Lieber
Leser,
Das Ziel des Projekts ist es den heutigen Studenten einen
Überblick zu geben, wie sie die Finanzierung ihres Studium
angehen können. Die Seite stellt deshalb kurz und knackig
staatliche, semistaatliche und private Möglichkeiten
der Förderung und der Kreditaufnahme vor. Eine umfangreiche
kontextbezogene Verlinkung ermöglicht schnell eine vertiefte
Recherche. Die Seite wird laufend ergänzt.
Darüber hinaus soll
das Projekt denjenigen, die sich Gedanken darüber machen,
wie der Zugang zum Studium unabhängiger von der sozialen
und finanziellen Herkunft gestaltet werden kann oder wie das
Studium selbst besser, effektiver, effizienter, preiswerter,
interessengerechter oder einfach anders werden kann ein unabhängiges
Forum für ihre Ideen geben und so vielleicht sogar ein
klein wenig zur Verbesserung der Qualität der Ausbildung
beitragen.
Heute und morgen
Studiengebühren sind
da. Noch nicht überall und nicht flächendeckend,
aber so peu a´ peu werden sie wohl Einzug halten in
den studentischen Alltag in Deutschland.
Zunächst erscheinen
diese ca. 500 Euro im Semester nicht viel zu sein. Bedenkt
man aber, dass ein Studium in Deutschland inklusive Lebenshaltungskosten
schon jetzt im Schnitt über 40 000 Euro kostet, so sind
diese 500 Euro zusätzlich schwer aufzubringen und bei
500 Euro wird es aller Voraussicht nach wohl nicht bleiben.
Denn Bildung ist teuer.
Bereits heute gibt es eine
Reihe gut gemachter und auf den studentischen Bedarf zugeschnittener
Förderungen und Möglichkeiten der Kreditaufnahme
bei staatlichen wie privaten Instituten. Auf diese Art und
Weise wird geholfen das Studium zu finanzieren, es in der
vorgesehenen Zeit abschließen und mit der nötigen
Ernsthaftigkeit verfolgen zu können. Wichtige Voraussetzungen
für die spätere Einstellung, denn ein Studium allein
garantiert schon lange keinen (Traum)job mehr. Vorgestellt
werden u.a. Stipendien, Bildungsfonds, Bildungskredite, Kredite
der KfW und rein privatwirtschaftliche Kredite (z.B. der Deutschen
Bank). Ausgewählte links machen das vertiefte Recherchieren
leicht.
Will man- auch morgen-
ein hohes aber auch breites Bildungsangebot, ist vor dem Hintergrund
der Staatsverschuldung und der demographischen Entwicklung,
eine ökonomischere Verwendung der Studienmittel - direkt
privater wie staatlich umgelegter- unabdingbar. Dies kann
zum Teil durch eine erhöhte Konkurrenzsituation der einzelnen
Unis erreicht werden.
Aber eine so verstärkte
Konkurrenz der Studenten und der Unis untereinander allein
kann nicht der einzige Schritt bleiben. Die Abhängigkeit
der Bildungsentwicklung des Einzelnen hinge noch mehr von
den Eltern und seinem geistig-sozialen Umfeld ab. Der Staat
steht aber aus der Verfassung heraus in der Pflicht, möglichst
jedem gleiche Chancen für den sozialen Aufstieg, und
das ist ein Studium ja in den meisten Fällen, zu ermöglichen.
Überlässt man den „Bildungsmarkt“ ganz
den Kräften des freien Marktes, dann ist dieses Ziel
wohl von vornherein unerreichbar und die Situation verschlechterte
sich noch zunehmend.
Eine umfassende vor allem
technische aber auch konzeptionelle Reformierung des derzeitigen
Hochschulsystems ist es vor diesem Hintergrund wert angedacht
und diskutiert zu werden. Jeder Vorschlag ist wichtig. Die
Seite soll hierfür ein Forum
geben.
Zum Vergleich sind hier
Studienfinanzierungssysteme anderer Länder vorgestellt,
die zum Teil sehr interessante Ansätze verwirklicht haben.
Vielen Dank und Viel Spaß
Dominik Sedlmeir
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Inhalte des
Wegweisers
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Hamburg kündigt hartes Vorgehen gegen Studiengebühren-Verweigerer
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OLG Celle (Aktenzeichen 8
U 179/06): Rechtsschutzversicherungen der Eltern müssen
Kapazitätsklagen übernehmen, sogar wenn 14 Unis
verklagt werden.Noch nicht rechtskräftig.
16.04.07 Pressemitteilung
Dresdner Bank, Neu:"Dresdner FlexiStudienkredit"
mehr....
Die Länder Bayern (12/06), Niedersachsen (07/06) und
Hamburg (03/07) haben sich verpflichtet Studienbeitrags-darlehen
für gebührenpflichtig Studierende zu gewähren.
Die Durchführung übernimmt die KfW bzw. NBank. Eigene
oder elterliche Einkommensverhältnisse sowie der Studiengang
sind unerheblich für die Vergabe.
Maximal sind 500€ / Semester (Summe der Studiengebühren)
zu erhalten.
Nur für Studierende der jeweiligen Landeshochschulen.
Das Darlehen ist zweckgebunden (Studienbeitrag).
Genaue
Infos findet Ihr hier...
Studienfinanzierungs-Modelle
Links zum Thema:
http://www.e-fellows.net/show/detail.php/6867
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