Mädchen steht vor einem zugefrorenen, mit Schnee bedeckten Teich.

Kältewelle über Österreich

Die sprichwörtliche rote Nase nach einem Winterspaziergang kennt fast jeder. Frostgefahr für Hände und Gesicht droht ab einer Temperatur von minus fünf Grad, bei Wind sind bereits null Grad gefährlich.

Prävention ist der beste Schutz. Fettcremes bieten für unbedeckte Haut einen guten Schutz. Die Empfindlichkeit gegenüber Kälte ist sehr individuell und hängt neben der Kleidung und dem Ausmaß der Bewegung auch von der körperlichen Konstitution ab. "Jeder sollte darauf achten wirklich warm genug gekleidet zu sein, empfehlenswert sind besonders bei Kälte und Wind Jacken und Mäntel aus Windstopper-Material" empfiehlt Schreiber. Vermeiden sollte man zu enge Schuhe, da keine Bewegung der Zehen möglich ist und Alkoholkonsum, denn dadurch weiten sich die Blutgefäße und der Körper kühl schneller aus.

Erste Anzeichen für Frostschäden sind Schmerzen, Taubheit oder Blässe der Haut. Spaziergänger sollten sich am besten an einem warmen Ort wieder aufwärmen. Besondere Vorsicht ist bei Säuglingen geboten, weil sie sich nicht bewegen. "Was für einen Erwachsenen, der einen Kinderwagen durch den Wind schiebt, völlig in Ordnung ist, kann für Kinder schon problematisch sein. Man sollte die Kleinen daher mit dicker Winterbekleidung anziehen und ihnen zusätzlich eine Haube oder einen Schal übers Gesicht ziehen", so der Rotkreuz-Chefarzt.


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