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Start der Aktion „Aus heiterem Himmel“
Meningokokken-Erkrankungen, vor allem lokale Ausbrüche, sorgen immer wieder für große Verunsicherung in der Bevölkerung. Die Bakterien verursachen Hirnhautentzündung (Meningitis) und Blutvergiftung (Sepsis). Es handelt sich um seltene, aber mit unter sehr schlimm verlaufende Erkrankungen, von denen besonders Kinder unter 5 Jahren und Teenager betroffen sind.
Seit Sommer 2006 ist die Meningokokken-C-Impfung für alle Kinder ab dem 2. Lebensjahr empfohlen und die Krankenkassen bezahlen auch die Nachholimpfung bis zum 18. Geburtstag.* Die Durchimpfungsraten sind aber noch immer unbefriedigend.
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Kostenloses Plakat und Flyer für die Arztpraxis
“Fehlende Impfungen unbedingt nachholen“. Dieser Appell bezieht sich auf alle Impfungen, ist jedoch besonders für die Meningokokken-C-Impfung wichtig: denn Meningokokken-Infektionen können lebensgefährlich sein. Besonders häufig betroffen sind Kinder unter 5 Jahren und Jugendliche. (Die Kosten für die Impfung übernehmen in allen Bundesländern die Krankenkassen. Ausnahme: Sachsen-Anhalt und Thüringen: Hier wird die Impfung bislang nur für die Impfung im 2. Lebensjahr bezahlt.)
Machen Sie auf die MenC-Impfung für Jugendliche aufmerksam, hängen Sie das Plakat „Nachholimpfung“ in Ihrer Praxis auf und verteilen Sie Flyer. Mehr ...
Meningokokken sind Bakterien,
die Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung verursachen. Am häufigsten betroffen sind Kinder und Jugendliche.
Fünf verschiedene Meningokokken-Typen sind für die Krankheiten verantwortlich; in Deutschland sind Typ B und C am häufigsten. Die Infektionskrankheit ist sehr gefährlich, verläuft sehr schnell und jeder zehnte Patient stirbt. Besonders dramatisch und lebensbedrohlich ist das Waterhouse-Friderichsen-Syndrom. Gegen Typ B kann man bislang nicht impfen. Derzeit könnten aber etwa 32 Prozent der Erkrankungen, die durch den Serotyp C verursacht werden, durch Impfen verhindert werden.



