Ausgabe 39 vom 27.09.2006
Gravierende Behandlungsdefizite bei Osteoporose
Die Möglichkeiten, die Fertilität krebskranker Frauen zu erhalten, nehmen zu. Sören von Otte und seine Mitautoren (Universität Lübeck)zeigen in der kommenden Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes (Dtsch Arztbl 2006; 103(3: A2479-83) die Vielzahl der Therapieoptionen. So ist etwa vor einer geplanten Strahlentherapie eine ovarielle Transposition möglich, bei der man die Eierstöcke operativ an eine von der Strahlentherapie nicht gefährdete Stelle des Körpers verlegt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Entnahme der Eierstöcke und deren anschließende Kryokonservierung (Einfrieren). Nach Beendigung der onkologischen Therapie setzt man die Eierstöcke der Patientin wieder ein. Wenn zwischen Diagnose und Beginn der Strahlentherapie genügend Zeit bleibt, kann man die Eierstöcke hormonell stimulieren, um befruchtungsfähige Eier zu entnehmen.
Zu den am besten etablierten Verfahren zählt auch die Kryokonservierung von Eizellen oder befruchteter Eizellen im Rahmen einer assistierten Reproduktion. Hierbei stieg die Überlebensrate unbefruchteter Eizellen in den letzen Jahren auf bis zu 47 Prozent. Noch experimentell sind die gentechnologische Erzeugung haploider Gameten (z. B. aus Knochenmark) und der medikamentöse Schutz der Eierstöcke durch eine begleitende Therapie mit GnRH-Analoga. Für den Fertilitätserhalt bei Kindern mit der Diagnose Krebs existieren zurzeit leider keine gesicherten Möglichkeiten.
Vollständiger Artikel unter:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=19457
Gravierende Behandlungsdefizite bei Osteoporose
Die Möglichkeiten, die Fertilität krebskranker Frauen zu erhalten, nehmen zu. Sören von Otte und seine Mitautoren (Universität Lübeck)zeigen in der kommenden Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes (Dtsch Arztbl 2006; 103(3: A2479-83) die Vielzahl der Therapieoptionen. So ist etwa vor einer geplanten Strahlentherapie eine ovarielle Transposition möglich, bei der man die Eierstöcke operativ an eine von der Strahlentherapie nicht gefährdete Stelle des Körpers verlegt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Entnahme der Eierstöcke und deren anschließende Kryokonservierung (Einfrieren). Nach Beendigung der onkologischen Therapie setzt man die Eierstöcke der Patientin wieder ein. Wenn zwischen Diagnose und Beginn der Strahlentherapie genügend Zeit bleibt, kann man die Eierstöcke hormonell stimulieren, um befruchtungsfähige Eier zu entnehmen.
Zu den am besten etablierten Verfahren zählt auch die Kryokonservierung von Eizellen oder befruchteter Eizellen im Rahmen einer assistierten Reproduktion. Hierbei stieg die Überlebensrate unbefruchteter Eizellen in den letzen Jahren auf bis zu 47 Prozent. Noch experimentell sind die gentechnologische Erzeugung haploider Gameten (z. B. aus Knochenmark) und der medikamentöse Schutz der Eierstöcke durch eine begleitende Therapie mit GnRH-Analoga. Für den Fertilitätserhalt bei Kindern mit der Diagnose Krebs existieren zurzeit leider keine gesicherten Möglichkeiten.
Vollständiger Artikel unter:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=19457
