, die "nur" Tabletten nehmen, können unter Umständen auf eine engmaschige Dokumentation verzichten, was im Gegenzug auch viele der Zusatzfunktionen obsolet gestalten würde.

Die Hersteller solcher Geräte zeigen sich mit Hinblick auf die Zusatzfunktionen einerseits sehr einfallsreich und andererseits nah am Patienten. Mittlerweile gibt es viele Geräte, die Sie über akustische Warnsignale vor möglichen Unter- oder Überzuckerungen sowie Fehler bei der Anwendung informieren, ebenso gibt es Geräte mit Erinnerungsfunktionen. Bei der Dokumentation haben hochwertige Modelle ebenso Funktionen integriert, die die dauerhafte Anwendung erleichtern - zum Beispiel indem sich Werte in Abhängigkeit zur Nahrungsaufnahme oder generell als Vermerk für den behandelnden Arzt kennzeichnen lassen.

Vielmals wird die Übertragung auf den PC ermöglicht. Entweder bietet das Gerät Schnittstellen für geräteübergreifende Softwarelösungen oder der Hersteller bietet eine eigene Software an. Die Übertragung funktioniert bei den meisten Geräten ganz gewöhnlich über ein USB-Kabel. Diese digitale Dokumentenerfassung macht letztlich nichts anderes, als Daten zu dokumentieren, so wie Sie es durchaus auch von Hand machen könnten. Die digitale, automatische Erfassung ist gemeinhin aber präziser und außerdem wesentlich einfacher.

Mitunter wird Ihr Diabetologe, besonders bei einer engmaschigen Kontrolle, Sie zu solch einer laufenden Dokumentation auffordern. In diesem Fall sollten Sie mit dem Arzt Rücksprache halten, welche Software er empfiehlt oder ob er dahingehend Präferenzen hat. Technisch modern aufgestellte Diabetologen ermöglichen mittlerweile sogar die Übermittlung an eigene Server, weshalb nicht zwingend immer ein Besuch in der Praxis fällig wird.

Persoenliche Umstaende Diabetes Typ 1 Typ 2Achten Sie auf Ihren persönlichen Bedarf!

Bei Blutzuckermessgeräten dürfen Sie die eigene Situation nicht aus den Augen verlieren. Welches Gerät für Sie die beste Lösung ist, hängt mitunter von dieser ab. Außerdem können in vielen Fällen Diabetiker des Typs 2 mit Behandlung ohne Insulin auf günstigere Lösungen mit ebenso preiswerten Teststreifen zurückgreifen, bei Diabetes Typ 1 und Typ 2 mit Insulin ist das nicht empfehlenswert.

Diabetiker vom Typ 1 stellen an ihr Gerät die folgenden Anforderungen:

  • Messung muss so präzise wie nur möglich sein
  • einfache Handhabung erforderlich
  • großer Speicher empfehlenswert
  • günstige Geräte kommen eher nicht in Frage

Von Touchscreen-Modellen wird bei diesen Diabetikern meist abgeraten. Bluetooth- oder Infrarot-Geräte gelten hinsichtlich der Messung als exakter, empfehlen sich für Typ 1 daher besonders. Unsere Premium-Wahl im Test wäre für Typ 1 Diabetiker sehr gut geeignet.

Diabetiker vom Typ 2 mit Insulinspritzen stellen diese Anforderungen:

  • engmaschige Dokumentation muss möglich sein
  • Messung sollte möglichst genau sein
  • großer Speicher erneut empfehlenswert
  • günstige Geräte kommen erneut nicht in Frage

Aufgrund der Abhängigkeit von Insulinspritzen müssen präzise Ergebnisse erzielt werden. Die engmaschige Dokumentation entsprechend der Mahlzeiten ist anzuraten, das Gerät sollte das über entsprechende Markierungen unterstützen. Günstigere Geräte empfehlen sich in dieser Situation erneut nicht. Unser Testsieger sowie die "beste Wahl" Empfehlung ist in diesem Fall eine sehr gute Alternative.

Diabetiker vom Typ 2 mit Tabletten haben diese Anforderungen:

  • Präzision ist hier nicht ganz so wichtig wie bei den bisher genannten Krankheitstypen
  • engmaschige Dokumentation meist nicht erforderlich, Speicher daher weniger wichtig
  • günstige Geräte kommen in Frage

Typ 2 Diabetiker mit einer Verordnung von Tabletten sind das einzige Krankheitsbild, bei dem Abstriche hinsichtlich der Ausstattung und Präzision geduldet werden können. Mitunter kommen deshalb günstigere Geräte mit preiswerteren Teststreifen in Frage. Infrarot- und Bluetooth-Anbindung ist nicht zwingend erforderlich. Betroffene Personen setzen ihr Blutzuckermessgerät lediglich sporadisch ein, was die Ausstattung des Gerätes widerspiegelt. Unser Preis-/Leistungssieger auf dem dritten Platz wäre eine empfehlenswerte Option.

Bei Diabetikern des Typs 2 mit Insulin und des Typs 1 müssen Sie sich zwingend für Geräte entscheiden, bei denen eine Unterteilung nach Mahlzeiten möglich ist - also ob Sie den jeweiligen Wert vor oder nach dem Essen erzielt haben. Darauf ist beim Kauf zu achten.

Unabhängig dieser eben genannten Kriterien und unter der Berücksichtigung Ihrer persönlichen Umstände empfehlen wir außerdem immer, dass Sie sich für einen bekannten, idealerweise deutschen Hersteller entscheiden. Riskieren Sie bitte für einige Euro Ersparnis nicht Ihre Gesundheit, indem Sie zweifelhafte Geräte aus dem asiatischen Raum oder nicht zertifizierte Teststreifen bestellen!

FAQ - Häufige Fragen & Antworten zu Blutzuckermessgeräten

Haeufige Fragen und Antworten zu BlutzuckermessgerätenFür gewöhnlich kommen speziell bei medizinischen Geräten immer wieder Fragen auf. Die häufigsten davon haben wir zusammengetragen und für Sie direkt beantwortet. So hoffen wir Ihnen einen noch besseren Ausblick über Blutzuckermessgeräte und deren Anwendung zu liefern.

Gibt es Ergebnisse der Stiftung Warentest?

Die letzten Ergebnisse zu den Blutzuckermessgeräten stammen aus dem Jahr 2012. Damals prüfte die Stiftung Warentest 16 Geräte, wobei einerseits Standardmodelle als auch die sogenannten B-Modelle, wie sie von den Krankenkassen bezeichnet werden, eine Überprüfung erhielten.

Die Verantwortlichen lobten unter anderem die generell sehr hohe Messgenauigkeit, selbst die B-Geräte lieferten immer noch weitestgehend gute Ergebnisse.

Damaliger Testsieger war übrigens der Vorläufer von unserem zweiten Platz und der Premium-Wahl, der ACCU-CHEK von Aviva/Roche.

Welche Werte bewegen sich im Normalbereich?

Die Blutzuckerwerte müssen zur Kontrolle bei Nicht-Diabetikern immer nüchtern genommen werden. Sofern sich der Wert unterhalb von 100 mg/dl ansiedelt, ist alles im Normalbereich. Weitere Überprüfungen werden notwendig, wenn sich der Wert zwischen 110 und 125 mg/dl einpendelt. Dann muss zwar noch nicht zwingend eine Diabeteserkrankung vorliegen, der Arzt wird aber weitere Prüfungen veranlassen. Unter Umständen können solche leicht erhöhten Werte auf Diabetes in der Entwicklung hindeuten.

Sofern der Wert zweimal hintereinander 126 mg/dl überschreitet, gilt die Diagnose für Diabetes als bestätigt. Nach Mahlzeiten sollte dieser 160 mg/dl nicht übersteigen. Anderenfalls erhöht sich sukzessive das Risiko für Folgeschäden.

Existieren spezielle Blutzuckermessgeräte für mein Haustier?

Die gibt es durchaus, jedoch würden wir nicht zwingend zum Kauf dieser raten. Das hat verschiedene Gründe: Generell sind natürlich Tests direkt beim Tierarzt zu empfehlen. Falls Sie eine Überprüfung nach vorheriger Absprache mit diesem selbst durchführen müssen oder sollten, können Sie indes einfach auf die im Test vorgestellten Geräte für Menschen zurückgreifen.

Bei den Messergebnissen kommt es zwischen der Veterinär- und der Humanmedizin zu keinen Unterschieden. Wichtig ist nur, dass das jeweilige Gerät auch den Keton-Wert im Blut ermitteln kann. Wie einfach (oder eher schwierig) sich die Anwendung von solch einem Gerät gestaltet, unterscheidet sich indes von Tier zu Tier. Für gewöhnlich gefällt es kaum überraschend weder Hunden noch Katzen, wenn sie angepiekst werden und Blut lassen müssen, zumal sie in dem Moment nicht verstehen, warum ihr Herrchen sie verletzt.

Wenn nicht unbedingt notwendig und vom Tierarzt angeraten, sollten solche Überprüfungen also vermieden werden.

Gibt es solche Geräte und das Zubehör kostenlos?

In den meisten Fällen "spendiert" die Krankenkasse ein Gerät, teilweise dann aber nur ein B-Gerät. Außerdem ist es mitunter möglich die Kosten für die dauerhaft anfallenden Teststreifen ersetzt zu bekommen, insbesondere wenn eine engmaschige Dokumentation vom behandelnden Arzt als notwendig erachtet wird. Klären Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt und Ihrer Krankenkasse ab, ob und in welchem Umfang Kosten getragen werden.

Wie oft muss das Zubehör gewechselt werden?

Nach jeder Anwendung! Die Teststreifen lassen sich sowieso nicht wiederverwenden, schließlich kamen sie bereits in Kontakt mit Blut. Selbiges gilt jedoch auch für die Nadeln. Zwar könnten Sie diese theoretisch desinfizieren und erneut verwenden, die Kosten für diese sind aber so geringfügig, dass sich das nicht wirklich lohnt. Außerdem riskieren Sie, wenn Nadeln erneut verwendet werden, immer eine Infektion oder verfälschte Werte. Daher lieber nach jeder Anwendung konsequent wechseln!

Welche Geräte kaufe ich bei einer Schwangerschaftsdiabetes?

Die im Test vorgestellten Geräten eignen sich selbst dann für Sie, wenn eine sogenannte "Gestationsdiabetes" aufgetreten ist. Diese Form der Diabetes tritt während der Schwangerschaft plötzlich auf und verliert sich nach dieser wieder. Während der Schwangerschaft könnte sich die Gestationsdiabetes aber zum Risiko für die Mutter und ihr Kind entwickeln.

Halten Sie mit Ihrem Arzt Rücksprache, ob diese Form der Diabetes durch die Ernährung kontrolliert werden kann oder ob Insulinspritzen fällig werden. Je nachdem was dieser sagt, können Sie dann das passende Gerät wählen - beachten Sie hierzu auch unsere Hinweise im Buyers Guide zu den einzelnen Diabetes-Typen und den empfohlenen Geräten.

Welche Vor- und Nachteile haben solche Blutzuckermessgeräte?

Ein klarer Vorteil ist schon einmal der Umstand, dass es zum Selbsttest schlicht und ergreifend keine andere verlässliche Methode gibt. Sie sind also zwangsweise auf diese Geräte angewiesen, vor allem wenn eine engmaschige Dokumentation ins Haus steht. Immerhin sind die Geräte immer sehr klein, leicht und kompakt, die Werte ermitteln sie je nach Hersteller und Modell zwischen 3 und 8 Sekunden, was ebenfalls sehr flott ist. Hinsichtlich ihrer Präzision arbeiten sie natürlich nicht so exakt wie geeichte Geräte, aber zumindest exakt genug. Generell werden durchaus sehr exakte Ergebnisse erzielt.

Das Stechen selbst ist natürlich ein Nachteil, denn auch mit der Zeit wird das nicht unbedingt angenehmer. Leider gibt es zum aktuellen Zeitpunkt keine ernstzunehmenden Alternativen, die weiterhin exakte Ergebnisse liefern würden. Die Abweichungen bei anderen Messungen, zum Beispiel über den abgesonderten Schweiß, sind schlicht und ergreifend zu hoch. Außerdem entstehen natürlich zwangsweise laufende Kosten für die Lanzetten und die Teststreifen. Das lässt sich ebenfalls leider nicht verhindern.

Wo wird das Blut entnommen?

Die meisten Blutzuckermessgeräte unterstützen eine Anwendung überall am Körper. Am besten ist aber, wenn Sie Blut aus den Fingerkuppen entnehmen. Das kapillare Blut da erzielt die bestmögliche Messgenauigkeit, zudem ist die Fingerkuppe relativ schmerzunempfindlich und immer gut erreichbar.

Zur Prüfung schieben Sie einfach den Teststreifen in die Öffnung des Gerätes und stechen sich dann mit Hilfe der Stechhilfe in die Fingerkuppe. Der Blutstropfen wird auf den Teststreifen getröpfelt, welches dann je nach Modell drei bis acht Sekunden später ein Ergebnis auf dem Display anzeigt.

MedUni.com Redaktion

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