Frage: Wie kann die Vogelgrippe auf Menschen übertragen werden?
Antwort: Das Virus wird vor allem über den Kontakt mit lebenden Vögeln übertragen. Eine Infektion über Nahrungsmittel ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung bislang nicht belegt worden. Die Übertragungsgefahr ist insgesamt sehr gering. Obwohl Menschen und Hühner in Asien oft auf engem Raum zusammenleben, haben sich dort relativ wenige Menschen infiziert. In Vögeln aus Europa wurde das Virus bislang nicht nachgewiesen. Geflügel und Federn aus den betroffenen Ländern dürfen nicht mehr in die EU importiert werden. Die Viren sterben beim Erhitzen.
Frage: Welche Tiere können das Virus in sich tragen?
Antwort: Das Vogelgrippe-Virus wurde vor allem bei Hühnern, Zugvögeln und Enten gefunden. Infizierte Enten zeigen jedoch häufig keine Symptome. Auch bei Schweinen sowie toten Tigern und Leoparden in Thailand wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts Viren nachgewiesen.
Frage: Was sind die Symptome der Vogelgrippe bei Menschen?
Antwort: Die Anzeichen der Vogelgrippe beim Menschen treten 2 bis 14 Tage nach der Infektion auf und ähneln denen der gewöhnlichen Grippe: hohes Fieber, Atemnot, Husten und Halsschmerzen. Etwa die Hälfte der infizierten Menschen hat nach Angaben des Robert Koch- Instituts (RKI/Berlin) Durchfall. Die Hälfte der Erkrankten ist gestorben. Vogelgrippe-Viren werden, wenn überhaupt, nicht effektiv von Mensch zu Mensch übertragen.
Frage: Soll man sich impfen lassen?
Antwort: In Deutschland gibt es derzeit keinen zugelassenen Impfstoff für Menschen gegen die Vogelgrippe. Eine Impfung mit dem aktuellen, gewöhnlichen Grippe-Impfstoff schützt laut RKI nicht vor der Vogelgrippe. Da bei einer gleichzeitigen Infektion mit gewöhnlichen und Vogelgrippe-Viren jedoch ein extrem gefährliches Virus entstehen könne, sollten Menschen, die in den betroffenen Regionen Kontakt zu Geflügel haben, eine gewöhnliche Schutzimpfung erwägen.
Frage: Gibt es Medikamente?
Antwort: Es gibt Medikamente, die bei Einnahme zu Beginn einer Grippe die Vermehrung der Viren stören. Die meisten Experten nehmen an, dass diese so genannten Neuraminidasehemmer (Tamiflu und Relenza) auch bei erkrankten Menschen mit Vogelgrippe helfen. Für den Fall, dass ein Vogelgrippe-Virus zu einem auch für den Menschen extrem gefährlichem Erreger mutieren sollte, haben die Bundesländer Grippe- Mittel eingelagert. Nach Meinung des RKI war die bisher geplante Menge jedoch zu gering. Die Medikamente sind verschreibungspflichtig. Bislang ist weltweit noch kein solches Supervirus nachgewiesen.
Frage: Was muss man bei Reisen beachten?
Antwort: Ein Ansteckungsrisiko für Menschen besteht in den betroffenen Ländern insbesondere bei sehr engem Kontakt mit Geflügel. Der Erreger wird vor allem über Kot und Sekrete der Tiere übertragen. Reisende sollten auf den Besuch von Vogel- und Geflügelmärkten verzichten. Selbst kleine Mengen von Geflügelfleisch oder Geflügelerzeugnissen aus den betroffenen Ländern dürfen nicht eingeführt werden. Betroffen sind laut Auswärtigem Amt: China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Südkorea, Thailand, Malaysia, Vietnam, Sibirien, Zentralasien und der Ural (Russland).
© dpa - Meldung vom 19.08.2005 13:54 Uhr
Grüsse Lolita
Antwort: Das Virus wird vor allem über den Kontakt mit lebenden Vögeln übertragen. Eine Infektion über Nahrungsmittel ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung bislang nicht belegt worden. Die Übertragungsgefahr ist insgesamt sehr gering. Obwohl Menschen und Hühner in Asien oft auf engem Raum zusammenleben, haben sich dort relativ wenige Menschen infiziert. In Vögeln aus Europa wurde das Virus bislang nicht nachgewiesen. Geflügel und Federn aus den betroffenen Ländern dürfen nicht mehr in die EU importiert werden. Die Viren sterben beim Erhitzen.
Frage: Welche Tiere können das Virus in sich tragen?
Antwort: Das Vogelgrippe-Virus wurde vor allem bei Hühnern, Zugvögeln und Enten gefunden. Infizierte Enten zeigen jedoch häufig keine Symptome. Auch bei Schweinen sowie toten Tigern und Leoparden in Thailand wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts Viren nachgewiesen.
Frage: Was sind die Symptome der Vogelgrippe bei Menschen?
Antwort: Die Anzeichen der Vogelgrippe beim Menschen treten 2 bis 14 Tage nach der Infektion auf und ähneln denen der gewöhnlichen Grippe: hohes Fieber, Atemnot, Husten und Halsschmerzen. Etwa die Hälfte der infizierten Menschen hat nach Angaben des Robert Koch- Instituts (RKI/Berlin) Durchfall. Die Hälfte der Erkrankten ist gestorben. Vogelgrippe-Viren werden, wenn überhaupt, nicht effektiv von Mensch zu Mensch übertragen.
Frage: Soll man sich impfen lassen?
Antwort: In Deutschland gibt es derzeit keinen zugelassenen Impfstoff für Menschen gegen die Vogelgrippe. Eine Impfung mit dem aktuellen, gewöhnlichen Grippe-Impfstoff schützt laut RKI nicht vor der Vogelgrippe. Da bei einer gleichzeitigen Infektion mit gewöhnlichen und Vogelgrippe-Viren jedoch ein extrem gefährliches Virus entstehen könne, sollten Menschen, die in den betroffenen Regionen Kontakt zu Geflügel haben, eine gewöhnliche Schutzimpfung erwägen.
Frage: Gibt es Medikamente?
Antwort: Es gibt Medikamente, die bei Einnahme zu Beginn einer Grippe die Vermehrung der Viren stören. Die meisten Experten nehmen an, dass diese so genannten Neuraminidasehemmer (Tamiflu und Relenza) auch bei erkrankten Menschen mit Vogelgrippe helfen. Für den Fall, dass ein Vogelgrippe-Virus zu einem auch für den Menschen extrem gefährlichem Erreger mutieren sollte, haben die Bundesländer Grippe- Mittel eingelagert. Nach Meinung des RKI war die bisher geplante Menge jedoch zu gering. Die Medikamente sind verschreibungspflichtig. Bislang ist weltweit noch kein solches Supervirus nachgewiesen.
Frage: Was muss man bei Reisen beachten?
Antwort: Ein Ansteckungsrisiko für Menschen besteht in den betroffenen Ländern insbesondere bei sehr engem Kontakt mit Geflügel. Der Erreger wird vor allem über Kot und Sekrete der Tiere übertragen. Reisende sollten auf den Besuch von Vogel- und Geflügelmärkten verzichten. Selbst kleine Mengen von Geflügelfleisch oder Geflügelerzeugnissen aus den betroffenen Ländern dürfen nicht eingeführt werden. Betroffen sind laut Auswärtigem Amt: China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Südkorea, Thailand, Malaysia, Vietnam, Sibirien, Zentralasien und der Ural (Russland).
© dpa - Meldung vom 19.08.2005 13:54 Uhr
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