Ausgabe 37 vom 15.09.2006
Neuer Wissenschaftsservice des Deutschen Ärzteblattes
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ab heute bietet Ihnen die wissenschaftliche Redaktion des Deutschen Ärzteblattes einen neuen Service: Jeden Mittwoch stellen wir Ihnen vorab den wichtigsten medizinisch-wissenschaftlichen Artikel der größten deutschen medizinischen Fachzeitschrift in einer kurzen Zusammenfassung vor. Zusätzlich erhalten Sie die Möglichkeit, den Beitrag im Volltext zu lesen. Wir starten mit dem Titelthema aus Heft 37 (Erscheinungsdatum 15. September):
Aufstieg der Blutstammzellen
Blutstammzellen setzen sich bei der hämatopoetischen Stammzelltransplantation gegenüber Knochenmarkszellen zunehmend durch. Das ergibt die neueste Analyse der Daten des Deutschen Registers für Stammzelltransplantationen, die Hellmut Ottinger (Universität Essen) und seine Kollegen im Deutschen Ärzteblatt (Dtsch Arztebl 2006; 103(37): A 2381-6) vorstellen.
Hämatologen nutzen die Transplantation blutbildender Stammzellen ausschließlich zur Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen: Leukämien, Lymphome und angeborene Stoffwechselerkrankungen. Neben der vermehrten Nutzung der Stammzellen aus dem Blut gegenüber den Stammzellen aus dem Knochenmark steigt auch die Zahl allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantationen – Spender und Empfänger sind verschiedene Personen – stetig. Dabei hält der Trend an, Stammzellen von Nichtverwandten einzusetzen. Bereits 62 Prozent der allogenen Ersttransplantationen erfolgten im Jahr 2005 mit Stammzellen von unverwandten Spendern. Auch die autologen hämatopoetischen Stammzelltransplantationen – Spender und Empfänger sind identisch – nehmen zu. Diese Entwicklung beruht vorrangig auf dem Einsatz bei Patienten mit multiplem Myelom. Demgegenüber ist die Transplantation von blutbildenden Stammzellen bei soliden Tumoren deutlich zurückgegangen.
Die frühzeitige Kenntnis solcher Entwicklungen, die durch eine zentrale und flächendeckende Datenerhebung aufgezeigt werden, ist von erheblicher Bedeutung für die regionale und nationale Planung von Transplantationsaktivitäten. /Se
Vollständiger Artikel unter:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=52736
Neuer Wissenschaftsservice des Deutschen Ärzteblattes
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ab heute bietet Ihnen die wissenschaftliche Redaktion des Deutschen Ärzteblattes einen neuen Service: Jeden Mittwoch stellen wir Ihnen vorab den wichtigsten medizinisch-wissenschaftlichen Artikel der größten deutschen medizinischen Fachzeitschrift in einer kurzen Zusammenfassung vor. Zusätzlich erhalten Sie die Möglichkeit, den Beitrag im Volltext zu lesen. Wir starten mit dem Titelthema aus Heft 37 (Erscheinungsdatum 15. September):
Aufstieg der Blutstammzellen
Blutstammzellen setzen sich bei der hämatopoetischen Stammzelltransplantation gegenüber Knochenmarkszellen zunehmend durch. Das ergibt die neueste Analyse der Daten des Deutschen Registers für Stammzelltransplantationen, die Hellmut Ottinger (Universität Essen) und seine Kollegen im Deutschen Ärzteblatt (Dtsch Arztebl 2006; 103(37): A 2381-6) vorstellen.
Hämatologen nutzen die Transplantation blutbildender Stammzellen ausschließlich zur Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen: Leukämien, Lymphome und angeborene Stoffwechselerkrankungen. Neben der vermehrten Nutzung der Stammzellen aus dem Blut gegenüber den Stammzellen aus dem Knochenmark steigt auch die Zahl allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantationen – Spender und Empfänger sind verschiedene Personen – stetig. Dabei hält der Trend an, Stammzellen von Nichtverwandten einzusetzen. Bereits 62 Prozent der allogenen Ersttransplantationen erfolgten im Jahr 2005 mit Stammzellen von unverwandten Spendern. Auch die autologen hämatopoetischen Stammzelltransplantationen – Spender und Empfänger sind identisch – nehmen zu. Diese Entwicklung beruht vorrangig auf dem Einsatz bei Patienten mit multiplem Myelom. Demgegenüber ist die Transplantation von blutbildenden Stammzellen bei soliden Tumoren deutlich zurückgegangen.
Die frühzeitige Kenntnis solcher Entwicklungen, die durch eine zentrale und flächendeckende Datenerhebung aufgezeigt werden, ist von erheblicher Bedeutung für die regionale und nationale Planung von Transplantationsaktivitäten. /Se
Vollständiger Artikel unter:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=52736
