Hallo liebe Denise,
um die Augen herum ist die Haut sehr dünn (bis etwa 3x dünner als in den anderen Gesichtspartien). Mit der Körperhaut ist dies sogar bis zu 6x dünner. Zudem gibt es in der Hautpartie um die Augen herum keine Unterhaut, auch ein Bindegewebe gibt es nur andeutungsweise. Die Gefässwände sind extrem zart und nicht fest. Es kommt daduch sehr leicht zu Stauungen (Flüssigkeit) im/am Unterlied. Diese Flüssigkeit verteilt sich um die Kapillar-Gefässe herum. Deshalb zeichnet sich auf der Hautoberfläche dann dieser Flüssigkeits-Stau als (bläuliche) Augenringe ab.
Ich denke es kommt da besonders auf die Veranlagung an. Es gibt einfach Leute die dort eine besonders dünne Haut (in dieser Augenpartie) haben, diese wirkt sich dann je nach körperliche Verfassung und Tageszeit - dunkler oder heller.
Augenringe können aber auch ein (Vor-)Zeichen von Krankheiten sein. "Schwellungen Unterlider können ein Zeichen sein für Herzinsuffizienz, also Schwäche des Herzens, für Nierenerkrankungen und für allergische Reaktionen. Man reagiert auf bestimmte Umweltemissionen unterschiedlich.
Meistens jedoch sind geschwollene Lider und leichte Tränensäcke am Morgen aber eher ein Zeichen für einen verminderten Lymphfluss, vielleicht durch zu wenig Schlaf/zu viel Schlaf, Stress oder einfach mangelnde Bewegung.
Gegenwärtig werden eine Vielzahl an Präperaten für speziell diese Augenregion angepriesen. Die meisten wirken glättend und besänftigend.
22 Muskeln sind allein in dieser Augenpartie für Lidschlag und Mimik verantwortlich. Doch keiner dieser feinen Muskeln stützt das Hautgewebe. Daher verliert verständlicher Weise die Augenregion im Laufe der Zeit ihre natürliche Elastizität. Die Folge: Falten und Tränensäcke entstehen.
Fabienne
_________________
MedForum-Moderatorin