Genf. SDA/baz. Das Vogelgrippe-Virus H5N1 hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge bei indonesischen Opfern einer Familie Mutationen aufgezeigt. Die neue Virus-Form sei jedoch nicht ansteckender als die bisherige, sagte eine WHO-Sprecherin.
«Es hat sich nicht zu einer leichter übertragbaren Variante entwickelt, da es offenbar keine Fälle ausserhalb der betroffenen Personengruppe gab», sagte die Sprecherin am Freitag in Genf. Die Untersuchung habe sich gezielt auf den Ausbruch der Krankheit innerhalb einer Familie im Norden der Insel Sumatra gerichtet.
Im Mai waren sieben Familienmitglieder infolge der Erkrankung gestorben. Es handelte sich um den bisher grössten Fall von Vogelgrippe-Häufungen beim Menschen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurden bei den Untersuchungen 50 Personen, die mit der Familie in Kontakt gekommen waren, über mehrere Wochen hinweg genau beobachtet. Die Betroffenen hätten sich dazu freiwillig in Quarantäne begeben. Es habe jedoch keine Person Symptome einer Erkrankung gezeigt.
In Indonesien sind seit 2003 bislang rund 40 Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Weltweit forderte das Virus mindestens 130 Todesopfer, die meisten davon in Asien. Experten befürchten eine weltweite Epidemie, sollte die Krankheit die Fähigkeit erlangen, sich direkt von Mensch zu Mensch auszubreiten.
(Quelle: Basler Zeitung)
News-Link: http://news.google.at/?ncl=http://www.orf.at/ticker/222029.html&hl=de
«Es hat sich nicht zu einer leichter übertragbaren Variante entwickelt, da es offenbar keine Fälle ausserhalb der betroffenen Personengruppe gab», sagte die Sprecherin am Freitag in Genf. Die Untersuchung habe sich gezielt auf den Ausbruch der Krankheit innerhalb einer Familie im Norden der Insel Sumatra gerichtet.
Im Mai waren sieben Familienmitglieder infolge der Erkrankung gestorben. Es handelte sich um den bisher grössten Fall von Vogelgrippe-Häufungen beim Menschen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurden bei den Untersuchungen 50 Personen, die mit der Familie in Kontakt gekommen waren, über mehrere Wochen hinweg genau beobachtet. Die Betroffenen hätten sich dazu freiwillig in Quarantäne begeben. Es habe jedoch keine Person Symptome einer Erkrankung gezeigt.
In Indonesien sind seit 2003 bislang rund 40 Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Weltweit forderte das Virus mindestens 130 Todesopfer, die meisten davon in Asien. Experten befürchten eine weltweite Epidemie, sollte die Krankheit die Fähigkeit erlangen, sich direkt von Mensch zu Mensch auszubreiten.
(Quelle: Basler Zeitung)
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