Hallo falls es wen interessiert:
Weltweit werden der WHO jährlich rund 1700 Pesterkrankungen gemeldet. Zur Pest kommt es typischerweise, wenn Menschen von Flöhen gebissen werden, die vorher an infizierten Nagetieren wie Ratten, Mäusen oder Erdhörnchen Blut gesaugt haben. Die meisten Erkrankten entwickeln dann Beulenpest, benannt nach der ausgeprägten Lymphadenopathie. Nur eine Minderheit der Infizierten entwickelt sofort, ohne daß eine Lymphknotenschwellung auftritt, eine lebensgefährliche Pestsepsis. Auch im Verlauf der Beulenpest kann sich eine Sepsis entwickeln.
Über eine hämatogene Dissemination entsteht bei etwa jedem zehnten Patienten mit Pestsepsis eine Pestpneumonie. Die Patienten können dann andere Menschen über Tröpfcheninfektionen leicht anstecken, was direkt zu neuen Lungenpest-Erkrankungen führt. Die Sterblichkeit bei Lungenpest liegt bei etwa 57 Prozent, bei einer primären Sepsis bei 22 und bei Beulenpest bei 14 Prozent.
Pestbakterien sind aber lange nicht so widerstandsfähig wie etwa die Sporen des Anthrax-Bacillus. UV-Strahlen und hohe Umgebungstemperaturen inaktivieren die Erreger innerhalb von Stunden. Im Gewebe können die Pestbakterien allerdings über Monate vital bleiben.
(Quelle: aerzte-zeitung.de)
Weltweit werden der WHO jährlich rund 1700 Pesterkrankungen gemeldet. Zur Pest kommt es typischerweise, wenn Menschen von Flöhen gebissen werden, die vorher an infizierten Nagetieren wie Ratten, Mäusen oder Erdhörnchen Blut gesaugt haben. Die meisten Erkrankten entwickeln dann Beulenpest, benannt nach der ausgeprägten Lymphadenopathie. Nur eine Minderheit der Infizierten entwickelt sofort, ohne daß eine Lymphknotenschwellung auftritt, eine lebensgefährliche Pestsepsis. Auch im Verlauf der Beulenpest kann sich eine Sepsis entwickeln.
Über eine hämatogene Dissemination entsteht bei etwa jedem zehnten Patienten mit Pestsepsis eine Pestpneumonie. Die Patienten können dann andere Menschen über Tröpfcheninfektionen leicht anstecken, was direkt zu neuen Lungenpest-Erkrankungen führt. Die Sterblichkeit bei Lungenpest liegt bei etwa 57 Prozent, bei einer primären Sepsis bei 22 und bei Beulenpest bei 14 Prozent.
Pestbakterien sind aber lange nicht so widerstandsfähig wie etwa die Sporen des Anthrax-Bacillus. UV-Strahlen und hohe Umgebungstemperaturen inaktivieren die Erreger innerhalb von Stunden. Im Gewebe können die Pestbakterien allerdings über Monate vital bleiben.
(Quelle: aerzte-zeitung.de)
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